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Schladming 2013 Flatscher und Inglin ziehen durchzogene WM-Bilanz

Osi Inglin und Hans Flatscher haben Bilanz gezogen über das Abschneiden der Schweizer an der WM in Schladming. Das Cheftrainer-Duo kam zum Schluss, dass man grösstenteils im Rahmen der Erwartungen geblieben sei.

Legende: Video Interview mit Hans Flatscher abspielen. Laufzeit 0:21 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 16.02.2013.

Hans Flatscher sagte, dass er mit einem lachenden und weinenden Auge auf seine erste WM als Frauen-Cheftrainer zurückblicke. «Wir haben gut begonnen und im Super-G dank Lara Gut gleich die erste Medaille gewonnen. Ich war mir danach ziemlich sicher, dass wir auch in der Abfahrt auf dem Podest stehen werden», so der gebürtige Salzburger. «Dass uns dies knapp nicht gelungen ist, ärgert mich jetzt immer noch.» Als Vierte verpasste Nadja Kamer die Bronzemedaille nur um 4 Hundertstel.

In der Super-Kombination sei man chancenlos gewesen, im Riesenslalom habe der starke 2. Lauf von Gut nicht gereicht und im Slalom der erhoffte Exploit von Wendy Holdener gefehlt, so Flatscher. Für das letzte Saisondrittel im Weltcup fordert der Cheftrainer nochmals eine Verbesserung. «Wir sind den Besten auf der Spur und oft nur knapp neben dem Podest.»

Inglin: «Lief nicht wie erhofft»

Solches konnte Osi Inglin für die Männer-Equipe nicht berichten. Der Schwyzer zog seine Bilanz unter Vorbehalt des am Sonntag stattfindenen Männer-Slaloms. «Ich sah in Schladming einige erfreuliche Punkte. Aber natürlich lief nicht alles wie erhofft.» Nach dem schlechten Ergebnis im Super-G werte er das gute Abschneiden in der Abfahrt mit 3 Top-10-Plätzen und dem 5. Platz von Sandro Viletta in der Super-Kombination umso höher, so Inglin.

Der Cheftrainer sprach davon, dass Athleten wie Betreuer in dieser nicht einfachen Saison «Charakterstärke» gezeigt hätten. «Alle Involvierten haben immer weiter gearbeitet und an ihre Chance geglaubt.» Inglin zeigte sich aber auch im Klaren darüber, dass «an einer WM in erster Linie nur die Medaillen zählen und deshalb haben wir die Erwartungen nicht erfüllt». Gerade auch im Riesenslalom habe man die Limiten aufgezeigt erhalten.

Legende: Video WM-Bilanz von SRF-Experte Michael Bont abspielen. Laufzeit 3:04 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 16.02.2013.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Ein Hinseher, Kleinbösingen
    Lieber Hans Stöckli, Das Problem ist nur, dass Rufener vermutlich nicht will. Vielleicht teilt Daniel Vasella seine Konkurrenzverbots-Abfindung mit Rufener, was evt. ein Argument zur Rückkehr wäre. Ich gebe es zu, dies ist ein doofer Gedanke.
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Wir können zwar nicht ganz zufrieden sein, aber es steckt in den jungen Männern und Frauen sehr viel Potential. Diese könnten bald das umsetzen, was vor allem die Amis, aber auch Lara Gut prägt: Selbstbewusstsein zusammen mit sehr guten Leistungen. Wendy Holdener ist dazu auf dem besten Weg, aber auch Zenhäusern und Schmidiger und andere, was gerade die Junioren-WM ab der nächsten Woche zeigen könnte. Aber natürlich fehlt uns auch ein Jahrhundert-Talent, wie Pirmin Zurbriggen es war.
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    1. Antwort von realo, Lyss
      Holdener hat bisher als Einzige den Anschluss geschafft. Ich bleibe skeptisch was die Entwicklung von Zenhäusern, Aerni, Schmidiger usw. angeht. Zur Zeit ist Swiss Ski eher ein Garant für Talentzerstörung als für Förderung. Es braucht sehr eigenständige Sportler mit einem eigenen Förderumfeld. Gewarnt sei u.a. auch von der medizinischen Betreuung des Verbandes.Die wiederholten Injektionen in Feuz' Knie haben die Infektion erst überhaupt möglich gemacht.
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  • Kommentar von realo, Lyss
    Durchzogen, heisst es gab Licht und Schatten. Meiner Meinung nach war da wenig Licht, Lara Gut, vielleicht noch Kamer, man könnte ev. noch Viletta dazunehmen. Die Jungen haben nicht versagt, aber auch nichts Aussergewöhnliches gezeigt. Der Rest war bescheiden bis schwach. Man hat sich so an miese Leistungen gewöhnt, dass diese erneute Niederlage wie ein Aufwärtstrend wirkt. Lasst euch nicht blenden, das war eine Klatsche mehr.
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