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Zusammenfassung Männer-Abfahrt in Val d'Isère
Aus Sport-Clip vom 13.12.2020.
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Abfahrt in Val d'Isère Cater gewinnt sensationell – Kryenbühl auf dem Podest

Martin Cater gewinnt überraschend den Saisonauftakt in der Abfahrt in Val d'Isère. Urs Kryenbühl fährt als 3. aufs Podest.

Das Podest

  • 1. Martin Cater (SLO) 2:04,67
  • 2. Otmar Striedinger (AUT) + 0,22
  • 3. Urs Kryenbühl (SUI) + 0,27

Die vermeintlichen Podestfahrer waren bereits auf einem Foto verewigt, als Martin Cater beim Saisonauftakt in der Abfahrt in Val d'Isère startete. Der Slowene raste mit der Startnummer 41 sensationell seinen Kontrahenten davon, sicherte sich seinen 1. Weltcupsieg und verhinderte so die Sieg-Premiere von Otmar Striedinger. Zuvor waren zwei 6. Ränge Caters Bestergebnis im Weltcup gewesen.

Urs Kryenbühl zeigte auf der Piste Oreiller-Killy eine ganz starke Leistung. Der Schwyzer drehte immer mehr auf und nahm besonders auf dem letzten Abschnitt der Konkurrenz Zeit ab. Für Kryenbühl ist es der 2. Podestplatz der Karriere. Bereits in Bormio vor knapp einem Jahr war er in der Abfahrt als 2. aufs Podium gefahren.

Hintermann stürzt mit Bestzeit – Feuz wird 6.

Einen ganz bitteren Tag erlebte Niels Hintermann. Der Zürcher fuhr oben und im mittleren Abschnitt überragend und war mit einer famosen Zeit unterwegs, verlor dann aber unten bei einer Kompression die Balance und stürzte. Glücklicherweise verletzte sich Hintermann nicht und es blieb nur der Frust über die verpasste Chance.

Top-Favorit Beat Feuz verpasste für einmal das Podest, der Schangnauer bewies mit Platz 6 (+ 0,53) aber einmal mehr seine Konstanz. Der 33-Jährige ist nun seit 3 Jahren in allen Abfahrten des Weltcups in die Top 6 gefahren.

Mauro Caviezel, der am Samstag im Super-G seinen 1. Weltcup-Sieg gefeiert hatte, konnte nicht ganz an die Leistung des Vortages anknüpfen und verpasste die Top 10 als 16. mit 1,09 Sekunden Rückstand. Der Bündner riss im oberen Streckenteil eine Stange mit und brach sich gemäss Swiss Ski den linken Zeigfinger. Noch ist unklar, ob Caviezel in Gröden an den Start gehen kann.

Die weiteren Schweizer

  • 16. Ralph Weber + 1,09
  • 18. Carlo Janka + 1,10
  • 30. Marco Odermatt + 1,64
  • 36. Stefan Rogentin + 1,83

Weiche Piste hält

Bei der Besichtigung der Strecke kamen Befürchtungen auf, dass die Piste nach den Top 20 keine schnellen Zeiten mehr zulässt. Doch dies war nicht der Fall. Auch die Fahrer ausserhalb der Top 30 fanden faire Bedingungen vor, was Cater eindrücklich demonstrierte.

So geht es weiter

Für die Speed-Fahrer geht es bereits am nächsten Wochenende mit einem Super-G (Samstag) und einer Abfahrt (Sonntag) in Gröden weiter. Auch dann halten wir Sie wieder bei SRF Sport auf dem aktuellsten Stand.

SRF zwei, sportlive, 12.12.2020, 10:25 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
    Dass bei einem Skirennen sich die äusseren Bedingungen ändern können, zum Vor- oder Nachteil der hinteren FahrerInnen, hat sich schon gezeigt. Eines aber ist sicher, egal ob besser oder schlechter, es muss zuerst gefahren werden. Ein Sportler, eine Sportlerin mit hinterer Nummer, der/die die Chance guter Bedingungen ergreift, hat die Gunst der Stunde genutzt. Hut ab von allen die das können. An die Abfahrt wagen sich schliesslich keine mittelmässigen Skicracks. Gratuliere zu diesem Resultat.
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  • Kommentar von Martin Schläppi  (Tinel)
    Und wieder wurden ungefähr bei Rennhälfte die ersten 3 gefeiert, sowas von unsportlich gegenüber den weiteren Athleten. Bravo Cater, du hast gezeigt, was noch möglich war. Bitte keine Ausreden von wegen besseren Verhältnissen oder so. Und bitte in Zukunft doch einfach abwarten, bis das Rennen vorbei ist, danke. Uebrigens hätte ich den Sieg Striedinger oder Kryenbühl auch gegönnt, mir geht es hier um etwas Selbstverständliches!.
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  • Kommentar von Johnny Hess  (JohnnyHess)
    Wooow, Superleistungen der Schweizer Kryenbühl und Feuz. Gut auch Janka und Caviezel (bravurös wie er das mit der Flagge meisterte) schad dass Hintermann es nicht ins Ziel brachte....
    Freue mich schon auf nächstes Wochenende
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