Zum Inhalt springen
Inhalt

City Event in Oslo So behalten Sie im Parallelrennen-Dschungel den Durchblick

City Event, Parallel-Slalom, Parallel-Riesenslalom und Team-Event: Wie unterscheiden sich die Formate? Wir klären auf.

Ein Parallel-Skirennen unter Flutlicht.
Legende: Spektakel garantiert Die Parallel-Rennen unter Flutlicht. Imago

Am Neujahrstag findet in Oslo der City Event statt. Er gehört zu den Parallel-Rennen im Fis-Weltcupkalender. Dennoch unterscheidet er sich von den Parallel-Slaloms und -Riesenslaloms und vom Team Event.

So funktioniert der City Event:

  • Teilnehmer: Frauen und Männer, je 16 Fahrer, jeweils die 4 besten der Gesamtweltcup-Startliste sowie die 12 besten der Slalomweltcup-Startliste. Bei Absagen rücken die nächstbesten Athleten nach.
  • Format: Start mit Achtelfinals, K.o.-Duelle
  • Anzahl Läufe: Immer 2

So funktionieren die Parallel-Slaloms und -Riesenslaloms

  • Teilnehmer: Nur Frauen oder Männer, jeweils 32 Fahrerinnen oder Fahrer, die 32 besten der jeweiligen Disziplinenweltcup-Startliste. Bei Absagen rücken die nächstbesten Athleten nach.
  • Format: Start mit Sechzehntelfinals, K.o.-Duelle
  • Anzahl Läufe: 2 Läufe im Sechzehntelfinal, danach nur noch 1 Lauf pro Runde.

So funktioniert der Team Event:

  • Teilnehmer: Frauen und Männer, die 16 besten Länder gemäss Weltcup-Nationenwertung, maximal 6 Athleten pro Nation.
  • Anzahl Läufe: 4 Läufe pro Runde. Je 2 Frauen und Männer treten pro Nation gegeneinander an.
  • Format: Start mit Achtelfinals, K.o.-Duelle. Jeder Lauf-Sieg gibt einen Punkt. Das Team mit mehr Punkten kommt eine Runde weiter. Bei einem Unentschieden ist die Summe der schnellste Frauen- und Männerzeit ausschlaggebend.

Die Schweiz hat in den letzten Jahren positive Erfahrungen mit City Events gemacht: 2016 feierte Wendy Holdener in Stockholm ihren ersten Weltcup-Sieg in dieser Disziplin. Vor einem Jahr belegte sie in Oslo Platz 2, unmittelbar vor Mélanie Meillard.

In Stockholm 2018 liess Holdener noch einen weiteren 2. Rang folgen. Im gleichen Rennen feierte zudem Ramon Zenhäusern seine Siegpremiere im Weltcup.

Bei der diesjährigen Austragung werden Wendy Holdener, Aline Danioth, Daniel Yule, Ramon Zenhäusern und Luca Aerni die Schweizer Farben vertreten.

Live-Hinweis

Den City-Event aus Oslo übertragen wir am 1. Januar ab 16:20 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 29.12.2018, 11:30 Uhr.

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Andreas Hug (AndiHug)
    meiner meinung nach ist die paralleldisziplin nicht fair. erstens gibts nun viel zu viel techniche rennen (22 tech/ 17 speed) und zweitens können nicht einmal alle mitmachen. heute sogar nur deren 16. wie finden das wohl alle die nicht dabei sein können? und interessant zum schauen ist es auch nicht wirklich. wie es der name schon sagt, sie fahren auch sehr parallel zusammen den berg ab. und eine seite ist meisten schneller. für mich ist das kein spass zum schauen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Béatrice Schneider (Yosesalo)
    Wo ist eigentlich Loic Meillard geblieben? Er rangiert in der Slalom Weltcupstartliste auf Rang 13, gegenüber Luca Aerni auf 17 und Noel Clement auf 18. Ich hoffe, er ist nicht verletzt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Lukas Beetschen (Lukas Beetschen)
      Er ist fit. Es geht wohl darum Kräfte zu sparen. Es gibt Athleten, welche solche Anlässe eher meiden bzw. Kräfte für kommende Rennen schonen (z.B. auch Michelle Gisin bei den Frauen). Bei Meillard verstehe ich dies, da er bereits nächstes Wochenende in Zagreb fährt, die Woche darauf Riesenslalom und Slalom in Adelboden, dann kommt Kitzbühl, Schladming und der Riesenslalom von Garmisch. Also ein dichtes Programm bei ihm.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Lukas Beetschen (Lukas Beetschen)
    Leider herrscht noch einen grösseren Dschungel. Bei Parallelslaloms (z.B. Frauen in St. Moritz) wird zuerst eine Qualifikation gefahren und daraus entsteht eine 32er Startliste, wo dann jeweils im KO-System gefahren wird. Bei Parallelriesenslalom (z.B. Männer in Madonna di Campiglio) starten die Top 16 Riesenslalomfahrer+4 besten des Gesamtweltcup+12 besten des 1. Lauf des Riesenslaloms vom Vortag, welche noch nicht in den Top 16 sind. Also alles kompliziert und noch nicht ausgereift.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen