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Ski alpin allgemein Der Saisonrückblick: Von Drohnen, Duellen und Durststrecken

Die Ski-Saison hat in St. Moritz einen krönenden Abschluss gefunden. Die Schweizer gewannen 12 Rennen und fühlen sich für die WM 2017 gewappnet. Die SRF-Ski-Kommentatoren Matthias Hüppi und Jann Billeter blicken zurück – und in die Zukunft.

Legende: Video Der grosse Ski-Saisonrückblick mit Hüppi und Billeter abspielen. Laufzeit 05:03 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 21.03.2016.

In der Nationen-Wertung hat die Schweiz im Vergleich zur Vorsaison einen Rang eingebüsst. Hinter den Nachbarländern Österreich, Italien und Frankreich belegen die Protagonisten von Swiss-Ski nur noch die 4. Position.

Doch das Bild trügt: Punkto Weltcupsiege steigerten sich die Schweizer massiv. 2015/16 fuhren sie 12 Triumphe heraus – verteilt auf Lara Gut (6), Wendy Holdener (2), Beat Feuz (2), Carlo Janka (1) und die Swiss-Ski-Mannschaft beim Team-Event in St. Moritz. 2014/15 hatten lediglich 4 Rennen gewonnen werden können. In der abgelaufenen Saison schauten zudem total 31 Podestplätze heraus.

Drei Kristallkugeln

Neben der grossen Kristallkugel im Gesamtweltcup der Frauen (Gut) gingen auch zwei kleine Kugeln in die Schweiz: Im Super-G (Gut) und in der Kombination (Holdener). «Wir fühlen uns in der Position, um nächstes Jahr angreifen zu können», sagt Markus Wolf, Geschäftsleitungs-Vorsitzender bei Swiss-Ski. 2017 steht in St. Moritz die WM als Highlight an.

Hoffe, das Schweizer Team kann auf die WM hin nochmals einen drauflegen.
Autor: Matthias HüppiSRF-Ski-Kommentator

Positiv sehen auch die beiden SRF-Ski-Kommentatoren Matthias Hüppi und Jann Billeter der WM-Saison entgegen. Überall sei noch Potenzial vorhanden, sagt etwa Billeter. «Die Chancen stehen gut, dass sich das Schweizer Team noch steigern kann», glaubt er. Auch Hüppi ist zuversichtlich, dass die Schweizer «noch einen drauflegen können.»

Wie Hüppi/Billeter die abgelaufene Saison erlebt haben, welches für die beiden das High- respektive Lowlight waren und welches die «Aufreger der Saison» waren, erfahren Sie im Video.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 20.3.16, 10:00 Uhr

11 Kommentare

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  • Kommentar von joe johnson, solothurn
    schwierig eine saisonbilanz zu ziehen. was ich sicher sagen kann ist, dass ich positiv überrascht bin im vergleich zu meinen erwartungen im letzten oktober. letztlich hängen die spitzenresultate derzeit an rund 5 athleten (evt. 6 wenn küng wieder kommt). schon eine recht dünne "spitze". andererseits ist das bei den meisten nationen so. die zweite reihe sollte einen klaren schritt nach vorne machen. so gäbe es etwas luft für die topfahrer. in einem jahr wissen wir mehr.
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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Also den Gesamt WC betrachtet, dominieren bei den Männern die Norweger mit 4 Athleten in den Top 10. Dann folgen die Italiener mit 2. Die Franzosen, die Österreicher, die Deutschen & wir Schweizer haben je einen dabei. Und Janka mit "nur" 2 Podestplätzen, aber mit der Summe von guten Resultaten es in diese Top 10 geschafft hat, ist das eine reife Leistung. Und bei den Frauen dominieren unsere Schweizerinnen mit gleich 3 Läuferinnen in den Top 10. Das kommt gut!:-)
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  • Kommentar von Jasmina, Luzern
    Sie vergessen dass Talente ihre Zeit benötigen nicht jeder startet gleich wie eine Shiffrin oder Kristoffersen durch. Die meisten dass ist auch in anderen Länder brauchen einfach mehr Zeit. Ein Küng Beispiel startete später durch. Das junge stagnieren ist auch normal plötzlich machen Sie einen Schritt nach vorne. Zu Teil haben Talente wie Genoud hohe Nunmer das macht es nicht einfacher auf gute Zeiten zu kommen. So fahren Fahrer mit höhere Nummer auf schlechte Piste
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