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Ski alpin allgemein Neues Startnummern-Prozedere bei Speedrennen

Beim Kongress des internationalen Ski-Verbandes Fis im mexikanischen Cancun haben sich die Weltcup-Verantwortlichen auf ein neues Vorgehen bei der Startnummernvergabe geeinigt. Davon betroffen sind die Speedrennen.

Marcel Hirscher posiert mit einer Startnummer.
Legende: Umgewöhnen Bei den Speedrennen gibt's eine neue Start-Reihenfolge. Imago

Künftig wählen die besten 10 Athletinnen und Athleten der Weltcup-Startliste eine ungerade Startnummer zwischen 1 und 19. Die Sportler auf den Plätzen 11 bis 20 des Klassements werden auf die geraden Startnummern von 2 bis 20 gelost. Die Platzierten auf den Positionen von 21 bis 30 bekommen Startnummern von 21 bis 30 zugelost.

Bislang wurden die sieben bestplatzierten Fahrer auf die Startränge 16 bis 22 gelost, die nächsten acht auf die Plätze 8 bis 15. Die verbleibenden Top-30-Athleten starteten auf 1 bis 7 und 23 bis 30.

Keine Kitzbühel-Kombi mehr

Zugleich wurde der Weltcup-Kalender 2016/17 bereinigt. Am 1. Januar findet kein City-Event mehr statt – zuletzt war der Parallel-Slalom in München stets wegen Schneemangels abgesagt worden. Ausserdem wurden das Saisonfinale in Aspen (USA) und die Männer-Rennen zwischen Weihnachten und Neujahr in Santa Caterina bestätigt. Gestrichen wurde das Kombinationsrennen der Männer in Kitzbühel.

9 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    @P. W./F. H.: Also im Gegensatz zum Zirkus, welcher rund um Fussball gemacht wird & an die Unsummen für Übertragungsrechte die verschoben werden, sind die Übertragungen von Skirennen ein Zirküssli! Und schauen sie sich einen Fussballmatch auch erst ab der 2. Halbzeit an? Oder ist es auch auch ein Muss, ein Spiel für die ganze Dauer mit zuverfolgen? Oder sich an dieser EM auch Spiele anzusehen, wo "lahme Enten" spielen? Oder schauen sie sich, wenn, denn, die Spiele erst ab dem Viertelfinale an?
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  • Kommentar von Peter, Wittenbach
    Da will man doch einfach die Zuschauer länger vor die "Glotze" locken. Bisher haben doch viele erst die Topfahrer mit den Startnummern 16 bis 22 geschaut. Jetzt muss man schon ab Nummer 1 dabei sein, und die "lahmen Enten" dazwischen ertragen...
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    1. Antwort von Beat Reuteler, Bützberg
      Da ist es ja gut dass es bei den Fahrern in der Klassierung zwischen 11 und 20 in Wirklichkeit keine lahmen Enten gibt. Diese gibt es nur auf dem Sofa vor dem Fernseher.
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  • Kommentar von Karl Müller, Düdingen
    Man will offensichtlich aus der Startnummern-Wahl eine Show machen, um noch mehr TV Zeit (und Geld) zu kriegen. Sportlich gesehen ein Unfug! Wo ended dieser Zirkus?
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    1. Antwort von Beat Reuteler, Bützberg
      Natürlich geht es um die TV-Quoten. Aber eher während des Rennens. Aber ich finde es nicht korrekt zu behaupten dass es sportlich gesehen ein Unfug ist. Es war ja mitnichten so dass die Starter zwischen 16 und 22 immer die besten Bedingungen hatten. Bei einer Wetterkapriole genau um diese Zeit kann konnte es sogar eher zu Irregularität kommen. Neu werden die Besten besser über eine Zeitspanne verteilt und die Chance dass wenigstens einige davon beste Bedingungen antreffen steigt auch.
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    2. Antwort von Franz Huber, Zürich
      Apropos Unfug@Reuteler. So werden die Favoriten über einen grössere Zeitspanne verteilt. Es geht eben darum, dass die Besten möglichst nahe beieinander starten können, um die Verhältnisse für die Top cracks möglichst gleich zu haben. Soweit das überhaupt möglich ist bei einer Outdoor Sportart. Und das war beim alten System sehr gut gelöst. Das wird keine faireren Wettkämpfe ermöglichen. Da geht es doch wohl wirklich nur darum die Einschaltquoten vom 1. bis zum 30. Fahrer hochzuhalten. Schwach
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