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Zusammenfassung Super-G in Val d'Isère
Aus Sport-Clip vom 12.12.2020.
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Super-G in Val d'Isère Mauro Caviezel gewinnt und sichert sich seinen 1. Weltcup-Sieg

Dank einer bestechenden Fahrt sichert sich Mauro Caviezel den Sieg im Super-G von Val d'Isère. Beat Feuz wird 10.

Die Top 3

  • 1. Mauro Caviezel (SUI) 1:01,34
  • 2. Adrian Smiseth Sejersted (NOR) +0,10
  • 3. Christian Walder (AUT) +0,54

Im Juni riss er sich die Achillessehne, 6 Monate später fährt Mauro Caviezel im Super-G von Val d'Isère zum Sieg. Für den Bündner war es der 1. Weltcup-Sieg überhaupt und vor allem die endgültige Bestätigung seiner Super-G-Kugel aus der letzten Saison, wo er den Sieg häufig nur knapp verpasst hatte.

Mit der Startnummer 6 nahm Caviezel das Rennen von Beginn an aggressiv in Angriff, fand konstant die Ideallinie und war bei jeder Zwischenzeit schneller als der zu diesem Zeitpunkt führende Vincent Kriechmayr aus Österreich. Im Ziel war es mit einem Vorsprung von 77 Hundertsteln die klare neue Bestzeit.

An dieser bissen sich alle folgenden Fahrer die Zähne aus. Am nächsten kam der Norweger Adrian Smiseth Sejersted, der direkt nach Caviezel ins Rennen ging und mit einem Rückstand von 10 Hundertstel ins Ziel kam.

Feuz und Odermatt in den Top 15

Beat Feuz startete mit einem 10. Rang in die neue Speed-Saison. Bei der 2. Zwischenzeit hatte er eine halbe Sekunde Rückstand. Bis ins Ziel erhöhte sich der Rückstand gar auf 0,91 Sekunden. Gesamtweltcup-Leader Marco Odermatt, der am Montag den Riesenslalom in Santa Caterina hatte gewinnen können, ging mit der Startnummer 1 ins Rennen. Er konnte allerdings nicht von den guten Bedingungen profitieren und klassierte sich letztlich auf dem 13. Schlussrang.

Die weiteren Schweizer

  • 20. Urs Kryenbühl + 1,22
  • 24. Stefan Rogentin + 1,43
  • 26. Gino Caviezel + 1,54
  • 35. Gilles Roulin + 2,02
  • 42. Loïc Meillard + 2,33

Paris gibt Comeback

Der Schock im italienischen Team war gross, als sich Dominik Paris Anfang Januar im Training verletzte und den Rest der Saison auf Grund eines Kreuzbandrisses verpasste. Nun gab der Südtiroler in Val d'Isère mit einem 16. Rang sein durchaus ansehnliches Comeback.

Kurzer, aber schwieriger Super-G

Mit 29 Toren und einer Laufzeit von etwas mehr als einer Minute präsentierte sich den Fahrern ein eher kurzer Super-G. Anhaltender Schneefall und schlechte Sicht machten es aber schwierig, die Ideallinie zu finden. Und wenn diese nicht gefunden wurde, gerieten die Fahrer direkt in weiche Schneeverhältnisse, was zu Zeitverlusten führte.

So geht es weiter

Die Speedfahrer haben nach dem Super-G keine grosse Erholungszeit. Bereits am Sonntag steht in Val d'Isère die 1. Abfahrt der Saison auf dem Programm. Auf SRF zwei und in der SRF Sport App sind Sie ab 10:25 Uhr live mit dabei.

SRF zwei, sportlive, 12.12.2020, 10:30 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Dominik Annen  (Dominik.Annen)
    Super Mauro. Das gefällt. Was auch gefällt ist der Ausbau der Nationenwertung.
    Die Schweizer sind in toller Frühform.
    Weltklasse. Bravo!!!
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  • Kommentar von Martin Schläppi  (Tinel)
    Gratulation an Mauro Caviezel und das ganze CH-Team. Enttäuscht bin ich aber von der SRF-Berichterstattung: Es ist unfair und unsportlich, bereits beim längeren Rennunterbruch vom Sieger zu schreiben und vom Siegerinterview zu reden, wo doch noch fast 20 Fahrer am Start waren. Diese haben zum Teil trotz stärkerem Schneefall sehr gute Leistungen erbracht. Man stelle sich einmal vor, ORF würde in dieser Weise bei österreichischer Führung berichten.
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    1. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Die Orf Regie leistet sich beim Kitz Rennen Aussetzer der gröberen Sorte. Letztes Jahr haben sie die konplette Fahrt des 5. Platzierten verpasst, weil man C-Promis zeigen musste im Tv. Als übrigens Feuz/ Mayer führten.. Bitte nicht Srf angreifen. Die machen einen guten Job! Orf kann man nicht schauen wenn es um Skirennen geht. Patriotischer geht wohl wirklich nicht mehr!
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  • Kommentar von Gusti Pollak  (Gusti Pollak)
    Gratulation an Mauro Caviezel, so aus einer Verletzung zurückzukommen, bei den schwierigen Verhältnissen, stark und toll zum Zuschauen. Eine grosse Herausforderung scheint auch das Trinkfläschchen beim Interview zu sein. Könnte man den armen Fahrern nicht das Fläschchen irgendwo einblenden, damit sie neben Ski, Stöcke, Brille, Maske hinhalten nicht auch noch den Krampf in den Fingern kriegen !?
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    1. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Ich kann Ihren Kommentar vollumfänglich unterstützen. Herzliche Gratulation an Mauro Caviezel und an das ganze Skiteam. Leider muss bei jedem Interview die «Flasche» derart platziert werden, dass ein Blick darauf fast unumgänglich ist. Ich bin zwischenzeitlich so weit, dass ich gar nicht mehr hinschaue, sondern nur noch zuhöre. Ich möchte nicht wissen, ob die FahrerInnen das Getränk je schon mal zu sich genommen haben, oder überhaupt mögen.
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