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Nach Brandkatastrophe Rennen in Crans-Montana mit stark reduziertem Rahmenprogramm

Die Weltcuprennen in Crans-Montana vom 30. Januar bis am 1. Februar werden wie geplant durchgeführt, das Rahmenprogramm wird jedoch deutlich reduziert.

Die Piste in Crans-Montana
Legende: Hier werden die Rennen stattfinden Die Piste in Crans-Montana wird vorbereitet. Keystone/Jean-Christophe Bott

Das Organisationskomitee, Swiss-Ski und der Weltverband FIS entschieden, infolge der tragischen Ereignisse in der Silvesternacht in Crans-Montana das Rahmenprogramm bei den Weltcuprennen vom 30. Januar bis 1. Februar deutlich zu reduzieren.

Während am Rennprogramm mit einer Abfahrt und einem Super-G der Frauen am Freitag respektive Samstag und einer Abfahrt der Männer am Sonntag festgehalten wird, werden sämtliche Side-Events im Zentrum von Crans-Montana abgesagt. Der Weltcup beschränkt sich auf die Rennen sowie die Publikumsbereiche entlang der Piste und rund um das Zielstadion. Dort ist ein dezentes Rahmenprogramm mit Momenten des Gedenkens vorgesehen.

Fokus auf dem sportlichen Geschehen

Der Entscheid fiel vor dem Hintergrund der Brandkatastrophe in der Silvesternacht, die die Region erschüttert hatte. Swiss-Ski und die FIS betonten, dass der Anlass unter würdevollen und angemessenen Umständen stattfinden solle. Der Fokus liege klar auf dem sportlichen Geschehen.

Féraud nicht mehr im WM-OK

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Nicolas Féraud, Gemeindepräsident von Crans Montana VS, tritt aus dem Organisationskomitee (OK) der alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Crans-Montana 2027 zurück. Die Bewältigung der Krisensituation nach der Brandkatastrophe erfordere seine ganze Kraft, liess er verlauten. Der Gemeinderat von Crans-Montana hat den Rücktritt von Féraud zur Kenntnis genommen. Als Ersatz wurde Sébastien Rey vorgeschlagen.

«Seit der Silvesternacht sind wir alle in Betroffenheit und Trauer vereint; wir werden uns ein Leben lang an diese Tragödie erinnern», lässt sich Didier Défago, CEO des Organisationskomitees, zitieren. «Swiss-Ski und die FIS teilen unsere Überzeugung, dass der Sport sogar unter diesen Umständen viele positive Emotionen und Gedanken auslösen kann. Das bestärkt uns im Entscheid, die Rennen durchzuführen.»

Echo der Zeit, 12.1.2026, 18 Uhr ; 

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