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Super-G Gröden: Zusammenfassung
Aus Sport-Clip vom 17.12.2021.
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Super-G in Gröden Feuz und Rogentin bei Kilde-Triumph knapp neben dem Podest

Aleksander Kilde gewinnt den Super-G von Gröden. Beat Feuz (4.) und Stefan Rogentin (5.) überzeugen, Marco Odermatt verpasst die Top-Plätze.

Das Podest

  • 1. Aleksander Kilde (NOR) 1:25,91 Minuten
  • 2. Matthias Mayer (AUT) +0,22 s
  • 3. Vincent Kriechmayr (AUT) +0,27

Der Favorit hat zugeschlagen: Aleksander Kilde, in Gröden bereits im Vorjahr und heuer im Abfahrts-Abschlusstraining der Schnellste, lieferte auch im Rennen. Ruhig und abgeklärt bewältigte der 29-jährige Routinier seine wohl liebste Strecke im Weltcup und distanzierte den zu diesem Zeitpunkt Führenden Vincent Kriechmayr bei jeder Zwischenzeit etwas mehr. Kilde hat damit 4 seiner mittlerweile 9 Weltcup-Triumphe auf der Saslong gefeiert.

Dem Norweger am nächsten kamen mit Matthias Mayer und Weltmeister Kriechmayr zwei Österreicher. Mayer mit seiner Startnummer 19 profitierte dabei auch von einer sich bessernden Sicht mit der stärkeren Sonneneinstrahlung.

Die Schweizer

  • 4. Beat Feuz +0,57
  • 5. Stefan Rogentin +0,74
  • 19. Niels Hintermann +1,24
  • 24. Marco Odermatt +1,37
  • 26. Urs Kryenbühl +1,59

Mit Marco Odermatt stach der grösste Schweizer Trumpf in dieser Disziplin für einmal nicht. Der Nidwaldner hatte zuvor die Plätze 1 und 2 herausgefahren, in Gröden musste er sich aber geschlagen geben. Nach einer zu Beginn soliden Fahrt verlor er im untersten Teil trotz gutem Tempo mehrere Zehntel auf die Schnellsten. Im Super-G-Klassement fiel Odermatt so von Platz 1 auf 3 zurück.

So sprang Beat Feuz in die Bresche. Zu Saisonbeginn zweimal nicht in den Top 10, zeigte der Berner auf der für Abfahrer besser zugeschnittenen Saslong eine starke Fahrt und fuhr mit Platz 4 sein bestes Resultat im Super-G seit März 2019 (Platz 3) heraus. «Der Speed war hoch und die Kurven haben nicht so schnell zugemacht», erklärte Feuz seine Leistung. 2011 hatte der 34-Jährige für den letzten Schweizer Sieg in Val Gardena gesorgt.

Von den sich bessernden Bedingungen profitierte auch Stefan Rogentin, der mit Startnummer 21 auf den 5. Platz vorpreschte. Für den 27-jährigen Bündner ist es das mit Abstand beste Resultat seiner Karriere, nachdem er mit Platz 12 im Super-G von Beaver Creek bereits eine Karriere-Bestplatzierung realisiert hatte.

Das weitere Programm

Das Gröden-«Wochenende» wird am Samstag mit einer Abfahrt abgeschlossen. Anschliessend wechseln die Athleten nach Alta Badia, wo am Sonntag und am Montag je ein Riesenslalom ansteht. Am Mittwoch kommen dann in Madonna di Campiglio auch noch die Slalom-Spezialisten auf ihre Kosten.

SRF zwei, sportlive, 17.12.21, 11:30 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Nager  (Manager)
    Liebes Team SRF, Ich habe mich bei meinem Kommentar etwas kritisch Odermatt gegenüber verhalten und ihn auch versehentlich auf die “hinteren Zwanzigerränge” platziert. Also 2 Ränge zu weit hinten platziert. Wenn das der Grund ist, dass Sie meinen Kommentar nicht aufgeschaltet haben, möchte ich mich entschuldigen. Ich wusste nicht, dass das vielleicht als Majestätsbeleidigung gewertet wird. Auch hätte er mit einer besseren Nummernwahl sicherlich viel besser abgeschnitten. Die Späten waren schnell
  • Kommentar von Sandra Marugg  (Smarugg)
    Hallo SRF
    Könnten wir hier bitte auch noch den ganzen Lauf von Rogentin sehen? Danke
    1. Antwort von SRF Sport (SRF)
      Guten Abend Frau Marugg. Die Fahrt von Rogentin finden Sie nun ebenfalls im Artikel. Sportliche Grüsse, SRF Sport.
  • Kommentar von max stadler  (maxstadler)
    Es war eine Materialschlacht und da haben einige Schweizer danebengegriffen. Es war eine halbe Abfahrt und ein 1/4 Super G.
    1. Antwort von Philipp Spuhler  (PSp)
      Herr Stadler, aber mit einer "Schlacht" hatte dieser Super G nichts zu tun.