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Zusammenfassung 2. Abfahrt Val di Fassa
Aus Sport-Clip vom 27.02.2021.
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2. Abfahrt im Val di Fassa Bei Schweizer Doppelsieg: Gut-Behrami überholt Hess

Lara Gut-Behrami und Corinne Suter sorgen in der 2. Abfahrt im Val di Fassa für einen Schweizer Doppelsieg.

Das Podest

  • 1. Lara Gut-Behrami (SUI) 1:25,53
  • 2. Corinne Suter (SUI) +0,32
  • 3. Kira Weidle (GER) +0,68

An Lara Gut-Behrami führt derzeit einfach kein Weg vorbei. Die Tessinerin holt sich im Val di Fassa ihren 32. Weltcupsieg und ist nun vor Erika Hess die alleinige Schweizer Nummer 2 hinter Vreni Schneider (55 Siege). Tags zuvor hatte sie bereits in der 1. Abfahrt zuoberst auf dem Treppchen gestanden.

Damit nicht genug: Mit Corinne Suter gesellte sich eine weitere Schweizerin zu Gut-Behrami auf das Podest und machte den Schweizer Freudentag in Italien perfekt. Auf dem 3. Rang im Val di Fassa klassierte sich mit Kira Weidle (GER) jene Athletin, die bereits mit Suter und Gut-Behrami auf dem WM-Treppchen gestanden hatte.

Sowohl Suter als auch Gut-Behrami, die ihren Vorsprung auf Petra Vlhova im Gesamtweltcup auf 107 Punkte ausbaute, haben noch Chancen auf die Abfahrts-Kugel: Suter kann diese mit einem zweiten Rang beim Weltcupfinale in Lenzerheide aus eigener Kraft holen. Gut-Behrami würde diese dann einheimsen, wenn sie siegt und Suter höchstens Dritte wird. Tritt keiner dieser Fälle ein, geht die Kugel an die verletzte Sofia Goggia.

Die weiteren Schweizerinnen

  • 7. Michelle Gisin +0,81
  • 8. Jasmine Flury +0,82
  • 17. Joana Hählen +1,50
  • 18. Priska Nufer +1,86
  • 22. Jasmina Suter +2,09
  • 28. Noémie Kolly +2,73
  • 37. Rahel Kopp +4,10
  • DNF: Katja Grossmann

Es gab noch mehr Grund zur Freude im Schweizer Team: Mit Michelle Gisin (7.) und Jasmine Flury (8.) schafften zwei weitere Swiss-Ski-Athletinnen den Sprung unter die besten Acht. Beide gingen mit einer frühen Nummer ins Rennen und kamen mit dem Hang äusserst gut zurecht.

Einen weniger guten Tag erwischte Priska Nufer. Die Innerschweizerin klassierte sich noch knapp in den Top 20 – einen Rang hinter Joana Hählen. Die weiteren Schweizerinnen bekundeten mit der zunehmend schlechten Sicht Mühe.

Der Sturz

Breezy Johnson verlor nach einem Innenskifehler den Halt und flog mit hoher Geschwindigkeit in die Fangnetze. Der Sturz verlief glimpflich – gross war aber der Frust bei der Amerikanerin. Damit verpufften ihre Hoffnungen im Kampf um die Kugel: Sie hätte neben Suter, Gut-Behrami und Goggia auch noch Chancen auf den Gewinn der Abfahrtswertung gehabt.

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Johnson verliert den Halt – und die Kugel
Aus Sport-Clip vom 27.02.2021.
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So geht es weiter

Nach den beiden Abfahrten steht für die Speed-Fahrerinnen am Sonntag zum Abschluss der Weltcuprennen im Val di Fassa ein Super-G auf dem Programm. Danach folgt eine gut zweiwöchige Pause im Speed-Bereich, bevor ab dem 15. März dann der Saisonabschluss in Lenzerheide erfolgt.

SRF zwei, sportlive, 27.02.2021, 10:50 Uhr;

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29 Kommentare

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  • Kommentar von Joerg Theiler  (Joerg Theiler)
    Super Leistung des Ski team
  • Kommentar von Domenic Dachs  (Frechdachs)
    Bravo Lara und Corinne. Grazie. Grande. Forza.
  • Kommentar von Ueli Roschi  (Veloueli)
    Ich habe auch Freude an Lara und drücke ihr die Daumen, dass sie den WC gewinnt. Mir gefällt auch ihre Ehrlichkeit, heute selten gegenüber den Medien. Was mich in diesen Kommentaren stört, ist wieder dieses Feminismus Theater. Wenn jemand halt so Freude an dieser Super Sportlerin hat, lasst sie ihm doch. Dieser Moralismus geht mir auf die Nerven, passt aber auf die Angepassten. Diese Angepassten dürften aber an der ehrlichen Lara gar keine Freude haben, denn die ist zum Glück nicht angepasst.
    1. Antwort von Jim Brunner  (JimB)
      @veloueli: Ich freue mich sehr für Lara Gut und ich habe mich lange über diejenigen genervt, die sie abgeschrieben hatten, als es ihr nicht so lief. Ich habe das Gefühl, dass ihr mein Respekt gegenüber ihr als Sportlerin mehr entspricht, als jem. der sie Schätzeli nennt - dies insbesondere wenn man ihre Interviews liest. Und wenn heute Respekt = angepasst, na dann bezeichnen sie mich halt so...
    2. Antwort von Lilian Albis  (L.A.)
      Herr Roschi, sie verwechseln hier etwas. Eine starke, selbstbewusste Sportlerin als Schätzli und girl zu bezeichnen, ist heutzutage nun mal eher respektlos. Dieses zu bemängeln ist jedoch dringend nötig und hat nichts mit angepasstheit zu tun.
    3. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Meinen Sie Feminismus Theater ist Machogehabe mit unnötigen, weder witzigen noch lustigen in Richtung sexistisch gehenden Formulierungen abzulehnen? Genau solche Sprüche nerven mich! All die, die das noch nicht begriffen haben, sind für mich Ewiggestrige. Die Leistung der Sportlerin/des Sportlers steht im Vordergrund. Ich habe aber auch Respekt vor ihnen, wenn es mal nicht so gut läuft. Moralismus und Angepasste? Nicht Angepasste sind doch die, die sich getrauen bei blöden Sprüchen einzugreifen.