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Abfahrt in Crans: Zusammenfassung
Aus Sport-Clip vom 22.02.2020.
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2. Abfahrtsdoppelsieg in Crans Gut-Behrami und Suter doppeln nach

Wie am Vortag gewinnt Lara Gut-Behrami auch die 2. Abfahrt von Crans-Montana vor Corinne Suter.

Das Podest

  • 1. Lara Gut-Behrami (SUI) 1:27,73 Minuten
  • 2. Corinne Suter (SUI) +0,02
  • 3. Nina Ortlieb (AUT) +0,05

Die Schweizer Festspiele in Crans-Montana gehen weiter: Lara Gut-Behrami und Corinne Suter sorgten in der 2. Abfahrt für den 2. Doppelsieg von Swiss Ski. Während sich Gut-Behrami am Freitag noch deutlich hatte absetzen können, sprachen diesmal nur 2 Hundertstel zugunsten der Tessinerin. Nach über 2-jähriger Siegesflaute kommt die 28-Jährige plötzlich nicht mehr aus dem Jubeln heraus.

Dass es für Suter erneut nicht für ganz nach vorne reichte, hatte auch mit einem kleinen Rutscher im Schlussabschnitt zu tun. Doch der kleine Makel wird sie wenig kümmern: Dank den 80 Weltcuppunkten sicherte sie sich bereits vor der letzten Abfahrt des Winters die kleine Kristallkugel der Disziplinensiegerin.

Bei erneut sehr warmen Bedingungen fuhr ebenfalls wie am Vortag eine Österreicherin hinter den Schweizerinnen aufs Podest: Nina Ortlieb fehlten bei ihrer Podiumspremiere wie Suter nur wenige Wimpernschläge zum Sieg.

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Gut-Behrami: «So schön, das wieder mit Corinne zu teilen»
Aus Sport-Clip vom 22.02.2020.
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Die weiteren Schweizerinnen

  • 14. Priska Nufer +1,00
  • 25. Joana Hählen +1,60
  • 30. Michelle Gisin +2,46

Priska Nufer konnte ihren guten Auftritt vom Vortag gar noch steigern und fuhr mit einer soliden Leistung erneut in die Top 20.

Joana Hählen erlebte ein kleines Déjà-vu: Wieder unterlief ihr ein Fehler bereits auf den ersten Metern. Am Freitag hatte sie diesen noch in einen 7. Platz korrigieren können, diesmal schaute nur Rang 24 heraus.

Nach ihrem Sturz vom Vortag fehlte bei Michelle Gisin einiges an Überzeugung. Diesmal konnte sie sich zwar klassieren, die Abfahrt bleibt aber ihr Sorgenkind – die 26-Jährige wird vor allem auf die Kombi vom Sonntag hoffen.

So geht es weiter

Das Wochenende in Crans-Montana geht am Sonntag mit einer Alpinen Kombination zu Ende. Anschliessend wechseln die Frauen ins italienische La Thuile, das sein Comeback im Weltcup-Zirkus gibt. Dort stehen in einer Woche ein Super-G und eine Kombi an.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 22.02.20, 10:30 Uhr

twu

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23 Kommentare

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  • Kommentar von Bill Cheswick  (Cheswick)
    Super Frauen! Aber bitte verbietet das doofe Flasche-völlig-unnatürlich-am-Ski-in-die-Kamera-halten. Das sieht einfach nur dämlich aus!
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  • Kommentar von Queck Heinz  (Tipiheinz)
    Es freut mich speziell für Lara Gut .Nachdem sie von den Schweizer Medien inkl. SRF praktich ignoriert wurde. Das fand ich unfähr weil nicht alle Sportler so komunikativ oder speziell sympatisch sind. Ich denke sie leidet darunter und verdient Anerkennung für ihre Ausdauer. 7. im Gesamtweltcup !!
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  • Kommentar von Max Blatter  (maxblatter)
    Seltsamerweise liegt in der Nationenwertung der Frauen trotz allem Österreich vor der Schweiz. Es gab Jahre, in denen dies dank sehr guter Leistung der Österreicherinnen gerechtfertigt war. In dieser Saison aber sammelt das ÖSV-Team die Punkte eher durch Quantität (große Anzahl mittelmäßiger Fahrerinnen) als durch Qualität (hervorragende Einzelleistungen). – @FIS: Wie wäre es, die Anzahl der in einem Rennen für ein und dieselbe Nation startenden Teilnehmerinnen auf z.B. vier zu begrenzen?
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    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Es ist daran nichts seltsam, die Österreicherinnen haben einfach im Total mehr Punkte gesammelt. Dass der Vorschlag der Begrenzung der Anzahl startender reduziert werden soll kommt hingegen zu einem seltsamen Zeitpunkt: Genau jetzt wo es der Klassierung der Schweizerinnen nützen würde. Das haben wir nicht nötig, die Anzahl startender ist voll OK so wie sie ist.
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    2. Antwort von Hans Peter  (Hanspeter97)
      Dieses Problem, Herr Blatter, existiert seit 30 und mehr Jahren. Österreich hatte IMMER und vor allem in JEDER Disziplin - egal ob bei den Frauen oder den Männern mehr Läufer am Start als jede andere Nation. Deswegen konnten sie regelmässig und vor allem ungefährdet diese Nationenwertung (die ja ohnehin nur in Österreich wichtig zu sein scheint) gewinnen. Jetzt fehlen halt die ca 1500 Punkte/Saison von Hirscher und schon läufts nicht mehr :)
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    3. Antwort von Hans Peter  (Hanspeter97)
      Deswegen gibt es ja WM und Olympische Spiele, wo die Anzahl der Nationen auf 4 begrenzt ist. Da sollte man einen Nationenpreis vergeben für die besten Klassierungen bzw. Punkte und die sollten auch ausschlaggebend sein.
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