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Abfahrt in Gröden Stuhec triumphiert – Flury starke Vierte

Ilka Stuhec kehrt auf der Abfahrt in Gröden zum Siegen zurück. Jasmine Flury sorgt für das Schweizer Highlight.

Das Podest

  • 1. Ilka Stuhec (Sln)
  • 2. Nicol Delago +0,14 (It)
  • 3. Ramona Siebenhofer +0,51 (Ö)
  • 4. Jasmine Flury +0,87 (Sz)

Ilka Stuhec ist zurück. Die Slowenin, die Ende November in Lake Louise nach über einjähriger Verletzungspause ihr Comeback gegeben hatte, war die grosse Siegerin. Die 28-Jährige feierte auf der entschärften Saslong den 8. Weltcuperfolg.

Hinter Stuhec fuhr Nicol Delago den ersten Podestplatz in ihrer Karriere heraus. Die 22-jährige Italienerin hatte zuvor einen 9. Rang in der Abfahrt in Altenmarkt-Zauchensee im Januar 2017 aufzuweisen. Ramona Siebenhofer, die in sämtlichen drei Trainingsläufen die Bestzeit aufgestellt hatte, musste sich mit Platz 3 begnügen. Die Österreicherin egalisierte damit aber immerhin ihr bestes Karriere-Resultat.

Video
Die starke Fahrt von Jasmine Flury
Aus sportlive vom 18.12.2018.
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Die weiteren Schweizerinnen

  • 8. Lara Gut-Behrami +1,18
  • 17. Corinne Suter +1,50
  • 18. Michelle Gisin +1,55
  • 20. Priska Nufer +1,58
  • 23. Joana Hählen +1,67
  • 35. Jasmina Suter +2,19
  • 36. Rahel Kopp +2,31

Nach den diskreten Leistungen im Training hatte man von den Swiss-Ski-Athletinnen nicht allzu viel erwartet. Aufgrund dessen lässt sich der 4. Rang von Jasmine Flury durchaus als Exploit werten. Die 25-jährige Davoserin realisierte das beste Abfahrtsresultat ihrer Karriere. Auf das Podest fehlten ihr 36 Hundertstel.

Lara Gut-Behrami klassierte sich ex-aequo mit der Deutschen Kira Weidle immerhin auf Rang 8. Die Tessinerin verlor im oberen Streckenteil Zeit, die sich nicht mehr aufholen liess. Genau andersrum lief es für Michelle Gisin. Die Engelbergerin lag zu Beginn mit Bestzeit vorne, büsste letztlich aber 1,55 Sekunden auf Stuhec ein.

Emotionales Rennen für Gisin

Während Siegerin Stuhec von der Piste schwärmte, empfand Gisin gemischte Gefühle. «Oben war es sehr gut», meinte die Schwester des am Wochenende an gleicher Stelle schwer gestürzten Marc Gisin. Die Vorbereitung und die Trainings seien «sehr, sehr schwer» gewesen, erklärte Michelle Gisin. Im Rennen habe sie sich aber besser gefühlt. Gisin: «Ich versuche, trotzdem das Positive von dieser Piste für Marc mitzunehmen und eine Art Versöhnung zu erzwingen.»

Video
Gisin: «Es war sehr, sehr schwer»
Aus Sport-Clip vom 18.12.2018.
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So geht es weiter

Am Mittwoch steht in Gröden ein Super-G an (11:00 Uhr, SRF zwei). Am Freitag und Samstag folgen in Courchevel ein Riesenslalom und ein Slalom.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.12.2018, 12:25 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von Roman Lutz  (Romi)
    Gratulation Michelle Gisin. Hut ab vor der Leistung von Gisin. Das war überhaupt nicht einfach, hier die Piste runter zu fahren, nachdem der Bruder so schwer gestürzt war. Gewisse werden jetzt sagen, das sind ja Profis. Die müssen auch mit solchen Situationen umgehen können. Ich will dann diese Leute mal sehen und hören, wenn sie selber in dieser Lage sich befinden.
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      Herr Lutz, ich habe den Mittagservice machen müssen und konnte nicht ins Spital wo mein Vater am sterben lag und nach mir gefragt hatte, ich kam 10 Minuten zu spät, was mich heute noch verfolgt,. Doch ich musste meine Arbeit verrichten, das kann und muss man von einem Profi erwarten, sonst soll sie nicht starten, den dann ist die Gefahr eines Selbstunfalls viel zu Gross!
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    2. Antwort von P. Matti  (padimatti)
      Das war ja sowas von klar das Monsieur Röthenmund wieder etwas zu nörgeln hat!
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