Brem, Rebensburg und Gut jubeln zum Abschluss

Lara Gut ist im letzten Riesenslalom der Saison als Dritte aufs Podest gefahren. Viktoria Rebensburg holte sich den Sieg, verlor aber den Kampf um die kleine Kugel gegen Eva-Maria Brem hauchdünn.

Die Top 4

  • Viktoria Rebensurg (De)
  • Taina Barioz (Fr) +0,46 Sekunden
  • Lara Gut (Sz) +0,75
  • Eva-Maria Brem (Ö) +1,16

Kaum einer hätte gedacht, dass es im letzten Rennen noch einmal derart spannend wird. Am Ende durften mit Viktoria Rebensburg, Eva-Maria Brem und Lara Gut gleich drei Fahrerinnen einen perfekten Saisonabschluss bejubeln. Bei der deutschen Siegerin dürfte trotzdem eine kleine Enttäuschung mitschwingen. Weil Eva-Maria Brem Vierte wurde, musste Rebensburg die kleine Kugel wegen zwei mickrigen Pünktchen der Österreicherin überlassen.

Lara Gut verteidigte im Entscheidungsdurchgang ihren 3. Platz, den sie bereits bei Halbzeit belegt hatte. Für die Tessinerin war es der 13. Podestplatz in einer für sie äusserst erfolgreichen Saison, die vor einer Woche im Gewinn des Gesamtweltcups gegipfelt hatte.

Eva-Maria Brem. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: So sieht Glück aus Eva-Maria Brem. Keystone

Die Stimmen

Eva-Maria Brem: «Der Zweikampf mit Viktoria war Sport auf höchstem Niveau. Einerseits, was die Leistung angeht, andererseits wegen der Fairness. Ich freue mich sehr und denke der Gewinn der Kugel ist verdient.»

Viktoria Rebensburg: «Zu Beginn der Saison habe ich viele Punkte liegengelassen, aber ich bin trotzdem total happy mit dem Riesenslalom. Eva verdient die Kugel, sie war extrem konstant.»

Lara Gut: «Am Start bekommt man über die Lautsprecher alles mit. Als ich hörte, dass Viktoria führt, wusste ich, dass ich Gas geben muss.»

Die übrigen Schweizerinnen

  • 22. Wendy Holdener +3,42
  • 23. Jasmina Suter +3,99

Die beiden anderen Schweizer Starterinnen hatten mit dem Ausgang des Rennens erwartungsgemäss nichts zu tun. Auch Weltcup-Punkte, die es beim Saison-Finale nur für die besten 15 gibt, verpassten beide Athletinnen deutlich.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 20.3.2016, 11:55 Uhr