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Weltcup Frauen Brignone deklassiert Konkurrenz – Meillard auf Rang 8

Die Italienerin gewinnt das letzte Rennen der Saison überlegen. Tessa Worley sichert sich die kleine Kristallkugel im Riesenslalom und Mélanie Meillard wird abermals beste Schweizerin.

Das Podest

  • 1. Federica Brignone (It)
  • 2. Sofia Goggia (It) +1,44
  • 3. Marta Bassino (It) +1,47

Das letzte Rennen der Saison bei den Frauen wurde zu italienischen Festspielen. Federica Brignone siegte mit fast eineinhalb Sekunden Vorsprung vor ihrer Landsfrau Sofia Goggia. Komplettiert wurde das Podest von Marta Bassino. Für die 26-jährige Brignone ist es der dritte Saisonsieg und der fünfte Weltcup-Erfolg insgesamt.

Worley gewinnt Riesenslalom-Wertung

Im Kampf um die kleine Kristallkugel im Riesenslalom machte die Favoritin Tessa Worley das Rennen. Die Französin brachte ihren komfortablen Vorsprung von 80 Punkten gegenüber Mikaela Shiffrin mit Rang 5 locker ins Ziel. Es ist dies Worleys erster Disziplinensieg überhaupt.

Bei Shiffrin wird sich die Enttäuschung über die verpasste kleine Kristallkugel im Riesenslalom in Grenzen halten. Die Amerikanerin kann sich mit dem Gewinn des Gesamtweltcups trösten.

Legende: Video Meillard: «Ich habe alles probiert und das Resultat ist gut» abspielen. Laufzeit 01:10 Minuten.
Aus sportlive vom 19.03.2017.

Die Schweizerinnen

  • 8. Mélanie Meillard +3,11
  • 14. Simone Wild +3,44
  • 18. Wendy Holdener +3,76

Nach ihrem 5. Rang im Slalom am Samstag war Mélanie Meillard auch im Riesenslalom die beste Swiss-Ski-Athletin. Dank einer angriffigen Fahrt im 2. Druchgang vermochte die Westschweizerin im Vergleich zum 1. Lauf noch zwei Plätze gutzumachen und wurde schliesslich 8.

Nicht ganz so gut wie Meillard lief es den anderen beiden Schweizerinnen am Start. Wendy Holdener (18.) und Simone Wild (14.) fielen im Entscheidungslauf noch zurück.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 19.03.2017, 18:20 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Ich sehe das Herren Team schon Stärker als das Damen Team. Das Herren Team ist breiter aufgestellt. In vielen Damenrennen wurden die Startplätze gar nicht ausgeschöpft. Auch werden mangels Fahrerinnen, aus meiner Sicht, viele Fahrerinnen verschleisst in dem man sie zu oft Starten lässt oder in zu vielen Disziplinen. Das man aus Gisin eine Speedfahrerin machen will finde ich falsch! Im Slalom hat sie abgegeben und nach ein, zwei guten Speedrennen. ist sie in der Mittelmässigkeit angekommen.
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Die Damen haben diese Saison gerettet. Das Herrenteam war im WC ein Reinfall. Lara Gut wird nächste Saison zurückkehren, aber wahrscheinlich reicht es dann nicht mehr für viel. Stuhec, Brignone, Worley, Shiffrin, Goggia etc. sind so stark einzuschätzen, dass Gut froh sein wird überhaupt noch einigermassen in den vorderen Rängen starten zu können. Die Hoffnungen ruhen somit 2017/18 auf Holdener und ev. Meillard.
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    1. Antwort von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
      Noch selten so einen Schwachsinn bezüglich Lara Gut gelesen. Wenn es keine Komplikationen gibt und sie physisch gestärkt in die neue Saison steigt, wird sie sofort wieder ganz vorne mitfahren, auch im Gesamtweltcup. Wie gut muss eine Schweizer Athletin sein, damit Sie sie nicht ständig kritisieren? wäre Shiffrin schweizerin würden Sie wohl auch ständig auf ihr rumhacken. Holdener und Meillard im Slalom, Gut in allen andern Disziplinen, Gisin auf der Abfahrt sind die heissesten Trümpfe 2017/18
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    2. Antwort von markus kohler (nonickname)
      Lara Gut hat eine sehr üble Verletzung erlitten und stärker kommt kaum jemand zurück. Sie muss zuerst wieder Sicherheit und Feeling zurückgewinnen und das wird seine Zeit brauchen. Zudem ist die Konkurrenz viel stärker geworden und wird wohl noch mal zulegen. Gut hat eine tolle Karriere hingelegt und man könnte ihr gar nichts vorwerfen, wenn sie nun Probleme beim Comeback hätte. Ich wünsche ihr auf jeden Fall einen erfolgreichen Wiederaufbau.
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    3. Antwort von Stefan Perner (s.perner)
      @Niederhauser Vergessen Sie die übrigen Talente nicht. Nicht auszuschliessen, dass C.Suter, Flury oder Wild einen weiteren Schritt machen können. Auch die noch Jüngeren wie Rast, Danioth, Grossmann etc dürfen wir nicht ganz vergessen. Im Damenteam ist auf jeden Fall genug Potential vorhanden.
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    4. Antwort von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
      Herr Perner, absolut richtig, aufgrund der zeichenbeschränkung war kein platz mehr vorhanden. Kohler, das niveau kann nicht innerhalb einer sison so drastisch zunehmen. Sollte es ein "normaler" kreuzbandriss sein (6 monate), wird sie in lake louise wieder bereit sein, sölden könnte noch zu früh kommen. Wenn es jemand schafft, dann Lara! Es gibt diverse beispiele. Goggia und stuhec sind die aktuelstem. Die hatten enorm viele verletzungen (vor allem goggia).
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