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Weltcup Frauen Déjà-vu: Goggia auch im Super-G hauchdünn vor Vonn

Einen Tag nach ihrer Siegpremiere in der Abfahrt hat Sofia Goggia erneut zugeschlagen. Die Italienerin gewann bei der Olympia-Hauptprobe auch den Super-G vor Lindsey Vonn und Ilka Stuhec, Jasmine Flury glänzte als Fünfte.

Das Podest

  • 1. Sofia Goggia (It) 1:20,35
  • 2. Lindsey Vonn (USA) +0,04
  • 3. Ilka Stuhec (Slo) +0,51

Das Rennen auf der Olympia-Strecke wurde an der Spitze zur Kopie vom Vortag. Hatte sich Goggia in der Abfahrt 7 Hundertstel vor Vonn durchgesetzt, waren es im Super-G gar nur 4 Hundertstel, die den Ausschlag zugunsten der Italienerin gaben.

Goggia gewann damit innerhalb von 24 Stunden ihre ersten beiden Weltcup-Rennen und knackte dank dem 11. Podestplatz als vierte Fahrerin in diesem Winter die Marke von 1000 Punkten.

Stuhec grosse Kristall-Jägerin

Ebenfalls ein Déja-vu des Vortages war der dritte Rang von Ilka Stuhec. Die Slowenin löste damit Tina Weirather als Leaderin in der Disziplinen-Wertung ab und hat die Chance, die Saison mit 3 kleinen Kristallkugeln abzuschliessen.

Im Super-G liegt sie neu 15 Punkte vor der Liechtensteinerin, die in Jeongseon nicht über Rang 9 hinaus kam. In der Abfahrt beträgt Stuhecs Polster vor dem Saisonfinale in Aspen gar 97 Zähler auf Goggia, während sie den Sieg in der Kombination schon vorzeitig auf sicher hat.

Die Schweizerinnen

  • 5. Jasmine Flury +0,97
  • 17. Michelle Gisin +1,83
  • 21. Corinne Suter +1,98
  • 24. Fabienne Suter +2,10
  • 25. Joana Hählen +2,17
  • 28. Priska Nufer +2,39

Für das Schweizer Highlight war Jasmine Flury besorgt. Die Bündnerin brillierte mit dem 5. Rang und setzte damit erneut eine neue Bestmarke in ihrer Weltcup-Karriere.

«Zuletzt hatte ich immer wieder einen Fehler drin, jetzt ist mir endlich von oben bis unten eine konstante Fahrt gelungen», freute sich die Bündnerin, die sich bei letztmöglicher Gelegenheit für beide Speed-Rennen beim Saisonfinale qualifizierte.

«Ich freue mich auf Aspen», so Flury. Und im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2018: «Es ist ein cooler Hang hier, ich hoffe, dass die Piste nächstes Jahr genau gleich sein wird.»

Gisin mit Achtungserfolg

Michelle Gisin fuhr auf ebendieser Olympia-Piste auf den guten 17. Platz und holte damit beim vierten Start erstmals Punkte in der Disziplin Super-G. Corinne Suter und Joana Hählen, welche die Schweiz zusammen mit Flury in Aspen vertreten werden, kamen nicht wie gewünscht auf Touren.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 5.3.2017, 02:55 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Rafael Graf (Whitetiger)
    Dass in den beiden Rennen auf dem Podest drei der besten Speed-Fahrerinnen standen, zeigt dass die Strecke durchaus selektiv ist. Natürlich kann Jeongseon nicht mit klassischen Strecken wie Cortina, St.Moritz oder Val-d'Isere verglichen werden. Aber sie ist technisch durchaus anspruchsvoll, hängt teilweise seitlich weg und hat einige tückische Geländeübergänge. Deshalb sind nächstes Jahr absolut Olympia-würdige Rennen zu erwarten. Nur die Zeitverschiebung ist für uns Ski-Fans etwas ungünstig...
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  • Kommentar von Rafael Graf (Whitetiger)
    Beeindruckende Leistung von Goggia. Der Schlüssel zu den Siegen lag daran, dass sie (für sie ungewohnt) ein paar Prozent weniger Risiko nahm und an 2-3 wichtigen Stellen taktisch klug gefahren ist. So ist sie bald eine Kandidatin für die grosse Kristallkugel. Besonders freut mich auch die Leistung von Flury. Mit einer Top20 Startnummer wird sie nächste Saison regelmässig in die Top10 fahren können. Auch Gisin ist toll, sehr erfreulich was bei ihr mit mehr Speed-Training möglich sein wird...
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    WAU! Ein äusserst seltener Zufall beim Podest. Verdient hat es Goggia nach ihren sehr guten Leistungen in der Saison. Vonn schäumt sicher innerlich. Mehr als erfreulich für die Schweizerinnen als Team. Flury und Gisin haben mit hohen Startnummer überzeugt. Sie konnten die entstandene Lücke durch den Ausfall von Lara Gut erfreulicherweise annähernd kompensieren . Dass generell Athletinnen mit hohen Start-Nrn. gute Ergebnisse einfuhren, spricht für faire Bedingungen bei diesem Super-C.
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    1. Antwort von Thomas Spirig (lalelu)
      einfach nur weil sie es konsequent so schreiben: es ist ein super G und nicht C. nur ein details... :-)
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    2. Antwort von Christian Szabo (C. Szabo)
      Danke für ihren Hinweis. Muss das irgendwie falsch "abgespeichert" haben. Gelobe Besserung.
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