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Gut-Behrami: «Hatte heute endlich wieder das Gefühl, Skifahren sei leicht»
Aus Sport-Clip vom 21.02.2020.
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Erster Sieg seit 2 Jahren Gut-Behrami möchte nicht von einer «Erlösung» sprechen

Die Schweizerin sieht den Sieg als Bestätigung ihrer verbesserten Leistungen der letzten Zeit.

Lara Gut-Behrami konnte mit dem Sieg in der Abfahrt von Crans-Montana eine Baisse hinter sich lassen. 2 Jahre musste die Tessinerin auf einen 1. Platz warten.

Nun kam er umso deutlicher: Ganze 8 Zehntel klassierte sich Gut-Behrami vor der zweitplatzierten Corinne Suter. Es ist der grösste herausgefahrene Abstand auf Platz 2 seit 18 Abfahrten. 2018 gewann Lindsey Vonn in Cortina d'Ampezzo 0,92 Sekunden vor Tina Weirather.

Auf 10, 6, 8, 5, 3 folgt 1

Apropos Cortina d'Ampezzo 2018: Im Super G konnte Gut-Behrami dort letztmals einen Weltcupsieg feiern. Obwohl 2 Jahre ohne 1. Platz für eine Gesamtweltcupsiegerin (2015/16) eine lange Zeit bedeuten, möchte Gut-Behrami nicht von einer Erlösung sprechen.

Vielmehr sieht sie ihren Aufwärtstrend bestätigt: «Dass ich im Ziel wieder einmal die 1 sehe, ist die Bestätigung, dass es vorwärts gegangen ist.» Tatsächlich wurde nach den Plätzen 3, 5, 6, 8 und 10 deutlich, dass Top-Resultate noch drin liegen. Erwartet hätte man den Sieg aber weniger in der Abfahrt: Vor Crans-Montana war ihr Saisonbestergebnis in dieser Disziplin Rang 10 (Bansko und Zauchensee) gewesen.

Wie 2015 – bloss anders

Einen Schweizer Doppelsieg bei den Frauen gab es übrigens zuletzt in St. Moritz im Dezember 2017. Damals gewann Jasmine Flury vor Michelle Gisin. Heuer in Crans-Montana schieden beide aus. Beim letzten Abfahrts-Doppelsieg 2015 in Val d'Isère gewann ebenfalls Gut-Behrami vor Suter – allerdings hiess die Zweitplatzierte nicht Corinne, sondern Fabienne Suter und Gut-Behrami war noch nicht mit Valon Behrami verheiratet.

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Abfahrt in Crans-Montana: Zusammenfassung
Aus Sport-Clip vom 21.02.2020.
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Sendebezug: sportlive auf SRF zwei vom 21.02.2020 um 10:05 Uhr.

pam

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Hubert Glauser  (hubiswiss)
    Man merkt das die erste Sprache von Lara Gut nicht Schweizerdeutsch ist sondern italienisch. Es gilt zu respektieren dass die Schweiz vier Landessprachen hat. Wenn man eine Sprache nicht als Muttersprache hat kommt man automatisch weniger dynamisch rüber. Das gleiche ist auch bei Petkovic. Auf deutsch wirkt er eher distanziert, in Italienisch oder französisch kommt er viel authentisch rüber. Dies bestätigt mir such mein französisch sprechender Arbeitskollege.
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    1. Antwort von Philip Guillaume  (Phipu)
      Völliger Schwachsinn...Didier Cuche war immer sehr sympathisch oder auch ausländische Skifahrer wie ein Aksel Lund Svindal. Sympathisches Auftreten hat was mit Charakter und Haltung zu tun. Zu behaupten, ihr affektiertes Auftreten sei sprachlich bedingt ist doch sehr weit hergeholt.
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    2. Antwort von Juha Stump  (Juha Stump)
      Lara Gut ist zwar im Tessin aufgewachsen, aber ihr Vater ist ein Deutschschweizer und ihre Mutter eine Welsche, also hatte sie schon von klein auf Vorteile, die viele andere nicht haben. Für mich hat Lara immer sehr gut Schweizerdeutsch gesprochen. Was Didier Cuche betrifft, ist er nur ein halber Welscher, weil seine Mutter eine Deutsch-Bernerin ist, also hatte auch er seine Vorteile. - Aber es stimmt schon, dass es nicht auf die Sprache ankommt, ob jemand sympathisch wirkt oder nicht.
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  • Kommentar von Brigitte Pozner  (Elefant27)
    Ich finde man sollte Ihr , Lara Gut-Berahmi , einfach Ihr phantastisches Rennen zollen. Brava Lara, io sono contenta per te !!!! Geh einfach Deinen Weg und lass die immer wieder Kritik hinter Dir .
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  • Kommentar von Wilfred Scheidegger  (Ville Frayde)
    ...auch ich war etwas erschrocken vom heutig gehörte & gesehene Interview! Nichts mehr von der einst gewohnten Lebendigkeit und Freude früherer Tage. - Es war zwar früher irgendwie auch erschreckend, wie Lara Gut als Einzige in die Kamera gröhlend, aus dem Starthaus ins Rennen stieg! Riesenkontrast
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