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Weltcup Frauen Fenninger gewinnt Krimi um Gesamtweltcup

Anna Fenninger hat zum Saisonabschluss in Méribel in dreifacher Hinsicht triumphiert. Die Österreicherin holte sich mit dem Tagessieg im Riesenslalom den Gesamtweltcup sowie den Sieg in der Disziplinenwertung. Allrounderin Tina Maze unterlag als 3. im letzten Rennen im Kampf um die grosse Kugel.

Ein absoluter Traumtag für Anna Fenninger. Für die Österreicherin ist im letzten Saisonrennen alles aufgegangen. Mit einem diskussionslosen Sieg im Riesenslalom konnte sie Tina Maze im Gesamtweltcup abfangen und die grosse Kugel zum 2. Mal in Folge gewinnen.

Dank dem Tagestriumph sicherte sich Fenninger zudem die kleine Kugel im Riesenslalom. Ihre letzte Konkurrentin Eva-Maria Brem fuhr auf Rang 2, hätte das Rennen jedoch gewinnen und auf ein gleichzeitiges Ausscheiden Fenningers hoffen müssen.

Legende: Video Fenninger: «Das war die schwierigste Phase meiner Karriere» abspielen. Laufzeit 2:38 Minuten.
Vom 22.03.2015.

Erleichterung bei Fenninger

Fenninger krönte damit eine äusserst erfolgreiche Saison mit 6 Weltcupsiegen und 2 Goldmedaillen an den Weltmeisterschaften in Beaver Creek. «Unglaublich was passiert ist. Ich hätte nicht gedacht, dass ich die letzte Saison noch toppen kann», gab die 25-Jährige zu Protokoll.

Die Österreicherin machte aber auch deutlich, dass der Zweikampf mit Maze sie stark unter Druck setzte. «Das war das schwierigste Rennen meiner Karriere», gestand die Salzburgerin, die nach dem Triumph in den Schnee sank.

Gisin mit starker Dernière

In ihrem letzten Auftritt auf der Weltcupbühne zeigte Dominique Gisin eine starke Leistung. Die Engelbergerin klassierte sich auf dem guten 11. Rang. Lara Gut kam hingegen nie wirklich auf Touren. Die Tessinerin zeigte 2 mässige Läufe und konnte als 19. keine Weltcuppunkte gewinnen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 22.3.2015, 12:20 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von jean passant, thun
    Der Alpinsport befindet sich in der Schweiz im Selbstzerstörungsmodus. Wo ist nun dieser vielbeschworene Nachwuchs? Ausser Holdener habe ich bisher nichts von ihnen gesehen. Hirscher redet von "all in", bei Swiss Ski fehlt dieses Feuer, dieser Punch, es wirkt alles gelangweilt und bequem. Etwas kann ich aber Swiss Ski abgewinnen, ich kann diesen Verband in meinem Berufsalltag als Beispiel "so nicht" verwenden. Ich will "ÖSV" nicht Swiss Ski.
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    1. Antwort von W. E, Kt. Zürich
      Vielleicht hätten Sie sich eine Spezialbrille zulegen sollen? Also ich kann diesen Verband für Berufsalltage nur empfehlen. Bescheiden aber zielstrebig, hart im Nehmen, Stehauf-Männchen, die auch bei Misserfolgen nicht aufgeben, bei Erfolgen aber geerdet bleiben, selbstkritisch, können ihre Fähigkeiten & Möglichkeiten gut selber einschätzen. Super Team, nur der Chef müsste endlich ausgewechselt werden. Gute Chefs motivieren ihr Team, schlechte tun es nicht. Die moderieren bei Eurosport.
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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Die Anna ist einfach genial (und sehr sympathisch) - da gibt es nix zu rütteln. Tina natürlich auch, aber die Fenninger hatte wirklich eine Supersaison, vorallem in der zweiten Hälfte war sie fast unschlagbar. Und dann schaut man sich die Schweizerinnen an - ausser Gut, Gisin und Holdener absolut miserabel. Und ausser Chable weit und breit kein hoffungsvolles Talent in Sicht. Der fortlaufende Niedergang der einstigen Skination Schweiz, vorallem bei den Damen, ist ein Trauerspiel ohne gleichen.
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    1. Antwort von W. E, Kt. Zürich
      Tatsache ist, heute vorne dabei ist, wer mit dem Materialwechsel rascher zurecht gekommen ist. Eine weitere Regel von Schreibtischtätern ausgetüftelt. Leider wird jetzt auch im Skisport zu viel "zerregelt", so dass am Ende mehr die Wahl des richtigen Material inkl. Abstimmung über Sieg & Niederlage entscheiden, als "nur" Talent, Können inkl. richtigem Wachs. Zudem ist mit einem Bonus aus letzter Saison in die neue zu starten einfacher. Startnummern-Philosophie, welche benachteiligt oder fördert.
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  • Kommentar von stöckli, forever
    schade, hätte es den stöckli ski mehr gegönnt!
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