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Zusammenfassung Parallelrennen der Frauen
Aus Sport-Clip vom 13.11.2021.
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Frauen-Parallelrennen Achtelfinal-Stopp für Schweizer Trio in Lech-Zürs

Das Podest

  • 1. Andreja Slokar (SLO)
  • 2. Thea Louise Stjernesund (NOR)
  • 3. Kristin Lysdahl (NOR)

Das erste und einzige Parallelrennen der Ski-Saison 2021/22 wird zur überraschenden Beute von Andreja Slokar. Die Slowenin kam mit den Bedingungen im dichten Schneetreiben in Vorarlberg am besten zurecht und holte sich den ersten Weltcupsieg der Karriere.

Slokar setzte sich im Final gegen die Norwegerin Thea Louise Stjernesund durch. Die beiden bewältigten die Piste bereits in der Qualifikation am schnellsten. Dabei hatte Slokar nach dem ersten Heat noch zurückgelegen. Doch die 24-Jährige liess sich davon nicht beirren und machte die Hoffnungen von Stjernesund auf den Triumph zunichte. Sowohl Slokar als auch Stjernesund waren bislang noch nie auf einem Weltcup-Podest gestanden.

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Der Final zwischen Slokar und Stjernesund
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Die starke norwegische Teamleistung komplettierte Kristin Lysdahl mit dem 3. Rang. Sie holte gegen Marta Bassino (ITA) einen Rückstand im Re-Run auf und hievte sich damit ebenfalls auf das überraschende Podest.

Angeschlagene Gut-Behrami mit Fehler

Die Achtelfinals wurden derweil für die Schweizerinnen zur Krux. Gleich alle drei, die sich für die K.o.-Phase qualifiziert hatten, mussten bereits im ersten Duell die Segel streichen. Besonders bitter: das Out von Podest-Hoffnung Lara Gut-Behrami.

Die Tessinerin, Achte der Qualifikation, verpasste gegen die Norwegerin Marte Monsen nach einem Fehler im 2. Heat ein Tor. Bereits im ersten Lauf war sie hinter den Erwartungen geblieben. Im Anschluss an das Rennen erklärte Gut-Behrami, dass sie eine Grippe erwischt habe. «Ich konnte in den letzten Wochen kaum trainieren», so die 30-Jährige. Es sei demnach sicherlich nicht ihre beste Leistung gewesen. Sie landete zum Schluss auf Rang 15.

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Geschwächte Gut-Behrami bereits im Achtelfinal out
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Ellenberger und Kasper stark

Hoffnungen auf eine kleine Sensation durfte sich derweil Andrea Ellenberger machen. Die Innerschweizerin, die nach einem Kreuzbandriss zurück im Weltcup-Zirkus ist, stiess als 12. souverän in den Achtelfinal vor und überraschte im 1. Heat auch die italienische Favoritin Marta Bassino (ITA). Den kleinen Vorsprung vermochte sie allerdings im Re-Run nicht zu verteidigen. Dennoch: Platz 12 und damit beste Schweizerin – das lässt sich sehen.

Einen starken Auftritt zeigte auch Vanessa Kasper. Die Engadinerin qualifizierte sich gerade noch für die K.o.-Phase und wird dank Schlussrang 14 mit einigen Weltcup-Punkten belohnt. Im Achtelfinal scheiterte Kasper letztlich klar an Thea Louise Stjernesund (NOR), nachdem ihr ein missglückter Start zum Verhängnis wurde.

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Kasper: «War erstaunt, wie gut ich mithalten konnte»
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Die weiteren Schweizerinnen (in der Quali gescheitert)

  • 17. Simone Wild
  • 25. Camille Rast
  • 27. Jasmina Suter
  • 42. Delia Durrer
  • 44. Amélie Klopfenstein

So geht es weiter

Während die Männer am Sonntag ebenfalls in Lech zu ihrem Parallelevent antreten, geht es für den Frauen-Weltcup-Tross am nächsten Wochenende weiter. Im finnischen Levi stehen am Samstag und am Sonntag die ersten beiden Slalom-Rennen der Saison an.

SRF zwei, sportlive, 13.11.21, 16:55 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Hanspeter Gantenbein  (hpgantenbein)
    Diese Parallelrennen sind einfach zu uninteressant und stehen in keinem
    Verhältnis zu den finanziellen
    Aufwändungen. Aber eben….. Geld spielt nirgends mehr eine Rolle!
  • Kommentar von Marlisa Schmid  (Marlisa)
    Lara Gut sagt, sie hätte wegen einer Grippeerkrankung die letzten Wochen kaum trainieren können. Kein Wort davon im Interview mit Tschuor, der als Cheftrainer eigentlich über die gesundheitliche Verfassung seiner Athleten informiert sein sollte. Im Gegenteil, er hat sie als eine der Favoritinnen genannt. Die ganze Geschichte ist etwas suspekt.
  • Kommentar von markus ellenberger  (ELAL)
    Erstaunlich da höre ich im Interview von Lara das sie eine Grippe erwischt hat. Das gibts doch garnicht mehr da seit fast 2 Jahren nur ein Thema existiert. Oder was läuft da gerade?
    1. Antwort von Lara Schmid  (Lara Schmid)
      Grippe gits immer no au wen me nüm drüber gsproche wird