Zum Inhalt springen

Header

Video
Zusammenfassung Abfahrt der Frauen in Crans-Montana
Aus Sport-Clip vom 22.01.2021.
abspielen
Inhalt

Goggia gewinnt Abfahrt Flury und Nufer retten die Schweizer Ehre in Crans-Montana

Jasmine Flury (5.) und Priska Nufer (7.) halten in der 1. Abfahrt im Wallis die Schweizer Fahne hoch. Der Sieg geht an Sofia Goggia (ITA).

Das Podest

  • 1. Sofia Goggia (ITA) 1:10,10 Minuten
  • 2. Ester Ledecka (CZE) +0,20 Sekunden
  • 3. Breezy Johnson (USA) +0,57

Sofia Goggia stellte bei der 1. Abfahrt von Crans-Montana einmal mehr unter Beweis, warum sie die Leaderin in der Disziplinenwertung ist. Die Italienerin entschied die 3. Abfahrt de suite für sich. Mit der Nummer 9 gestartet, führte die 28-Jährige die feinste Klinge und verdrängte Ester Ledecka um 2 Zehntel auf Platz 2. Das Podest komplettierte Breezy Johnson (USA), die nun in allen 4 Rennen in dieser Disziplin den 3. Platz einnahm. Für Goggia war es der 9. Weltcup-Erfolg.

Video
Die Siegesfahrt von Sofia Goggia
Aus Sport-Clip vom 22.01.2021.
abspielen

Die Schweizerinnen

  • 5. Jasmine Flury +0,95
  • 7. Priska Nufer +1,05
  • 14. Corinne Suter +1,20
  • 16. Lara Gut-Behrami +1,35
  • 22. Joana Hählen +1,78
  • 23. Noémie Kolly +1,81
  • 24. Jasmina Suter +1,86
  • 33. Michelle Gisin +2,40
  • 43. Stephanie Jenal +3,25

Mit Startnummer 27 warf sich Jasmine Flury den Hang hinunter – und überraschte auf der ganzen Linie. Trotz des weichen Schnees erfreute sich die Davoserin einer hohen Geschwindigkeit, ohne dabei die Kontrolle zu verlieren. Am Ende nahm sie als beste Schweizerin den 5. Platz ein. Auch Priska Nufer, mit der 29 auf dem Rücken, nutzte die Gunst der Stunde und fuhr nur 1 Zehntel hinter Flury auf Platz 7 – ihr bestes Weltcup-Ergebnis der Karriere.

Video
Flury: «Ich bin froh, habe ich die Lockerheit wieder»
Aus Sport-Clip vom 22.01.2021.
abspielen

Gut-Behrami und Suter abgeschlagen

Unvergessen sind die Bilder der strahlenden Lara Gut-Behrami von vor einem Jahr: Damals hatte die Tessinerin bei beiden Heimrennen in Crans-Montana triumphiert. Zweimal vor Corinne Suter. Doch sowohl Gut-Behrami als auch Suter vermochten heuer, zumindest beim 1. Versuch, nicht an jene Glanzleistungen anzuknüpfen. Ohne eklatante Fehler in ihren Läufen leuchtete es im Ziel dennoch rot auf.

In den Trainings hatte sich Michelle Gisin nicht mit der Strecke anfreunden können. Das änderte sich auch beim Ernstkampf nicht. Viele kleine Unsicherheiten verunmöglichten ein Spitzenergebnis der 5-fachen Podestfahrerin des Winters.

Zuerst Schnee, dann Wind

Das Rennen musste wegen starkem Schneefall in der Nacht auf Freitag um ein paar Stunden nach hinten verschoben werden. Die Piste war am Nachmittag zwar in akzeptabler Verfassung – wenn auch etwas weich –, doch der Wind blies mächtig. So mächtig, dass das Rennen sogar minutenlang unterbrochen werden musste. Zudem wurde die Strecke verkürzt absolviert.

So geht's weiter

Am Wochenende rasen die Frauen nochmals den gleichen Hang hinunter, am Samstag in der 2. Abfahrt (10:00 Uhr), tags darauf im Super-G (12:00 Uhr). Beide Rennen können Sie auf SRF zwei und in der Sport App live mitverfolgen.

SRF zwei, sportlive, 22.01.2020, 13:00 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Michael Stähli  (Mich)
    "Gut und Suter abgeschlagen"
    Gehts noch?
    Sie wurden 14. Bzw. 16.! Es ist noch gar nicht solange her da wären das Traumresultate gewesen für die Schweiz! Auch wenn die Bedingungen sicher nicht ganz fair waren sind die Leistungen von ALLEN Athletinnen Top und auf höchstem Niveau, bei solch kurzen Renben machen halt kleine Fehler sehr viel aus.
    Und 7 Schweizerinnen in den Top 25 spricht eigentlich auch für sich!
  • Kommentar von Dieter Hansen  (Dieter H.)
    Typisch schweizerisch: wenn die eigenen Athleten versagen, muss die Piste oder das Wetter schuld sein...
  • Kommentar von Urs Sahli  (sahliu)
    Ein Rennen am Rande der Regularität. Nicht wegen dem Schnee, sondern wegen der Windverhältnisse. Aber auch hier wie in Kitzbühl "es mues düregschtieret wärde". Schade für den Abfahrt Rennsport.
    1. Antwort von Eric Mischler  (Eric27)
      Das haben Outdoor Sportarten so an sich und das ist auch gut so.