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Holdener auf Platz 4 Vlhova beendet Shiffrins Siegesserie

Nach 7 Slalom-Siegen in Folge muss sich die Amerikanerin in Flachau der Slowakin geschlagen geben. Holdener wird Vierte.

Das Podest

  • 1. Petra Vlhova (Slk) 1:52,85
  • 2. Mikaela Shiffrin (USA) + 0,15
  • 3. Katharina Liensberger (Ö) + 1,17

Die Slalom-Dominanz von Mikaela Shiffrin in den letzten Rennen war beinahe schon erdrückend. Die letzten 7 Rennen in dieser Disziplin entschied die Amerikanerin für sich. In Flachau erfuhr diese Serie nun eine Ende. Shiffrin, die bei Halbzeit noch geführt hatte, musste sich um 0,15 Sekunden Petra Vlhova geschlagen geben.

Die Slowakin verdiente sich ihren 7. Weltcupsieg mit einem entfesselten 2. Lauf. Nach Durchgang 1 noch auf Rang 3, stiess sie in der Entscheidung dank Laufbestzeit noch ganz an die Spitze vor. Katharina Liensberger komplettierte das Podest. Die Österreicherin profitierte von der Disqualifikation von Anna Swenn Larsson. Die Schwedin, zunächst auf Platz 3 geführt, hatte im 2. Lauf eingefädelt und wurde nachträglich aus dem Klassement gestrichen.

Legende: Video Tränen statt Jubel bei Swenn Larsson abspielen. Laufzeit 01:53 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 08.01.2019.

Die Schweizerinnen

  • 4. Wendy Holdener + 1,65
  • 7. Michelle Gisin + 2,77
  • 10. Aline Danioth + 4,17
  • 23. Carole Bissig + 6,22

Wendy Holdener vergab ihren 3. Podestplatz in Folge bereits im 1. Lauf. Nach einer verhaltenen Fahrt büsste sie über eine Sekunde auf die Bestzeit ein und musste sich bei Halbzeit mit Platz 6 begnügen. Im 2. Lauf drehte Holdener zwar auf, zu Rang 3 fehlten ihr schliesslich aber 0,48 Sekunden. Michelle Gisin fuhr in ihrem 4. Slalom der Saison zum 4. Mal in die Top 10. Nach den Plätzen 10, 5 und 7 reichte es der Engelbergerin in Flachau erneut zu Rang 7.

Aline Danioth realisierte ihr bisher bestes Ergebnis im Weltcup. Die Urnerin, die bisher zweimal 15. geworden war, klassierte sich auf dem 10. Platz. Damit dürfte sie die Qualifikation für die WM geschafft haben. Punkte holte auch Carole Bissig.

Stimmen zum Rennen

  • Vlhova: «Es war ein sehr guter 2. Lauf. Ich habe alles gegeben und keine Fehler gemacht. Hier vor diesen Fans zu gewinnen, ist fantastisch.»
  • Holdener: «Im 1. Durchgang war ich sehr nervös. Im 2. Lauf habe ich dann angegriffen, das war sicher besser. Ich habe gekämpft und werde weiter kämpfen.»
  • Gisin: «Der 2. Lauf war viel besser. Es hatte sehr gute Schwünge dabei. Ich fahre konstant in die Top 10, aber es wäre schön, wenn es im nächsten Rennen noch weiter nach vorne reichen würde.»
  • Danioth: «Der 2. Lauf war ein bisschen wild, ich habe voll angegriffen und viele Fehler gemacht. Aber ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat.»

So geht es weiter

Am kommenden Wochenende sind die Speedspezialistinnen wieder im Einsatz. In St. Anton stehen am Samstag eine Abfahrt und am Sonntag ein Super-G auf dem Programm. Nächsten Dienstag findet dann in Kronplatz ein Riesenslalom statt.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 08.01.19, 17:55 Uhr

25 Kommentare

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  • Kommentar von Philipp Spuhler (phsp)
    Für Anna Swenn Larsson war es nicht klar dass sie eingefädelt hat, also fuhr sie nichts desto trotz weiter, völlig in Ordnung.
    Erst nach mehrfacher Konsultation des Laufes, hat die Rennleitung erkannt, dass es ein Einfädler war.
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    1. Antwort von Nico Siegfreed (Poitch)
      Ok. Sie war sich nicht sicher, und weil sie dann keiner zurückgepfiffen hat, ging sie davon aus, dass alles i.o. war. Damit kann ich leben. Hoffentlich hast du recht, philipp
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    2. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      @Spuhler: Es war glasklar, ich hab's sofort gesehen und jede/r die/der selbst Stangen gefahren ist, weiss dass man das sofort spürt. Ich bleibe dabei, dieses Verhalten ist unsportlich.
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  • Kommentar von Priska Mohotti (PriskiMo)
    Wie können gewisse Leute schreiben, sie wüssten, dass Swenn Larsson gemerkt hat, dass sie eingefädelt hat. Nicht mal unser Michi Bont hats gesehen und der sieht alles. Sie hätte ja nur sich selber geschadet und eine Busse muss sie auch noch bezahlen. Bei diesen garstigen Bedingungen merkt man das vielleicht nicht grad. Bei der ersten Rangverkündigung hat das ja auch die Jury nicht gesehen.
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    1. Antwort von Nico Siegfreed (Poitch)
      Die zeitlupe sieht für mich sehr eindeutig aus, sie gerät kurz in schieflage und ihr blick geht nach unten, also für eine glasklare sache, aber klar, ich war nicht dabei und liege möglicherweise falsch.
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    2. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr Siegfreed, wenn es schneit, schneit es auch auf eine Skibrille, und wenn dann noch das Renntempo dazukommt, ist etwas, das von aussen beim Betrachten "glasklar" aussieht, eben sichtmässig für die Rennfahrerin alles Andere als glasklar. Im Übrigen hat offenbar niemand, der hier im Nachhinein Swenn Larsson kritisiert, den Fehler selber bemerkt. Ausserdem fuhr ihr linker Ski ganz an der Stange vorbei, weshalb es auch keinen Schlag oder so gab, den sie hätte spüren müssen.
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    3. Antwort von Nico Siegfreed (Poitch)
      Herr Graf, wenn Sie hier unbedingt die Leute korrigieren müssen, dann doch bitte nicht mit so doofen Argumenten.
      1. Gehts nicht ums Sehen sondern ums Spüren, der Blick geht nach unten weil sie etwas SPÜRT das da nicht sein sollte, 2. Woher wollen Sie wissen ob und wer von den Leuten hier den Fehler bemerkt hat, sind Sie beim Schauen daneben gesessen? und 3. fährt sie eine Linkskurve und die Stange schlägt gegens rechte Bein, was dann logischerweise nichts gutes heissen kann.
      Danke trotzdem.
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  • Kommentar von Martin Gebauer (Gebi)
    Das Verhalten von Swenn Larsson und dem Schwedischen Skiverband ist in höchstem Masse unsportlich. Was hatte sie sich dabei gedacht, als sie zunächst jubelte und sich feiern liess? Der Einfädler war so glasklar, sie hat es sowohl gesehen (ihr Blick geht im Moment des Einfädlers Richtung Skispitze) wie gespürt. Auch ihre Betreuer hätten sofort reagieren müssen und sie vor diesem peinlichen Verhalten schützen müssen. Wäre ich Katharina Liensberger, ich wäre mächtig sauer auf die Schwedin.
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