«Ich hatte Bauchweh» – Für Holdener eine willkommene Ablenkung

Losgelöst fuhr Wendy Holdener im Slalom von Lienz zum dritten Mal in ihrer Karriere aufs Podest. Dabei erkannte sie erstaunlich viele Parallelen zu ihrem letzten Podestplatz.

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Holdener: «Ich habe ein Déjà-vu»

1:31 min, vom 29.12.2015

Nur sieben Hundertstel trennten Wendy Holdener von ihrem ersten Weltcupsieg. Frida Hansdotter war in der Endabrechnung doch noch ein Tick schneller.

So knapp, aber bei Holdener überwiegt trotzdem die Freude über das gute Ergebnis: «Ich hatte einen riskanten Steilhang und bin ein paar Mal fast ausgerutscht. Es war eine Fahrt am Limit. Von daher bin ich froh, dass ich im Ziel bin.»

Parallelen zum letzten Erfolg

Zum dritten Mal schon steht Holdener bei einem Weltcup-Rennen auf dem Podest. Das letzte Mal ist genau ein Jahr her. Damals wurde sie zwischen Weihnachten und Neujahr Dritte in Kühtai.

«  Vielleicht ist das ein Zeichen »

Holdener über ihr Bauchweh

Der Zeitpunkt ist jedoch nicht die einzige Parallele zu ihrem letzten Erfolg. «Ich habe seit gestern Abend Bauchweh. Ich habe Gas gegeben und alles hat gepasst. Und es gibt viele Ähnlichkeiten mit letztem Jahr. Dann dachte ich: Vielleicht ist das ein Zeichen.»

Bauchweh? Und alles hat gepasst? Ist das nicht ein Widerspruch? «Ich dachte mehr an meinen Bauch als an andere Dinge. Das hat mir geholfen. Von mir aus kann ich beim nächsten Rennen wieder Bauchweh haben.»

Was Wendy Holdener sonst noch zu ihrem Rennen meint und wieso sie sich auf den nächsten Slalom in Santa Caterina freut, sehen Sie im Video.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 29.12.2015, 10.20 Uhr.

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Zusammenfassung Slalom

3:16 min, vom 29.12.2015