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Weltcup Frauen Kaufmann-Abderhalden siegt in Val d‘Isère

Marianne Kaufmann-Abderhalden hat sich bei der Abfahrt von Val d’Isère ihren ersten Weltcupsieg geholt. Die 27-jährige Toggenburgerin meisterte die anspruchsvolle Strecke am besten und sorgte für die Krönung einer erfreulichen Teamleistung der Schweizerinnen.

Ein offenes Rennen mit engen Abständen und vielen Favoritinnen wurde prognostiziert, doch die schwierige Piste im französischen Val d’Isère forderte ihre Opfer. Die holprigen Stellen führten zu vielen Ausfällen und teils schweren Stürzen, Marie Marchand-Arvier (Fr) wurde gar mit dem Schlitten abtransportiert.

Vonn bricht Rennen ab

Lindsey Vonn gab das Rennen nach einem Schlag auf ihr lädiertes Knie mit schmerzverzerrtem Gesicht auf. Die Amerikanerin, die im Zielraum von ihrem Freund und Golf-Superstar Tigers Woods getröstet werden musste, bestätigte nach dem Rennen, dass ihr Kreuzband im rechten Knie zum zweiten Mal gerissen ist. Eine Entsprechende Diagnose habe sie bereits nach den Rennen in Lake Louise erhalten. Trotz der Verletzung will die Amerikanerin ihren Olympia-Traum aber nicht aufgeben und «irgendwann im Januar» in den Weltcup zurückkehren.

Legende: Video «Sturz von Marchand-Arvier («sportlive», 21.12.2013) » abspielen. Laufzeit 0:43 Minuten.
Vom 21.12.2013.

Steile Formkurve von Kaufmann-Abderhalden

Marianne Kaufmann-Abderhalden kam mit der schwierigen Piste am besten zurecht und fuhr sensationell zu ihrem ersten Weltcupsieg. Nach Rang 2 bei der Abfahrt von Lake Louise unterstrich die Toggenburgerin ihre starke Form und verwies die Slowenin Tina Maze (+0,29) und die überraschende Österreicherin Cornelia Hütter (+0,52) auf die Plätze 2 und 3.

Überzeugende Teamleistung

Das Schweizer Speed-Team konnte sich über ein gelungenes Rennen freuen. Fränzi Aufdenblatten und Dominique Gisin auf Rang 6 und 7 sorgten für die 3 Top-Ten-Plätze der Schweizerinnen. Lara Gut konnte wie schon im Training nicht überzeugen und fuhr noch hinter Nadja Jnglin-Kamer (13.) und Fabienne Suter (17.) auf Rang 25. Damit musste sich Gut in der Weltcup-Gesamtwertung von Tina Weirather und Maria Höfl-Riesch überholen lassen.

1 Kommentar

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  • Kommentar von jean passant, thun
    Sehr starkes Ergebnis, Glückwunsch, MKA fuhr bestechend, Gisin und Aufdenblatten rehabilitiereten sich für zuvor eher durchzogene Darbietungen. Lara Gut ist nicht konstant, das war schon immer ein Problem, es scheint als verliere sie den Fokus allzu rasch. Vielleicht kommt ihr aber der Leistungsschub der andern Fahrerinnen entgegen, sie steht nicht dauernd im Brennpunkt und sie hat echte Konkurrenz.
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