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Weltcup Frauen Martina Schild tritt zurück

Martina Schild beendet ihre Karriere wegen anhaltender Rückenprobleme. Die Silbermedaillen-Gewinnerin von Turin 2006 hatte bereits die gesamte letzte Saison verpasst.

Legende: Video Rücktritt von Martina Schild abspielen. Laufzeit 00:25 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 19.09.2013.

«Die Zeit ist gekommen, einen Schlussstrich zu ziehen. Ich bin nicht mehr bereit, mit letzter Konsequenz an meine Grenzen zu gehen», wird Martina Schild in der Medienmitteilung von Swiss Ski zitiert.

Die 31-jährige Grindelwaldnerin hatte die gesamte letzte Saison wegen einer Diskushernie verpasst. Im Sommertraining machte ihr der Rücken erneut zu schaffen.

Olympia-Silber in Turin

Schild feierte ihren grössten Erfolg bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin. In der Abfahrt fuhr die Schweizerin überraschend auf den zweiten Platz. In der Saison 2007/08 gelang ihr beim Super-G von Lake Louise ihr einziger Weltcupsieg.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Theodor Kugler, 8413 Neftenbach
    Wenn ich Spitzensport betreiben würde, müsste ich diesen unabhängig von einem Verband betreiben können, weil nur i c h weiss, wo meine Grenze ist. Die heutigen Spitzensportler sind so häufig verletzt, dass am System etwas nicht stimmen muss (zB nur Medaillen zählen). Grundsätzlich kann man sagen, dass einseitige Lebensweisen (Extreme) zu Problemen führen. Extreme verlangen zum Ausgleich wiederum Extreme (zB im Privatleben), was zu neuen Problemen führt. Ausflippen als Bewältigungsmechanismus?
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  • Kommentar von Daniel, Villmergen
    Schade das die schon aufhört. Aber wenn man an die Gesundheit denkt, hat sie völlig richti entschieden.
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Das hat sie genau richtig entschieden. Auch Martina Schild deckt auf, was von den Medien gern verschwiegen wird, weil Leute wie P. Müller, Cuche oder Svindal und Ausnahmekönnerinnen wie Tina Maze das überdecken: Der alpine Skirennsport ist derart intensiv, dass der Körper bei fast allen mit 30 Jahren "durch" ist. Sogar Russi redet noch heute davon, dass er ab und zu Probleme mit den Kniegelenken hat. Dass es von 30 J. an abwärts geht, zeigen z.B. auch B. Raich und F. Aufdenblatten.
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