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Die Erwartungen der Schweizerinnen vor dem Saisonstart
Aus Sport-Clip vom 25.10.2019.
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Saisonauftakt in Sölden Für einmal nicht zu früh, sondern für Gisin genau richtig

Wegen einer Verletzung hat die Engelbergerin die letzte Saison vorzeitig beendet. Das könnte sich nun positiv auswirken.

Die letzte Saison hatte für Michelle Gisin unerfreulich und überraschend früh geendet. Beim Super-G in Garmisch-Partenkirchen zog sich die 25-Jährige eine Knieverletzung zu und musste sich deshalb vorzeitig in die «Sommerpause» verabschieden.

Dies hat dazu geführt, dass die Vorbereitung für Gisin diesmal etwas anders verlaufen ist. Vor allem deshalb, weil sie früher als sonst begonnen hat. «Ich habe ausdauermässig mehr gemacht als sonst, gezwungenermassen», sagt Gisin denn auch. Ein Umstand, der sich noch auszahlen könnte.

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Gisin: «Nervosität, Vorfreude und Ungewissheit»
Aus Sport-Clip vom 25.10.2019.
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Volles Programm auch ohne Grossanlass

Für viele Athleten kommt die Saisoneröffnung mit dem Riesenslalom in Sölden jeweils fast zu früh. Nach dem Auftakt auf dem Rettenbachgletscher folgt eine fast einmonatige Pause, ehe es dann erst ab Ende November so richtig los und vor allem Schlag auf Schlag geht.

Für Gisin ist das diesmal kein Problem. «Es sind schon ein paar Monate mehr, wenn du seit Januar auf die neue Saison wartest. Diesmal kommt Sölden für mich deshalb zum richtigen Zeitpunkt», sagt sie.

Michelle Gisin Anfang Oktober an der Materialabgabe von Swiss Ski in Dübendorf.
Legende: Bereit für eine lange Saison Michelle Gisin Anfang Oktober an der Materialabgabe von Swiss Ski in Dübendorf. Keystone

Vorfreude und Nervosität sind bei der Engelbergerin heuer auch deshalb etwas grösser, weil sie «im Riesenslalom bisher nicht so zeigen konnte, was möglich ist», so die Allrounderin. Ihr Ziel in dieser Disziplin ist es, regelmässig in die Top 15 zu fahren.

Live-Hinweis

Verfolgen Sie den Weltcup-Auftakt in Sölden live auf SRF zwei und in der SRF Sport App:

  • Samstag, 26.10. ab 09:50 Uhr: Riesenslalom Frauen
  • Sonntag, 27.10. ab 09:50 Uhr: Riesenslalom Männer

Abgesehen von den Parallel-Wettkämpfen bestreitet Gisin in dieser Saison alle Rennen. Dass in diesem Jahr kein Grossanlass ansteht, komme gerade ihr als Allrounderin entgegen. So oder so soll sich das zusätzliche Konditionstraining aus dem Sommer bezahlt machen. «Ich hoffe, das gibt mir hintenraus etwas mehr Luft.»

Hangbefahren gestrichen

Hartnäckiger Nebel hat am Freitag das Hangbefahren am Vortag des Rennens verunmöglicht. Die beiden Riesenslaloms sollten gleichwohl nicht gefährdet sein.

Auch Suter im «Riesen» am Start

Beim Prolog in Sölden startet mit Wendy Holdener auch diejenige Swiss-Ski-Athletin in die Saison, die im vergangenen Winter im Riesenslalom als einzige in die Top 10 vorstossen konnte. Etwas, das Lara Gut-Behrami nicht gelungen ist.

  • Lara Gut-Behrami: «Der Riesenslalom war immer die Kerndisziplin in meiner Karriere. Nach den Verletzungen war es im «Riesen» aber auch schwieriger, zurückzukommen. Ich denke, ich bin einen Schritt weiter als letztes Jahr.»

Auf dem Rettenbachgletschter startet auch Speedspezialistin Corinne Suter in die Saison. Ihren letzten Weltcup-Riesenslalom bestritt die zweifache WM-Medaillengewinnerin vor 7 Jahren.

  • Corinne Suter: «7 Jahre tönt lange, aber das heisst nicht, dass ich nie mehr «Riesen» gefahren bin. Meine Erwartungen sind nicht mega gross, aber es ist auch schön, einmal so am Start zu stehen.»

Sendebezug: Morgengespräch, Radio SRF 1, 25.10.19, 6:20 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von René Ruf  (RenéR)
    Beim morgigen GS kommt Tamara Wolf als Ski-Expertin bzw. Co-Kommentatorin zu ihrem SRF-Debüt. Die Nachfolgerin von Michi Bont, welche leider sehr viel Negatives im Skisport durchleben musste. Auch wenn sie vom Weltcup selber relativ wenig Erfahrung mitbringt, kann man sehr zuversichtlich für ihre neue Aufgabe sein.
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  • Kommentar von René Ruf  (RenéR)
    Corinne Suter erreichte in der letzten Saison erstmals im Gesamt-WC die 500-Punkte-Marke. Dadurch trägt sie die Startnr. 32 in Sölden. Ohne dies, ansonsten wäre es eine Nr. um die 60 gewesen, wäre sie eher nicht am Start. Wird selten erwähnt, Suter gab im 2011 ihr WC-Debüt im GS (nebenbei Slalom). Bis zum Speed dauerte es einige Zeit. Auch Michelle Gisin erreichte ganz knapp die 500 Punkte, trotz des relativ frühen Saisonabbruchs. Somit kann sie morgen mit Startnr. 16 den GS bestreiten.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Viel Glück für die neue Saison Michelle und bleib gesund!
    Das wünsche ich natürlich dem ganzen Swiss Ski Team!
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