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Schweizerinnen ohne Exploit Shiffrin behält im Schneegestöber von Courchevel den Durchblick

Die Amerikanerin gewinnt den Riesenslalom in den französischen Alpen und feiert ihren 6. Saisonsieg. Wendy Holdener wird 16.

Legende: Video Shiffrin siegt in Courchevel abspielen. Laufzeit 02:20 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 21.12.2018.

Das Podest

  • 1. Mikaela Shiffrin (USA) 1:49,81
  • 2. Viktoria Rebensburg (De) +0,14
  • 3. Tessa Worley (Fr) +0,33

Es waren keine einfachen Bedingungen, welche die Technikerinnen in Courchevel vorfanden. Bereits am Morgen hatte es geschneit, am Nachmittag war das Schneetreiben sogar noch dichter und die Sicht damit schlechter geworden.

Und wer behielt trotzdem die Nerven? Natürlich, Mikaela Shiffrin. Die Amerikanerin feierte bereits ihren 6. Saisonsieg. Überlegen war dieser aber nicht. Viktoria Rebensburg, die im 1. Lauf noch um 0,08 Sekunden die Nase vorne gehabt hatte, musste sich der Vorjahressiegerin nur knapp geschlagen geben.

Zur Freude des französischen Publikums schaffte es mit Tessa Worley auch eine Einheimische auf das Podest.

Legende: Video Die Entscheidung beim Riesenslalom abspielen. Laufzeit 01:31 Minuten.
Aus sportlive vom 21.12.2018.

Die Schweizerinnen

  • 16. Wendy Holdener +2,35
  • 23. Jasmina Suter +3,42
  • 24. Lara Gut-Behrami +3,44
  • 27. Simone Wild +4,12

Einen kleinen Rückschlag musste Wendy Holdener hinnehmen. Nach den Rängen 7 und 6 in den Riesenslaloms von Sölden und Killington verpasste die Schwyzerin einen Top-10-Platz in den französischen Alpen.

Bereits im 1. Lauf hatte Holdener auf die Bestzeit von Rebensburg 1,8 Sekunden verloren. Die zur Halbzeit angekündigte aggressivere Fahrt konnte Holdener am Nachmittag nicht abrufen.

Mit Jasmina Suter, Lara Gut-Behrami und Simone Wild sammelten drei weitere Schweizerinnen Weltcup-Punkte. Für Letztere sind es die ersten in dieser Saison. Suter ihrerseits qualifizierte sich mit der hohen Startnummer 48 für den 2. Durchgang (29.) und vermochte sich in der Entscheidung noch einmal zu steigern.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 21.12.2018, 13:20 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Philipp Spuhler (phsp)
    Frau Denth, da bin ich jetzt gar nicht ihrer Meinung, Wendy Holdener ist nicht Lara Gut-Behrami usw. Vielleicht fühlte sie sich schlecht (gesundheitlich) oder sie war schlecht drauf. Ich glaube in solchen Momenten hat keine‘r Lust ein Interview zu geben. Oder sie wollte einfach nicht. Man sollte keinen Menschen links liegen lasse und ihn so akzeptieren wie er ist.
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  • Kommentar von René Ruf (RenéR)
    Zu erwähnen gilt auch. Jasmina Suter hatte mit Startnr. 48 die höchste Nummer welche sich für den 2.Lauf zu qualifizieren vermochte. Sie holte sich seit mehr als 2 1/2 Jahren wieder WC-Punkte in einem Riesenslalom. Zudem ist das heutige Ergebnis von Jasmina Suter wichtig für die CH-Quotenstartplätze.
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  • Kommentar von Monika Denth (Denth)
    Mir ist aufgefallen, dass Lara Gut-Berami nach schlechten Fahrten es nie für nötig findet den Journalisten Red- und Antwort zu stehen. Da ist Wendy Holdener eine richtige Athletin. Wenn es ihr manchmal nicht so gut läuft steht sie doch hin und gibt ihre Erklärungen ab, das macht sie so sehr sympathisch. Frau Gut-Belami könnte da ein Beispiel nehmen. Das SRF würde gut daran tun Frau Gut Berami, auch wenn sie mal weite vorne klassiert ist, einfach mal eine zeitlang links liegen zu lassen.
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    1. Antwort von René Ruf (RenéR)
      Ihr "nie" trifft nicht zu. z.B. nach der Abfahrt in Lake Louise, als Lara Gut-Behrami den enttäuschenden 32.Rang belegte, gab sie ein Interview im Zielraum.
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