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Zusammenfassung Slalom in Lienz
Aus Sport-Clip vom 29.12.2019.
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Shiffrin gewinnt Lienz-Slalom Gisin wird strahlende Dritte – Holdener fädelt ein

Mikaela Shiffrin gewinnt auch den Slalom in Lienz (AUT). Michelle Gisin jubelt, Wendy Holdener hadert.

Das Podest

  • 1. Mikaela Shiffrin (USA) 1:48,31
  • 2. Petra Vlhova (SLK) +0,61
  • 3. Michelle Gisin (SUI) +1,72

Nach dem Sieg im Riesenslalom am Samstag legte Shiffrin nach. Die 24-jährige Amerikanerin gewann auch den 3. Slalom der Saison souverän und feierte ihren 64. Weltcupsieg. Seit 23 Slaloms heisst nun die Siegerin entweder Shiffrin (19 Erfolge) oder Petra Vlhova (4). Die Slowakin konnte die Hypothek aus dem 1. Lauf (0,26 Sekunden) nicht mehr wettmachen und musste sich mit Platz 2 begnügen. «Ich musste 110 Prozent geben», sagte Shiffrin.

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Shiffrin fährt zu ihrem 43. Slalom-Sieg
Aus Sport-Clip vom 29.12.2019.
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Das Podest komplettierte sensationell Michelle Gisin. Die Engelbergerin profitierte vom Einfädler von Teamkollegin Wendy Holdener und erbte den Podestplatz. Im 2. Durchgang beging Gisin keinen Fehler und fuhr erstmals überhaupt im Slalom unter die besten 3. Die 26-Jährige konnte ihr Glück kaum fassen und weinte im Ziel Freudentränen.

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Gisin: «Es ist verrückt, als hätte ich mich verlaufen»
Aus Sport-Clip vom 29.12.2019.
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Der Einfädler

Ein bitteres Rennen erlebte Wendy Holdener. Die Schwyzerin setzte sich zwar mit 15 Hundertsteln Vorsprung auf Gisin an die Spitze. Die Zeitlupe offenbarte jedoch, dass sie im 2. Lauf eingefädelt hatte. «Sch....e», entfuhr es ihr in der Leader-Box, die sie nach banger Wartezeit schliesslich verlassen musste.

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Holdener wird nachträglich disqualifiziert
Aus Sport-Clip vom 29.12.2019.
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Die weiteren Schweizerinnen

  • 7. Aline Danioth +2,47

Aline Danioth zeigte zwei ansprechende Läufe und realisierte mit Rang 7 ihr Karriere-Bestresultat. Bis dato war ihr 10. Platz im Slalom von Flachau im Januar 2019 als einziges Top-Ten-Ergebnis im Weltcup zu Buche gestanden.

Charlotte Chable lag auf Kurs für den 2. Durchgang, beging dann aber kurz vor dem Ziel einen groben Fehler. Elena Stoffel verpasste den Cut.

Das Comeback

Mélanie Meillard bestritt ihr erstes Rennen seit dem im Februar 2018 erlittenen Kreuzbandriss im linken Knie und zwei Operationen. Die 21-jährige Walliserin fädelte früh ein, war aber überglücklich, dass sie überhaupt teilnehmen konnte. «Ich hatte schon mit dem Start alles gewonnen», sagte sie nach ihrem Out.

So geht es weiter

Für die Technikerinnen stehen nun zwei Slaloms auf dem Programm (4. Januar in Zagreb, 14. Januar in Flachau). Dazwischen ist die Abfahrt und die Kombination in Altenmarkt terminiert.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 29.12.19, 13:00 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Michelle Gisin, ich gratuliere Ihnen herzlich zu Ihrem schönen Podestplatz! Nur weiter so! Und: Wendy Holdener: Lassen Sie sich durch dieses Zwischentief nicht aus der Ruhe bringen, auch durch die manchmal unverfrorende Presse nicht!. Es kommen bald wieder Tage, an denen Sie auf dem Podest stehen werden!
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  • Kommentar von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
    War eine Anspielung auf die „Mini Krise“ bei Shiffrin. Wenn Sie einmal nicht gewinnt ist sie in der Krise, wenn Holdener einfädelt kann das passieren...
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  • Kommentar von Rita C.  (Rita C)
    Primaleistungen von Michele Gisin und Aline Danioth. Freude hatte ich dass Melanie Meillard zurück ist, auch wenn der Einsatz kurz war. Schade dass sie eingefädelt hat, vielleicht war sie zu nervös, was verständlich wäre. Alles Gute für die nächsten Rennen.
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