Sofia Goggia: Vom Tor zur Hölle ins Paradies

Sofia Goggia erfährt bei den Skirennen in Übersee, dass sich Kreise im Leben zuweilen schicksalhaft schliessen.

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Goggias zweites Ausrufezeichen innert Wochenfrist

1:51 min, vom 2.12.2016

«Das Tor zur Hölle ist manchmal dasselbe, das ins Paradies führt», kommentierte Sofia Goggia ihren zweiten Abfahrts-Rang von Lake Louise auf Instagram. Geliked wurde dies auch von Lara Gut und Lindsey Vonn. Sie kennen den Leidensweg der Italienerin, die erst vor einer Woche erstmals aufs Podest fuhr.

La porta dell'inferno a volte è la stessa che conduce in paradiso. Che emozione fare podio proprio qui a Lake!

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  • Im Dezember 2013 riss bei einem Sturz in der Abfahrt von Lake Louise ihr Kreuzband
  • 1 Woche zuvor hatte sie erstmals im Weltcup gepunktet (7. im Super-G von Beaver Creek)

Von 0 auf 100

Für ein Glanzlicht hatte Goggia aber schon in der Saison 2012/13 gesorgt. Nach starken Resultaten im Europacup wurde sie überraschend für die WM in Schladming nominiert.

  • Ohne je einen Weltcup-Super-G absolviert zu haben, bestritt sie das WM-Rennen
  • Als Überraschungs-Vierte verfehlte sie dabei Bronze nur um 5 Hundertstel

Ein künftiger Star?

Dann folgte die schwere Knieverletzung in Lake Louise. Genau 3 Jahre später scheint nun just dieser Ort dazu prädestiniert zu sein, Goggia endgültig in der Weltspitze zu etablieren. In ihren stärksten Disziplinen Abfahrt und Super-G stehen hier innert 3 Tagen gleich 3 Weltcup-Rennen auf dem Programm.

Wohin führt Goggias Weg?

  • Ihre jüngsten Erfolge werden sich wohl als Strohfeuer entpuppen

    9%
  • Gut möglich, dass noch viele weitere Spitzenplätze folgen werden

    76%
  • Zwar geht's im Weltcup um Kristallkugeln, aber ich bin kein Hellseher

    14%
  • 833 Stimmen wurden abgegeben

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Heissblütig bejubelt Goggia ihren ersten Podestplatz

0:23 min, vom 26.11.2016

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 2.12.2016, 20:20 Uhr