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Berthod: «Bis 70 cm Neuschnee und Wind über 100 km/h»
Aus Sport-Clip vom 05.12.2020.
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Starker Wind und viel Schnee Undine verunmöglicht Samstags-Super-G in St. Moritz

Das Wintersturmtief sorgt in St. Moritz für starken Wind und heftige Schneefälle. Ein Rennen am Samstag ist unmöglich.

Der Speed-Auftakt der Skirennfahrerinnen muss verschoben werden. Heftige Schneefälle und starke Winde verunmöglichten am Samstag den Super-G in St. Moritz. Rund 50 cm Neuschnee fielen im Tal über Nacht. Da auch am Nachmittag anhaltende Schneefälle erwartet werden, entschied die FIS schon früh am Morgen die Absage. Seit Freitag sorgt das Wintersturmtief Undine in St. Moritz für einen plötzlichen Wintereinbruch. Noch vor Wochenfrist hatte Schneemangel auf der Corviglia geherrscht.

Düstere Vorzeichen schon um 4 Uhr

«Mein Team ging um 4 Uhr morgens auf die Piste. Sie schafften es kaum ins Ziel», erzählt OK-Präsident Martin Berthod. Um 6 Uhr folgte dann die endgültige Absage. Ein dickes Fragezeichen steht auch hinter dem für den Sonntag geplanten Super-G. Die Wetterprognosen sind weiterhin wenig verheissungsvoll. Berthod meint: «Wie es aussieht, kommt ein Tief über Südosten, das das Engadin trifft. Es dürte noch einmal die selbe Menge an Schnee geben.» Dennoch leiste man vollen Einsatz, um am Sonntag dann das momentan fast unmöglich Wirkende möglich zu machen.

Schnee auf Autos
Legende: «Schnee, juhee – es git no meh …» Die St. Moritzer wachten am Samstag unter einer dicken Schneedecke auf. Keystone

Gerade Corinne Suter war für den Super-G hochmotiviert gewesen: «St. Moritz ist einer meiner Lieblingsorte, ich mag alles hier: die Piste, das Dorf, die Leute.» Im Engadin hatte sie noch eine Rechnung offen gehabt, war nie besser als 6. gewesen. Während die Technikerinnen in Sölden bereits vor anderthalb Monaten in die Saison gestartet sind, muss sich die Schweizer Speed-Hoffnung mindestens einen Tag länger gedulden.

SRF 3, Morgenbulletin, 5.12.2020, 06:33 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Marlisa Schmid  (Marlisa)
    Warum zieht man nicht in Betracht, das Rennen auf einen der kommenden Wochentage zu verschieben? Da Athletinnen und Betreuer schon vor Ort sind und es wegen der ohnehin fehlender Zuschauer keine Einnahmenausfälle geben würde, wäre dies doch eine Option. Mittwoch und Donnerstag wären laut Prognose zwei Prachtstage.
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    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Frau Schmid, aus logistischen und finanziellen Gründen ist eine solche längere Verschiebung leider halt nicht möglich. Es ist ja kein Ferienurlaub der Beteiligten (Fahrerinnen, Betreuende, Fernsehleute, Zeitmessung, Helfer/innen, Sicherheitspersonal usw.).
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    2. Antwort von Bruno Maler  (brunomaler)
      Am Dienstag und am Mittwoch finden in St. Moritz zwei Europacup Super G statt.
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  • Kommentar von Michel Sutter  (Michel Sutter)
    Weshalb tätigt man die Rennen immer in St. Moritz? Der Wind dort ist berüchtigt. Ausserdem zeigt das Satellitenbild von meteo, dass bis 13.00 Uhr kein Schnee mehr fällt. Kurz: Das Rennen fiel schon viele Male aus; v.a. auch wegen Wind. Kostet ein Anlass so viel? Kann man die Kosten nicht senken? Sicherer Job für Sportler nach der Karriere und dann muss man nicht Preisgelder von 100,000nde von Franken für ein Rennen haben. Strecke dann weniger steil machen und Spass haben.
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    1. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Herr Sutter, zum Glück lässt sich die Natur vom Menschen nicht dreinreden und macht was "sie will"!
      Sind wir doch Froh, dass es sie "noch gibt"!
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    2. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      "Strecke dann weniger steil machen". Was heisst das? Wollen Sie den Berg abtragen, Herr Sutter? Und übrigens: Wenn kein Schnee mehr fällt, wie Sie schreiben, kann der in grossen Mengen schon gefallene Schnee trotzdem nicht einfach weggezaubert werden. An praktisch jedem Skiort kann es mal passieren, ob in St. Moritz, oder anderswo, dass kurzfristig zu viel Schnee fällt. Mit dem Wind hat dies gar nichts zu tun. Also lehnen Sie sich bitte zurück und haben Sie Spass.
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    3. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      Wirklich? Dann kommen Sie doch einmal nachdem die Pandemie vorüber ist nach St. Moritz und Sie werden einem anderen belehrt werden. Es wurden diese Nacht keine Dächer von den Häusern geblasen und keine Hochspannungsleitungs-Maste umgeblasen. Um Neuschnee zu verblasen reicht ein leichter Windstösschen, dafür braucht es keine berüchtigten Winde. Es ist ein ganz normaler Wintertag, wie es überall in der Klimazone DF vorkommt.
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  • Kommentar von Johnny Hess  (JohnnyHess)
    Schade ;-(
    Drücken wir für die Organisatoren, Helfer und alle Beteiligten die Daumen dass es morgen klappt.
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