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Weltcup Frauen Stuhec: 3. Abfahrt, 3. Sieg – Gisin wird sensationelle Siebte

Die Slowenin Ilka Stuhec reitet weiter auf einer Erfolgswelle und doppelt nach ihrem Kombi-Triumph in Val d'Isère nach. Während Lara Gut ein Tor verpasst, prescht Michelle Gisin mit Startnummer 51 in die Top 10 vor.

Das Podest

  • 1. Ilka Stuhec (Sln)
  • 2. Cornelia Hütter (Ö) +0,28
  • 3. Sofia Goggia (It) +0,32

Ilka Stuhec ist derzeit die Abfahrts-Frau der Stunde. Nach ihrem Doppeltriumph in Lake Louise gewann die Slowenin auch das 3. Weltcuprennen in der Königsdisziplin. Die Oreiller-Killy-Piste von Val d'Isère scheint der 26-Jährigen zu liegen; bereits am Freitag triumphierte sie in der Super-Kombination.

Auf die Plätze verwies Stuhec die Österreicherin Cornelia Hütter und die nimmermüde Sofia Goggia. Während Hütter den ersten Saison-Podestplatz für ihre Nation bei den Frauen einfahren konnte, bestieg Goggia in ihrem 8. Saisonrennen bereits zum 6. Mal das Podest, und das in 4 Disziplinen. Für das oberste Treppchen wollte es allerdings auch heute nicht reichen.

Die Schweizerinnen

  • 7. Michelle Gisin +0,71
  • 16. Corinne Suter +1,50
  • 19. Joana Hählen +1,76
  • Out: Lara Gut
Video
Gisin: «Alle haben es mir eingeredet»
Aus sportlive vom 17.12.2016.
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Für einen Exploit sorgte Michelle Gisin: Nach ihrem überraschenden Podestplatz am Freitag brauste die 23-Jährige in ihrer ersten Spezial-Abfahrt überhaupt mit der hohen Startnummer 51 auf den phänomenalen 7. Platz und hielt damit die Schweizer Fahne in den Top 10 hoch.

Weniger gut lief es nämlich den restlichen Schweizerinnen: Nach ihrem bescheidenen Auftritt in der Kombi-Abfahrt dauerte Lara Guts Wiedergutmachungs-Fahrt nur gerade 47 Sekunden, ehe die Tessinerin in einer Rechtskurve ein paar Schläge zu viel kassierte und das nächste Tor verpasste.

Video
Lara Gut mit dem nächsten «Nuller»
Aus Sport-Clip vom 17.12.2016.
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«Das kann halt passieren», war ihr simpler Kommentar zum Ausfall. Wo das Problem läge, konnte Gut (noch) nicht erörtern. Die Enttäuschung hielt sich bei der Teamleaderin denn auch in Grenzen. «Es kommt wieder besser», war sie sich sicher.

Auch der zuletzt aufblühenden Corinne Sutter gelang trotz gutem Start kein Exploit. Mit Rang 18 klassierte sich die 22-Jährige knapp vor Joana Hählen.

Das weitere Programm

Abgeschlossen wird das verlängerte Rennwochenende der Frauen in Val d'Isère am Sonntag mit einem Super-G (ab 10:25 Uhr live auf SRF zwei).

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.12.16, 10:30 Uhr

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Berner  (Markus Berner)
    Offenbar braucht Stöckli Sloweinsche Skirennfahrerinnen, um zu gewinnen - auch eine Art Fachkräftemangel...
    1. Antwort von J. Oberlehrer  (J.Oberlehrer)
      ... und das hat bald ein Ende. Spätestens dann, wenn die Schweiz aus Europa ausgetreten ist. Wir wollen Schweizer Siegerinnen, hat das Benni Stoeckli denn noch nicht begriffen?
    2. Antwort von Markus Berner  (Markus Berner)
      Ja Herr Oberlehrer, und wenn dann die Schweiz aus Europa ausgetreten ist, dann wird unser Sportminister Stöckli verbieten, ausländische Skifahrereinnen zu beliefern - so ganz nach Sowjetischer Manier?
    3. Antwort von J. Oberlehrer  (J.Oberlehrer)
      @Markus Berner: Ja das wäre durchaus ein denkbares Modell und dann bekämen unsere Inner-Schweizerinnen endlich auch die schnellen Schweizer Ski. Aber dass es Sovjet-Skis gab, wusste ich nicht. Wie haben die denn geheissen?
    4. Antwort von Markus Berner  (Markus Berner)
      Herr Oberleher - Elan. Wurden in Titos Jugoslawien gefertigt. Allerdings wurde nach Ausbleiben der Sovjetischen Erfolge auch Stenmark mit Elan ausgerüstet.
  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    So jetzt beginnt das Programm Lehmann auch bei den Frauen zu greifen. Mal richtig am Podest vorbei, die Form zeigt abwärts. der einzige Lichtblick ist Gisin, aber sie ist wie Gut die Inkonstanz in Person und wird auch wieder zurückfallen.
    1. Antwort von J. Oberlehrer  (J.Oberlehrer)
      Diesen Kommentar finde ich nun aber gar nicht galant. Was kann Urs Lehmann (ein waschechter Schweizer und keine geduldeter Ausländer) dafür, wenn die Schweizer Firma Stoeckli diesen Ausländerinnen die schnellen Ski gibt und unsere Schweizerinnen auf den langsameren EU-Produkten fahren müssen? Wir wollen Schweizer Siegerinnen auf Schweizer Produkten, denn schnell sind sie, das wurde ja heute bewiesen.
    2. Antwort von Markus Berner  (Markus Berner)
      Herr Oberlehrer, was meinen Sie mit "fahren müssen"? Ich denke, Gut und Gisin haben ihre Marken freiwillig gewählt. Bzw. Stöckli kann sich eine Gut schlicht nicht leisten.