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Zusammenfassung Super-G Bansko
Aus Sport-Clip vom 26.01.2020.
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Super-G in Bansko Gut-Behrami beendet Podest-Durststrecke – Shiffrin siegt

Lara Gut-Behrami fährt im bulgarischen Bansko auf Platz 3. Siegerin Mikaela Shiffrin nähert sich Marcel Hirscher an.

Das Podest

  • 1. Mikaela Shiffrin (USA) 1:10,88 Minuten
  • 2. Marta Bassino (ITA) +0,29
  • 3. Lara Gut-Behrami (SUI) +0,70

Auf den Tag genau vor einem Jahr war Lara Gut-Behrami in Garmisch-Partenkirchen zuletzt auf ein Podest gefahren. In Bansko gelang ihr das nun wieder – erneut im Super-G, erneut als Dritte. Damit bestätigt die Tessinerin ihre Aufwärtstendenz der letzten Wochen und nähert sich auch skifahrerisch immer mehr ihrer einstigen Topform an. «Es tut gut, wieder auf dem Podest zu stehen», freute sich Gut-Behrami.

Der Sieg ging wie bereits in der Abfahrt vom Freitag an Mikaela Shiffrin. Trotz zwei Fehlern fuhr die amerikanische Ausnahmeathletin dank einer ansonsten bestechenden Leistung ihren 4. Weltcup-Sieg im Super-G heraus – und liegt nun mit insgesamt 66 Siegen nur noch einen hinter dem langjährigen Dominator Marcel Hirscher. Zudem übernimmt die eigentliche Technikerin die Führung im Super-G-Weltcup.

Marta Bassino als Zweite sorgte dafür, dass die italienischen Festspiele in Bansko weitergehen: 5 der 9 Podestplätzen dieses Speed-Wochenendes gingen nach Italien.

Der Aufreger

Auf einem perfekt auf sie zugeschnittenen Super-G war Federica Brignone als 19. Starterin mit Bestzeit unterwegs, als sie im Mittelteil an einem Tor hängenblieb und übel stürzte. Die Drittplatzierte der Abfahrt vom Samstag zeigte zum Glück sofort an, dass alles okay ist. Ein weiteres italienisches Bestergebnis wäre da aber durchaus dringelegen.

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Brignone stürzt auf dem Weg zur Bestzeit
Aus Sport-Clip vom 26.01.2020.
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Die weiteren Schweizerinnen

  • 4. Corinne Suter +0,92
  • 16. Priska Nufer +2,32
  • 17. Joana Hählen +2,37
  • 22. Jasmine Flury +2,73
  • 24. Rahel Kopp +2,93
  • 28. Michelle Gisin +3,26
  • 30. Jasmina Suter +3,52

Obwohl Bansko definitiv nicht zu ihren Lieblingsorten im Weltcup gehört, zeigte Corinne Suter eine angriffige, wenn auch nicht ganz fehlerfreie Fahrt. Am Ende verpasste die Schwyzerin das Podest nur um 22 Hundertstel.

Jasmine Flury und Michelle Gisin kamen derweil erneut überhaupt nicht auf Touren, bei beiden fehlte über die gesamte Strecke die Überzeugung und die Konsequenz. «Heute ist der Tiefpunkt dieses Wochenendes», resümierte Gisin im Zielraum enttäuscht.

Das weitere Programm

Die nächsten beiden Wochenenden gehören erneut den Speed-Spezialistinnen: In Sotschi und Garmisch-Partenkirchen stehen je eine Abfahrt und ein Super-G an. Für die Technikerinnen geht es erst Mitte Februar in Maribor mit einem Riesenslalom und einem Slalom weiter.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 26.01.20, 09:00 Uhr

twu

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Joel Benz  (J.Benz)
    LBG scheint in den Speeddisziplinen langsam wieder auf Touren zu kommen. Bereits in den letzten Abfahrten in Zauchensee und gestern hat sie sehr gute Fahrten gezeigt und eine Spitzenplatzierung wegen einem grossem Fehler vergeben. Bleibt ihr zu wünschen dass ihr dieser Podestplatz nochmals einen Kick gibt und sie in den nächsten Rennen wieder vorne mitmischen kann. Selbiges gilt auch für die restlichen Schweizerinnen, welche ein eher durchwachsenes Wochenende hinter sich haben. Hopp Schwiiz!
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  • Kommentar von markus ellenberger  (ELAL)
    Gratuliere Frau gut zu diesem Podest
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