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Zusammenfassung Super-G Frauen
Aus sportheute vom 30.01.2021.
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Tessinerin siegt in Garmisch Nächster Triumph: Gut-Behrami mit Super-G-Hattrick

Lara Gut-Behrami gewinnt in Garmisch-Partenkirchen zum 3. Mal in Serie im Super-G. Auch Corinne Suter und Priska Nufer fahren in die Top 10.

Das Podest

  • 1. Lara Gut-Behrami (SUI) 1:15,70 Minuten
  • 2. Kajsa Vickhoff Lie (NOR) +0,68
  • 3. Marie-Michèle Gagnon (CAN) +0,93

Lara Gut-Behrami ist im Super-G weiter nicht zu stoppen. Mit dem Sieg im 1. Rennen von Garmisch-Partenkirchen (GER) bestätigte die Tessinerin ihre Topform. Nachdem sie bereits in St. Anton und Crans-Montana zuoberst auf dem Super-G-Podest gestanden hat, ist es bereits der 3. Vollerfolg in Serie für die Tessinerin.

Die Führende im Super-G-Weltcup fuhr in Garmisch ähnlich dominant wie bereits in Crans-Montana. Zwar waren es nicht wie beim letzten Sieg gleich 93 Hundertstelsekunden, die sie auf die Zweitplatzierte herausholte. Angesichts der knappen Abstände (4 Zehntel von Platz 3 bis 12) sind 68 Hundertstel aber ebenfalls ein grosser Abstand.

Gut-Behrami zeigte sich nach der Fahrt erstaunt über ihren 29. Weltcupsieg (15. im Super-G). Sie sei unsauber gewesen, habe nach der Fahrt kein gutes Gefühl gehabt. Aber wenn man gut drauf ist, sei eben alles viel leichter.

Das Podest komplettierten überraschend Kajsa Vickhoff Lie und Marie-Michèle Gagnon. Die Norwegerin Lie verbessert mit ihrem 2. Platz ihr bisheriges Weltcup-Bestergebnis (4. Platz in der Abfahrt von Val d'Isère). Gagnon fuhr seit knapp 4 Jahren das erste Mal wieder unter die besten 3.

Die weiteren Schweizerinnen

  • 7. Corinne Suter + 1,21
  • 8. Priska Nufer + 1,22
  • 18. Jasmina Suter + 1,82
  • 19. Joana Hählen + 1,87
  • 20. Jasmine Flury +1,89
  • Nicht in den Punkten: 35. Stephanie Jenal +3,22, 38. Rahel Kopp +3.51, DNF Noémie Kolly

Corinne Suter startete verhalten in den Super-G von Garmisch, den sie im Jahr zuvor hatte gewinnen können. Unten drehte die 26-Jährige jedoch auf, weshalb sie zum 12. Mal in Folge im Super-G in die Top 10 fuhr.

Priska Nufer bestätigte ihre zuletzt starke Form und fuhr nur eine Hundertstelsekunde langsamer als Suter. An ihr persönliches Weltcup-Bestresultat von Crans-Montana (6.) von vergangener Woche kam sie knapp nicht heran, einen Platz unter den besten 10 sicherte sich die 28-Jährige dennoch.

Mit Michelle Gisin und Wendy Holdener waren 2 Athletinnen von Swiss-Ski nicht am Start, weil sie sich auf die anstehende WM in Cortina (ITA) konzentrieren wollen.

Super-G statt Abfahrt

Im Vorfeld der Rennen in Garmisch war aufgrund von Schneefällen kein Abfahrtstraining möglich. Die Veranstalter disponierten um und setzten statt der Abfahrt einen weiteren Super-G an.

Das weitere Programm

Am Sonntag findet der 2. Super-G von Garmisch statt. Dann beginnt für die Schweizer Athletinnen die Vorbereitung für die WM in Cortina mit einem Trainingscamp in Val di Fassa (ITA). Die Weltmeisterschaften finden vom 8. bis 21. Februar statt.

SRF zwei, sportlive, 30.01.2021, 10:45 Uhr;

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Claudia Hofstetter  (Web-lerin)
    Toll wie Lara Gut-Behrami vor der WM wieder den Tritt gefunden hat. Herzliche Gratulation! SRF-Live-Kommentar: wenn 50% der Athleten (meine Schätzung) Head fahren, ist die Wahrscheinlichkeit auf ein Head-Podest natürlich höher. Hängt auch mit den riesigen Budgetunterschieden der Ausrüster zusammen. Unterstützt in der schwierigen Coronazeit lieber das Schweizer Unternehmen Stöckli (mit kleinem Weltcup-Budget, familiärer Athleten-Betreuung, aktiver Nachwuchförderung und vor allem genialen Skis).
  • Kommentar von Lukas Schaub  (Lukas M. Schaub)
    Ihren Erfolg zu gönnen ist das Einte, ihre Art uny Weise das Andere. Hier ist sie seit geraumer Zeit eher unsymphatisch unterwegs.
    1. Antwort von Domenic Dachs  (Frechdachs)
      Ihre Art und Weise Ski zu fahren ist symphatisch und Klasse. Und auch sonst ist sie sehr symphatisch unterwegs.
  • Kommentar von Roland Prinz  (Greni77)
    Wann verstehen die Leute endlich das sie Lara Gut heisst.
    In der Schweiz hat man nur einen Nachnamen
    1. Antwort von Simon Rytz  (Hans-Ulrich Bärlach)
      Wer sagt das?
    2. Antwort von Roland Prinz  (Greni77)
      Wenn man in der Schweiz heiratet nimmt man entweder den Namen des Mannes an oder behält den eigenen.
      Beide geht nicht.
    3. Antwort von Hans Muff  (Hans Muff)
      „Der so genannte Allianzname mit Bindestrich, wie zum Beispiel Meier-Müller, ist weiterhin erlaubt. Der Allianzname ist kein amtlicher Name und wird nicht im Zivilstandsregister eingetragen; er kann aber im Alltag verwendet und auf Antrag in der Identitätskarte und im Pass eingetragen werden.„
      https://www.ch.ch/de/heiraten-namenswahl/
    4. Antwort von Lian Bieri  (Lucci 1912)
      Was ust den mit Bundesrätin Karin Keller-Sutter?