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Zusammenfassung Slalom in Zagreb
Aus Sport-Clip vom 04.01.2020.
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Zagreb huldigt neuer Königin Holdener bei Vlhova-Demonstration auf Platz 4

Gegen Petra Vlhova ist im Slalom von Zagreb kein Kraut gewachsen. Wendy Holdener verpasst das Podest nur knapp.

Die Top 4

  • 1. Petra Vlhova (SVK) 1:57,98
  • 2. Mikaela Shiffrin (USA) +1,31
  • 3. Katharina Liensberger (AUT) +3,49
  • 4. Wendy Holdener (SUI) +3,60

Zwei Nuller aus drei Spezialslaloms standen bei Wendy Holdener vor dem Rennen in Zagreb zu Buche. Nach dem unglücklichen Einfädler im zweiten Lauf von Lienz vor dem Jahreswechsel bescherte sich die Schwyzerin mit Rang 4 nun einen gelungenen Start ins 2020. Dies, obwohl sie im zweiten Lauf noch einen Rang verlor und das Podest um 11 Hundertstel verpasste.

Vlhova holt Shiffrin vom Zagreb-Thron

Ganz vorne gaben andere den Ton an. Für einmal aber wurde die Hierarchie durcheinandergewirbelt. Statt Mikaela Shiffrin, die bisher alle Spezial-Slaloms in dieser Saison dominiert hatte, stellte diesmal Petra Vlhova die Konkurrenz in den Schatten.

Die Slowakin nahm ihrer Dauerrivalin – immerhin vierfache Zagreb-Siegerin – bereits im ersten Lauf über eine Sekunde ab. Mit einer weiteren Laufbestzeit baute sie den Vorsprung noch einmal um 15 Hundertstel auf 1,31 Sekunden aus.

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Der 2. Lauf von Petra Vlhova
Aus Sport-Clip vom 04.01.2020.
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Nach zwei 2. Rängen schaffte es Vlhova in der kroatischen Hauptstadt erstmals auf das oberste Treppchen. Und darf sich als Siegerin «Schneekönigin» nennen.

Erstaunlich waren trotz dem verhältnismässig langen Kurs die riesigen Zeitabstände. Die knapp dreieinhalb Sekunden, die Katharina Liensberger als Dritte auf Vlhova verlor, unterstreichen die totale Dominanz der Slowakin.

Die weiteren Schweizerinnen

  • 8. Aline Danioth +4,54
  • 12. Michelle Gisin +5,44
  • 18. Elena Stoffel +5,97

Aline Danioth bestätigte mit Rang 8 ihre aufstrebende Form. Die Urnerin hatte bereits in Lienz mit dem 7. Platz geglänzt. Sie ist auch dank des verbesserten Startplatzes auf gutem Weg, sich im Slalom dauerhaft in den Top 10 zu etablieren.

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Der 2. Lauf von Aline Danioth
Aus Sport-Clip vom 04.01.2020.
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Michelle Gisin, die vor Wochenfrist mit ihrem ersten Podestplatz im Slalom hatte aufhorchen lassen, kam mit dem Kunstschnee weniger gut zurecht und fiel im 2. Lauf vom 10. noch auf den 12. Rang zurück.

So geht es weiter

Am kommenden Wochenende stehen in Altenmarkt eine Abfahrt und eine Alpine Kombination an. Die Technik-Spezialistinnen sind am 14. Januar beim Nachtslalom in Flachau wieder gefragt.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 04.01.2020, 16:00 Uhr

10 Kommentare

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  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Vhlova und Shiffrin sind das Mass aller Dinge im Alpinsport der Damen. Die Schweizerinnen haben den Anschluss nach ganz vorne bis auf Weiteres verpasst. Holdener sagt immer wieder es fehle ihr an Lockerheit, das ist ein generelles Problem bei Swiss Ski und hat bestimmt mit dem jetzigen Cheftrainer zu tun. Tschuor galt als unflexibel und mühsam. Das ganze Damenteam fährt viel zu hart und verknorzt. Tschuor war ein kompletter Fehlgriff und müsste ausgetauscht werden.
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  • Kommentar von C. Aebi  (Chris29)
    Fände es interessant, wenn man die Fahrten der 3 oder 4 ersten Fahrerinnen übereinanderlegen würde, um die Unterschiede zu sehen.
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  • Kommentar von Lionel Werren  (Der Klartexter)
    Seltsam wie Vhlova plötzlich so dominant ist, das wäre ich mal sehr skeptisch und die Dame samt Material mal gründlich untersuchen!
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    1. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Jeder einzelne Ausrüstungsgegenstand muss von der FIS homologiert sein. Bescheissen ist nicht möglich. Doping ist kaum ein Thema. Vlhova ist 180 cm gross und kräftiger wie alle anderen. Sie ist die Meisterin des frühen, kurzen Schwungansatzes. Während Shiffrin überragend carvt, ist Vlhova jeweils früher mit ihrem Schwung fertig und kann so viel Speed aufbauen. Das funktioniert vor allem bei kompaktem Schnee - wie gestern in Zagreb - sehr gut. Ist die Unterlage weicher, ist Shiffrin im Vorteil.
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