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Abfahrt in Garmisch: Zusammenfassung
Aus Sport-Clip vom 01.02.2020.
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Abfahrt auf der Kandahar Heimsieg für Thomas Dressen – Feuz und Hintermann in den Top 10

Thomas Dressen hat die Abfahrt in Garmisch vor Aleksander Kilde und Johan Clarey gewonnen. Beat Feuz verpasste für einmal das Podest.

Das Podest

  • 1. Thomas Dressen (GER) 1:38,31 Minuten
  • 2. Aleksander Kilde (NOR) +0,16
  • 3. Johan Clarey (FRA) +0,17

Thomas Dressen konnte seinen Sieg vor Heimpublikum in Garmisch so richtig geniessen. Der 26-Jährige, der nur 18 Kilometer von der Strecke entfernt aufgewachsen war, fuhr mit der Startnummer 1 eine Zeit, an die niemand mehr herankam. Für Dressen war es nach dem Sieg in Lake Louise der 2. Saisonsieg, der 4. insgesamt. Es war der erste deutsche Sieg auf der Kandahar seit 28 Jahren und dem Sieg von Markus Wasmeier.

Hinter Dressen fuhren Aleksander Kilde und Johan Clarey auf das Podest. Beide hatten schon im Training überzeugt und münzten dies im Rennen in Zählbares um.

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Dressen: «War immer ein Traum von mir, in Garmisch zu gewinnen»
Aus Sport-Clip vom 01.02.2020.
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Die Serie geht weiter

Mit dem Sieg von Dressen in Garmisch geht eine Serie im Abfahrts-Weltcup weiter. Die letzten 5 Abfahrten endeten allesamt mit einem «Heimsieg»: In Bormio gewann zweimal Dominik Paris, in Wengen triumphierte Beat Feuz, in Kitzbühel Matthias Mayer und nun in Garmisch Dressen. Anfang Dezember war es Feuz, der in Beaver Creek den US-Amerikanern ein Schnippchen schlug und zuletzt einen Heimsieg verhindern konnte.

Die Schweizer

  • 6. Beat Feuz +0,35
  • 7. Niels Hintermann +0,39
  • 11. Carlo Janka +0,55
  • 17. Mauro Caviezel 0,97
  • 35. Ralph Weber +2,12
  • 50. Lars Rösti 3,64
  • DNF Gilles Roulin

Erstmals in dieser Saison schaffte es Beat Feuz in einer Abfahrt nicht auf das Podest. Der Schweizer verlor auf der Strecke, auf der er vor 2 Jahren gewinnen konnte, zwar nur wenig Zeit. In einem engen Rennen reichte dies aber «nur» zum 6. Platz. Trotzdem baute der Schweizer seine Führung im Abfahrtsweltcup weiter aus, weil seine beiden ersten Verfolger Dominik Paris (verletzt) und Matthias Mayer (krank) nicht fahren konnten.

Nur unwesentlich mehr als Feuz verlor Hintermann, der unmittelbar hinter dem Schangnauer auf die Strecke gegangen war. Auch Carlo Janka (11.) und Mauro Caviezel verloren weniger als 1 Sekunde auf die Bestzeit.

Die Dernière

Nach 355 Weltcup-Rennen ist Schluss. Peter Fill hat mit der Abfahrt in Garmisch einen Schlussstrich unter seine Karriere gezogen. Der 37-Jährige liess es auf der Kandahar gemütlich angehen und liess sich im Ziel von seiner Familie und den Teamkollegen feiern. Fill gewann zweimal den Disziplinen-Weltcup in der Abfahrt, einmal die kleine Kristallkugel für den Kombi-Weltcup sowie zwei WM-Medaillen.

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Die letzten Momente in der Karriere von Peter Fill
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So geht's weiter

Am Sonntag steht in Garmisch ein Riesenslalom auf dem Programm, bevor in einer Woche in Chamonix (FRA) für die Techniker ein Slalom und ein Parallel-Riesenslalom ansteht. Die Speedfahrer werden in zwei Wochen in Saalbach-Hinterglemm wieder im Einsatz stehen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 01.02.2020, 11:20 Uhr

bbi

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Seisenbacher  (Christian Seisenbacher)
    Meine lieben Schweizer Skifans. Sei Euch der Nationen Cup nach 30 Jahren mal wieder vergönnt. Nur es ist noch nicht soweit. So eine lange Durststrecke ist ja schon peinlich für eine Skination wie es die Schweiz ist.
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    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Seisenbacher, vor einer Woche haben Sie - freudetrunken nach dem Streiff-Sieg Mayers - versöhnliche Töne angeschlagen. Heute sind Sie offenbar enttäuscht vom Abschneiden Ihrer Landsleute, was Sie mit dem Peinlichkeitsvorwurf gegenüber der Schweiz zu vertuschen suchen. Sollte die Schweiz tatsächlich die Nationenwertung gewinnen, hat sie es verdient und braucht kein gnädiges Zunicken von aussen.
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      Das mag sein das sie 30 Jahren da Dominiert haben. Doch wenn man sieht wieviele Mefaillemn ihr in den letzten Jahren bei den Sommer Olympiade geholt habt, sind wir doch einiges Erfolgreicher und das auch ohne andauernde Dopingskandale.
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  • Kommentar von Christian Seisenbacher  (Christian Seisenbacher)
    Meine lieben Schweizer Skifans. Sei Euch der Nationen Cup nach 30 Jahren mal wieder vergönnt. Nur es ist noch nicht soweit. So eine lange Durststrecke ist ja schon peinlich für eine Skination wie es die Schweiz ist.
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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Das war ein ultraspannendes Rennen mit sehr kleinen Abständen. Zwar gab es für einmal keinen Podestplatz für die Männer von Swiss-Ski. Aber immerhin kamen vier Läufer in die Top 20 und holten damit etwas mehr Punkte für die Nationenwertung als die ÖSV-Fahrer.
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