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Renn-Zusammenfassung der Hahnenkamm-Abfahrt
Aus sportaktuell vom 25.01.2020.
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Abfahrt in Kitzbühel Feuz erneut «nur» Zweiter – Mayer triumphiert auf der Streif

Beat Feuz fährt bei der Hahnenkamm-Abfahrt zusammen mit Vincent Kriechmayr auf Platz 2. Matthias Mayer siegt.

Das Podest

  • 1. Matthias Mayer (AUT) 1:55,59 Minuten
  • 2. Beat Feuz (SUI) +0,22
  • 2. Vincent Kriechmayr (AUT) +0,22

Nach Platz 2 im Super-G steht Matthias Mayer in der Abfahrt von Kitzbühel zuoberst auf dem Treppchen. Der Olympiasieger machte den Unterschied erst im Schlusshang und sorgte für den ersten Sieg eines Einheimischen seit Hannes Reichelt 2014. Zuvor war Mayer auf der legendären Streif nie besser als auf Platz 8 klassiert gewesen.

Dahinter klassierten sich Beat Feuz und Vincent Kriechmayr ex aequo auf Platz 2. Während es Kriechmayr in Kitzbühel zum ersten Mal aufs Podest schaffte, wurde Feuz bereits zum 4. Mal Zweiter. Auf seinen ersten Sieg muss der Schangnauer damit weiter warten.

«Im Steilhang oben habe ich etwas ‹ghöselet›», analysierte Feuz im Anschluss. Ab der Hausbergkante packte er dann sein ganzes Können aus. «Diese Linie habe ich mir bei Dominik (Paris, d. Red.) abgeschaut». Am Ende entschieden die letzten Meter gegen den 32-Jährigen.

Die weiteren Schweizer

  • 10. Carlo Janka +0,93
  • 16. Niels Hintermann +1,15
  • 18. Gilles Roulin +1,40
  • 19. Ralph Weber +1,44
  • 24. Mauro Caviezel +1,85

Eine starke Hahnenkamm-Abfahrt zeigte auch Carlo Janka. Der Routinier musste sich erst in der Traverse Richtung Zielhang den Schnellsten geschlagen geben.

Niels Hintermann drehte nach verhaltenem Start auf und zeigte vor allem über die anspruchsvolle Hausbergkante, was er kann. Im Ziel hatte der 24-Jährige nur etwas mehr als eine gute Sekunde Rückstand auf Sieger Mayer.

Mit Mauro Caviezel rutschte einer der Schweizer Mitfavoriten schon früh von der Ideallinie. In der Folge verlor der Bündner kontinuierlich Zeit und verpasste die Top 10 damit auch im 5. Anlauf.

Die Aufreger

Gleich 4 Fahrer aus den Top 30 mussten sich der Streif geschlagen geben und fielen aus – zum Glück blieben alle zumindest auf den ersten Blick unverletzt. Besonders viel Pech hatten der italienische Routinier Peter Fill und Manuel Schmid aus Deutschland: Beide verloren nach einem Schlag einen Ski und blieben in den Sicherheitsnetzen hängen.

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Fill und Schmid verlieren auf der «Streif» einen Ski
Aus Sport-Clip vom 25.01.2020.
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Das weitere Programm

Nun kommen erstmal die Techniker zum Zug: Am Sonntag in Kitzbühel selber und am Dienstag in Schladming steht je ein Slalom auf dem Programm. Am nächsten Wochenende geht es dann nach Garmisch-Partenkirchen für eine Abfahrt und einen Riesenslalom.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 25.01.20, 11:15Uhr

twu

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