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Feuz hat die Abfahrtskugel gepachtet
Aus Sport-Clip vom 17.03.2021.
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Abonnement auf Kristallkugel Feuz freut's: Zum 4. Mal in Folge König der Abfahrt

Die Dominanz von Beat Feuz in der Abfahrt ist erdrückend. Zum 4. Mal in Folge holt sich der Emmentaler die kleine Kugel.

Beat Feuz ist zum 4. Mal in Serie der beste und vor allem konstanteste Abfahrer im Weltcup. Die Absage des letzten Saisonrennens in dieser Sparte in Lenzerheide macht den Emmentaler zum definitiven Sieger dieser Wertung – notabene in der Königsdisziplin.

Auch wenn ein Start in den Bündner Bergen möglich gewesen wäre, hätte die kleine Kristallkugel dem Routinier kaum noch streitig gemacht werden können. Er wies mit dem Total von 486 Zählern aus 7 Rennen vor dem Showdown ein sattes Polster von 68 Punkten auf. Matthias Mayer (AUT/418 Punkte) und Dominik Paris (ITA/338) bleiben somit erneut nur die Brosamen.

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Feuz: «Wichtig ist, dass du keine Abschiffer hast»
Aus Sport-Clip vom 17.03.2021.
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Mässiger Saisonstart

Feuz legte in diesem Winter einen veritablen Steigerungslauf hin – und gewann dazu vor wenigen Wochen an der WM in Cortina d'Ampezzo Abfahrts-Bronze, seine 5. Medaille bei Grossanlässen (darunter der WM-Titel 2017 zu Hause in St. Moritz).

Dabei hatte die Saison nicht unbedingt nach Wunsch begonnen. Nach den ersten drei Rennen stand erst ein Podestplatz (3. in Gröden) zu Buche – ungewöhnlich für den erfolgsverwöhnten Feuz. Der 10. Rang von Bormio war gar die erste zweistellige Klassierung in der Abfahrt seit März 2017 gewesen.

Kitzbühel bringt für einmal Glück

Doch die Korrektur kam im neuen Kalenderjahr: Die beiden Premierensiege in Kitzbühel waren der grosse Befreiungsschlag, der 34-Jährige übernahm das rote Trikot des Disziplinenleaders.

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Aus dem Archiv: Feuz darf in Kitzbühel endlich aufatmen
Aus Sport-Clip vom 22.01.2021.
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Dass namhafte Konkurrenten teilweise ausgebremst wurden, war sicher auch kein Nachteil für den Schweizer. Paris brauchte nach seiner langwierigen Verletzung noch etwas Anlaufzeit. Und Aleksander Aamodt Kilde schied Anfang Jahr mit einem Kreuzbandriss aus.

Feuz wie Klammer in den 70er Jahren

An die Bestleistung in seiner Karriere kam Feuz nicht heran. In der Saison 2017/18, dem Beginn seiner Serie, hatte er am Ende 682 Punkte auf dem Konto. Allerdings wurden damals auch 10 Abfahrten ausgetragen.

Mit dem 4. Disziplinen-Sieg in Serie schaffte Feuz den Aufstieg in den «Abfahrer-Olymp»: Dieses Kunststück war vor dem Schweizer nämlich nur Franz Klammer gelungen. Der Österreicher hatte den Abfahrts-Weltcup zwischen 1974/75 und 1977/78 dominiert und die Kristallkugel 1982/83 ein 5. Mal gewonnen. Ausser Feuz und Klammer sicherte sich auch Didier Cuche den Abfahrtsweltcup 4 Mal, aber nicht in Serie.

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Die Siegerehrung mit den besten Abfahrern der Saison
Aus Sport-Clip vom 17.03.2021.
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Radio SRF 3, Nachrichten, 17.3.2021, 07:30 Uhr;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Ziegler  (Urs Ziegler)
    Völlig verdient - Streif geholt, Superabfahrten geliefert. Jetzt fehlt nur noch das Lauberhorn!!! Ich freue mich auf nächste Saison. Hopp Beat!!!!
    1. Antwort von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
      ich nehme an sie meinen die abfahrt welche fehlt? denn der lauberhornsieg fehlt feuz seit 2018 und 2020 nicht mehr...
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Herzliche Gratulation Beat und der verdiente Lohn für konstant gute Leistungen, denn auf unseren "Kugelblitz ist Verlass", Chapeau!
    Freue mich auch für Sofia Gogga die trotz Pech und Verletzung, doch noch gerechterweise für ihre Dominanz vor der Zwabgspause belohnt wurde!
  • Kommentar von Denise Stüssi  (DESW)
    Bravo, gratulation an Beide! Sicher verdient, schade trotzdem, dass es nicht mit einem Rennen entschieden werden konnte.
    Und ist es nicht so, dass es am Ende einfach mehr Slaloms gibt, weil die eben nicht so „Schönwetterabhängig“sind? Aber deswegen haben es wohl auch Speedspezialisten schwerer, den Gesamtweltcup zu gewinnen, dafür muss man wohl Allrounder sein.
    1. Antwort von Philipp Spuhler  (PSp)
      Ja genau, und selbst wenn alle gleich viele Rennen fahren würden, hätten es die Speedspezialisten sehr schwer, ja es wär gar unmöglich den Gesamtweltcup zu gewinnen. Man muss zwingend ein Allrounder sen.