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Weltcup Männer Beide Skirennen fallen dem Wetter zum Opfer

Wetterturbulenzen haben am Sonntag den Fahrplan der Skirennfahrer über den Haufen geworfen. Die Frauen begannen in Maribor mit dem Slalom, ehe nach 25 Fahrerinnen abgebrochen werden musste. Bitter: Wendy Holdener führte zu diesem Zeitpunkt.

Ein Schneemann auf der Piste.
Legende: Gute Miene zum schlechten Spiel Schneemänner bauen statt skifahren. SRF
Wendy Holdener und Sarka Strachova winken aus der Leaderbox.
Legende: Vergeblich gefreut Wendy Holdener (links) und Sarka Strachova mussten die Leaderbox unverrichteter Dinge wieder verlassen. SRF

Als sich Wendy Holdener mit der Startnummer 7 aufgemacht hatte, fand sie noch einigermassen solide Bedingungen vor. Die Schwyzerin nutzte ihre Ausgangslage und setzte sich zeitgleich mit Sarka Strachova (Tsch) an die Spitze. Erstmals überhaupt hatte sie zur Halbzeit aus der Leaderbox gegrüsst.

Doch mit zunehmender Renndauer brach die Piste in Maribor auf nur 530 Meter über Meer immer mehr ein. Die Strecke hatte sich wegen der zu warmen Temperaturen schon vorgängig in einem extrem schlechten Zustand präsentiert. Zusätzlich liess der Niederschlag keine guten Zeiten mehr zu – dies obwohl die Verantwortlichen auf Hochtouren gearbeitet hatten. Der Entscheid der Jury, die Prüfung nach 25 Fahrerinnen abzubrechen, war darum unumstritten.

Ob das Rennen allenfalls nachgeholt wird, ist noch offen.

«Kandahar» nicht mehr renntauglich

Auch die Männer erlebten in Garmisch-Partenkirchen eine Enttäuschung. Dort musste der Riesenslalom der Männer 25 Minuten vor dem geplanten Start abgesagt werden. Die Piste hatte in den letzten Tagen unter den widrigen Wetterbedingungen zu stark gelitten. Die «Kandahar» war nach nassem Schneefall nicht mehr renntauglich. Zumal die Abfahrt vom Samstag der Piste stark zugesetzt hatte.

Auch Garmisch in Oberbayern ist kein hoch gelegener Skiort. Auf über 1170 Meter über Meer kämpfen sie dort traditionell um Schnee.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 31.01.2016 09:25 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Anna Rosa Brito, Lenzburg
    In einer Welt, in der Menschen ihre Vorlieben bewusst und gewollt ausleben dürfen, ohne Rücksicht auf die Umwelt und das damit verbundene Leid von Mensch und Tier, lasse ich mich gerne als Stubenhocker bezeichnen. Ich wähle einfach das kleinere Übel. Frau Roth und Herr Mann, ich schätze Ihre Offenheit. Sie reagieren und nehmen ehrlich Stellung. Bei jenen, die mir zustimmen, bedanke ich mich auch.
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  • Kommentar von Anna Rosa Brito, Lenzburg
    Wann endlich begreifen Menschen, dass auch der Skizirkus dem Gesetzt der Ökologie unterliegt, dass Energie verschwendende Schneekanonen nichts nützen, wenn wir nicht endlich umdenken. All dieses unnütze, eitle Gebaren, damit ein Sportler wegen Hundertstelsekunden Ruhm und Ehre einfährt. Was für eine Anmassung! Aufhören. Sofort.
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    1. Antwort von Marianne Roth, Kesswil
      Nur weil Sie kein Verständnis für Wintersport haben müssen die anderen darauf verzichten! Der Ökotripp geht mir sowas auf den Geist.
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    2. Antwort von Andi Mann, Garmisch
      Wann endlich begreifen Menschen, dass auch die Vorlieben der anderen Menschen dem Gesetz der Selbstbestimmung unterliegen, dass Energie verschwendende Kommentare nichts nützen, wenn wir nicht endlich umdenken. All dieses unnütze, eitle Gebaren, damit ein Stubenhocker für seine intolerante Ideologie Aufmerksamkeit einfährt. Was für eine Anmassung! Aufhören. Sofort.
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    3. Antwort von Alberto da Vinci, Pratteln
      Lieber ein Haus im grünen als ein grüner im Haus.
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