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Weltcup Männer Den eigenen Ansprüchen nicht gerecht geworden

Der erhoffte Exploit ist dem Männer-Team auch an den Heim-Rennen von Adelboden und Wengen nicht geglückt. Ohne Podestplatz habe man nicht erfüllt, sagt Cheftrainer Tom Stauffer.

Legende: Video Tom Stauffer: «Ein Podestplatz - das ist auch unser Anspruch» abspielen. Laufzeit 2:16 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 17.01.2016.

Rang 7 für Ramon Zenhäusern im Adelboden-Slalom, Rang 6 für Marc Gisin in der Super-Kombi von Wengen und Rang 8 für Carlo Janka in der Lauberhorn-Abfahrt – dies ist die etwas dürftige Ausbeute der Schweizer nach den Rennen im Berner Oberland.

«Wir haben nicht getan, was wir tun wollten. Alle haben einen Podestplatz erwartet, das sind auch unsere Ansprüche. Die haben wir nicht erfüllt», meint Männer-Chef Tom Stauffer in seiner Bilanz.

Die Detail-Analyse von Tom Stauffer über...

  • ... die Speedrennen: «Es ist zurzeit schwierig, Spitzenplätze zu erzielen. Uns fehlt ein Fahrer, der wirklich gesund ist und vorne hineinfahren kann.»
  • ...das Slalom-Team: «Uns ist bewusst, dass wir da noch auf dünnem Eis sind. Nach Adelboden mit 3 Fahrern in den Top 15 war etwas Euphorie da. Aber das kann vom einen aufs andere Wochenende kippen. Wir haben 2, 3 Fahrer, die schnell sind. Wenn dann aber 2 im gleichen Rennen ausfallen, dann stehen wir nicht mit viel da.»
  • ...das Comeback von Beat Feuz: «Schön, dass er wieder da ist. Er kommt jetzt sicher mit nach Kitzbühel, danach müssen wir die weitere Planung anschauen. Das Ziel ist es, dass er seine Position in der Weltrangliste halten kann und damit in der nächsten Saison eine gute Ausgangslage hat. Dann soll er Zeit haben, 100-prozentig gesund zu werden und danach wieder voll angreifen können.»
Legende: Video Russi: «Wir haben etwas mehr erhofft, aber...» abspielen. Laufzeit 8:51 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 17.01.2016.

Auch für SRF-Experte Bernhard Russi ist das Comeback von Feuz das Highlight des Weekends. «Was er ohne Saisonvorbereitung und mit nur einer Trainingsfahrt gezeigt hat – in Kombi- und Spezialabfahrt jeweils in den Top 15 – war grossartig», so Russi.

Das Potenzial ist vorhanden, aber die Ausbeute fehlt
Autor: Bernhard Russi

Daneben betont Russi, dass man das grosse Verletzungspech der Schweizer berücksichtigen müsse. Weltmeister Patrick Küng habe gefehlt, Carlo Janka und Feuz hätten kaum richtig trainieren können. Und Russi sieht durchaus das vorhandene Potenzial – die Ausbeute fehle jedoch.

Gerade im Slalom seien Fahrer wie Luca Aerni, Daniel Yule und Ramon Zenhäusern bereit für den nächsten Schritt. Und da könne es halt zwischendurch auch zu kleinen Abstürzen kommen. Wie in Wengen am Sonntag geschehen.

Legende: Video Russi: «Kristoffersen wird nicht der Letzte sein» abspielen. Laufzeit 6:53 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 17.01.2016.

Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 17.01.2016, 18:15 Uhr

21 Kommentare

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  • Kommentar von Jasmina, Luzern
    Oder M.ruffener der war vor einpaar Jahre gegangen auch fehlender Akzeptanz oder Inglin wechselte allerdings in den Nachwuchs dass sind zwei weitere nydeger wechselte auch ins Ausland. Die Art wie Lehmann und deren Leuten den Verband führen ist schlecht. Ich bin kein Mensch der andere Leute einfach beschuldigt aber schauen sie nach Österreich dort funktioniert alles. Gab es in Österreich ständige Wechsel? ne. Da muss doch was falsch im ch Verband laufen.
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    1. Antwort von René, St.Gallen
      @Jasmina Wie sie schreiben, Inglin wechselte zum CH-Nachwuchs. Seine Erfahrung/Wissen wird geschätzt, aber als Herren-Cheftrainer ist er nicht die richtige Person. Reto Nydegger war Chef des EC-Teams. Er suchte eine neue Herausforderung nach langer Zeit bei Swiss Ski & er wollte auch anderes erleben bzw. ins Ausland. Der Kontakt zu Swiss Ski besteht weiterhin & eine Rückkehr zu Swiss Ski eines Tages ist durchaus vorstellbar. Bei Rufener hingegen sieht's anders aus, wie wir wissen.
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  • Kommentar von Jasmina, Luzern
    Wenn ein oder mehere Fahrer verletzt ausfallen hat man zu wenig nachwuchs Die diese Lücke füllen und deshalb hat man vor 3 Jahre R.huber angestellt der den Nachwuchs aufbauen sollte die Lücke zu füllen. Doch er verließ swiss ski weil er bei gewisse Leute im Verband keinen Akzeptanz hate wo auch Lehmann seinen Einfluss hatte da er schließlich der Chef ist. Nur ein Beispiel
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    1. Antwort von René, St.Gallen
      @Jasmina Rudi Huber fehlte die nötige Akzeptanz in der Romandie, er spricht kein Französisch. Nach der "Enthüllung" seiner "unglücklichen SMS" gab er seinen Rücktritt. Obwohl der Verband noch das Gespräch mit ihm suchte, dies aber nicht mehr von Seiten Huber's zustande kam. Jasmina ihr Beispiel bekräftigt ihre Schuldzuweisung nicht. Sie schreiben von mehreren Leuten. Dies wären?
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  • Kommentar von René, St.Gallen
    @Jasmina Die Schweiz hat einen aktuellen Weltmeister & zudem 2014 2x Olympiagold. Schon vergessen? Hr. Lehmann soll Leute verheizt und vertrieben haben. Nennen sie ein paar Namen. Er soll auch Schuld sein wenn ein Athlet sich verletzt, zB. einen Schlag erwischt oder in ein Loch in der Piste gerät!?
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    1. Antwort von R. Suter, Baden
      Also der aktuelle Weltmeister ist verletzt und beweisen konnten sie es auch nie ihre Leistung!!!! Ja Lehmann ist schuld, sorry wir hatten ca 30 Medaillen bei den Junioren geholt wo bleibt die Förderung von diesen???? Der reichste verband in der Schweiz und kriegt absolut nichts auf die reihe!!!! Es ist traurig das anzusehen!!!!
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    2. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Hinterfragen darf man die "Leistung" von U. Lehmann schon, weil seit er Präsident ist, es schon sehr viele Trainerwechsel gegeben hat. Einer davon trainiert jetzt die Norweger sehr efolgreich. Und komisch ist auch, dass sich der Präsident von Swiss-Ski noch ein Zubrot als Co-Moderator bei Europort verdienen darf. Glaube, da sind die Prioritäten des Präsidenten eindeutig falsch gesetzt. Und sind Athleten erfolgreich, steht er als Gratulant nur für die Presse, die Medien in der ersten Reihe.
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