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Die Abfahrt von Val d'Isère Ein Spektakel zum Saison-Auftakt

Die 1. Abfahrt der Saison bot ein regelrechtes Spektakel. Von Stürzen, über Wendungen und Premieren war alles dabei.

Sieger Martin Cater (links) und der 3. platzierte Urs Kryenbühl.
Legende: Überraschend auf dem Podest Sieger Martin Cater (links) und der drittplatzierte Urs Kryenbühl. Keystone

Nach 4 Jahren Pause machte der Abfahrts-Zirkus der Männer wieder einmal Halt in Val d'Isère. Und das Comeback hatte es mächtig in sich. Die Fahrer boten ein Rennen, gespickt mit Überraschungen, Wendungen und Rückschlägen. Doch von vorne:

  • Mauro Caviezel, frisch gebackener Super-G-Sieger, ging als 1. auf die Strecke und riss im oberen Teil gleich einmal eine Torstange mit. Ins Ziel kam er dennoch.
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Die Fahrt von Mauro Caviezel
Aus Sport-Clip vom 13.12.2020.
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Dass seine Zeit an diesem Sonntag nicht die schnellste sein würde (vielleicht auch, weil die Torstange ihn gebremst hatte), zeigte Aleksander Aamodt Kilde, der Caviezel satte 73 Hundertstel abnahm. Weil die Favoriten rund um Beat Feuz und Vincent Kriechmayr keine Glanzfahrten zeigten, schien der Norweger bereits als der sichere Sieger. Doch es folgte die 1. Beinahe-Wendung.

  • Niels Hintermann fuhr im oberen Abschnitt bärenstark und holte über eine halbe Sekunde Vorsprung heraus. Auf dem Weg zur neuen Bestzeit verlor er jedoch die Balance und stürzte. Glücklicherweise blieb er unverletzt.
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Die Fahrt von Niels Hintermann
Aus Sport-Clip vom 13.12.2020.
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Der Schweizer Frust hielt allerdings nicht lange. Denn kurz nach Hintermann ging Urs Kryenbühl mit der Startnummer 14 ins Rennen:

  • Der Schwyzer drehte vor allem im unteren Streckenteil auf und übernahm mit 9 Hundertstel Vorsprung die Führung.
Video
Die Fahrt von Urs Kryenbühl
Aus Sport-Clip vom 13.12.2020.
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Kryenbühls 1. Weltcup-Sieg schien zum Greifen nah. Doch erneut hatte einer, der noch oben stand, eine andere Idee. Diesmal ein Österreicher:

  • Otmar Striedinger startete als 26., fuhr insbesondere im Mittelabschnitt sensationell und stellte im Ziel die neue Bestzeit auf.

Wars das?

Nun schien die Zeit der Überraschungen und Wendungen endgültig vorbei, denn die vermeintlichen Podestfahrer durften bereits für die Fotografen posieren. Zu diesem Zeitpunkt stand ein gewisser Martin Cater aber noch im Startgelände. Und der Slowene sollte dem Rennen die letzte und entscheidende Wendung geben:

  • Mit der Startnummer 41 raste der 27-Jährige allen davon, sicherte sich seinen 1. Weltcup-Sieg und verwies Striedinger und Kryenbühl auf die Plätze 2 und 3.
Video
Die Fahrt von Martin Cater
Aus Sport-Clip vom 13.12.2020.
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Überraschungen, eine Premiere, spektakuläre Wendungen und Stürze. Die 1. Männer-Abfahrt des Winters hatte es in sich. Was bleibt, ist ein Rennen, das Skifans nicht so schnell vergessen werden und Lust macht auf die 8 Abfahrten, die in dieser Weltcup-Saison noch anstehen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
    Überraschungssieger gut und recht, aber 30+ Typen die den gleichen Hoger hinunterkratzen bleibt einschläfernd. Dem Skisport alpin fehlt die direkte Konfrontation.
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  • Kommentar von Marlisa Schmid  (Marlisa)
    Für mich nicht nachvollziehbar war, dass SRF das Rennen aus unerfindlichen Gründen einfach abgebrochen hat, lange bevor alle Fahrer unten waren, und bevor der Sieger Cater mit der Nummer 41 am Ziel war. Was ist nur in SRF gefahren, dass nun nicht einmal die Abfahrtsrennen, die Krönungsdisziplin bei den Alpinen, bis zum Schluss gezeigt werden?! Eurosport und ORF sei Dank konnte man dann das hochspannende Rennen doch noch zu Ende sehen, und erst noch mit ausgezeichneten Kommentatoren.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Ohje, da steht aber eine dicke Wolke Namens Cater vor der Össi Sonne!
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