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Die «Stelvio» ist eine Eisbahn Feuz über die Bormio-Piste: «Etwas vom Extremsten»

Für den Routinier «extrem», für den Newcomer «angsteinflössend»: Die «Stelvio» in Bormio hat es in diesem Jahr in sich.

Nach dem 2. Training waren sich alle Fahrer einig: Die «Stelvio» in Bormio ist in diesem Jahr so anspruchsvoll wie noch nie. Die Piste gleicht einer Eisbahn, die schwierigen Lichtverhältnisse machen das Unterfangen zusätzlich anspruchsvoll.

Auch die Schweizer Fahrer hatten am Donnerstag ihre liebe Mühe auf der Strecke. Ihre Eindrücke gleichen sich:

  • «Das ist etwas vom Extremsten, was ich je erlebt habe. Sicher gehört es in die Top 3, wenn nicht sogar auf Platz 1.» – Beat Feuz
  • «Mit Schlittschuhen wäre es heute einfacher gegangen.» – Gilles Roulin
  • «Das ist eine der schwierigsten Pisten, die ich je hinuntergefahren bin.» – Mauro Caviezel
  • «Bormio und Santa Caterina gehören immer zu den anspruchsvollsten Abfahrten des Jahres.» – Carlo Janka
  • «Die Stelvio ist heuer so schwierig wie wohl noch nie. Von oben bis unten eine Herausforderung.» – Patrick Küng
  • «So viel Mut habe ich in meiner Karriere noch nie gebraucht. Vor dem 1. Training hatte ich mehr als nur Respekt, ich hatte fast ein wenig Angst.» – Stelvio-Debütant Marco Odermatt

Zum Opfer der schwierigen Strecke wurde Ralph Weber. Er stürzte und zog sich dabei eine Schulterluxation zu. Wie lange er ausfällt, ist laut Swiss-Ski noch nicht klar.

Die Piste in Bormio dürfte sich auf das Rennen hin (am Freitag ab 11:30 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App) nicht mehr gross verändern. Für Spannung und Spektakel ist auf der 4. Abfahrt der Saison gesorgt.

Kriechmayr im 2. Training vorne

Die schnellste Zeit am 2. Trainingstag in Bormio stellte der Österreicher Vincent Kriechmayr auf. Er distanzierte Aleksander Kilde (No) um 0,04 Sekunden. Platz 3 ging an Kriechmayrs abermals überraschenden Landsmann Daniel Hemetsberger (+0,19). Als Elfter war Beat Feuz wie schon am Mittwoch bester Schweizer (+0,77). Niels Hintermann (22.), Mauro Caviezel (23.) und Gilles Roulin (27.) fuhren in die Top 30. Youngster Marco Odermatt klassierte sich als 32.

Sendebezug: Radio SRF 1, Nachmittagsbulletin, 27.12.18, 17:10 Uhr

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