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Weltcup Männer Doppelter Triumph für Jansrud

Kjetil Jansrud hat sich beim Super-G vor heimischer Kulisse im norwegischen Kvitfjell den Sieg und damit die kleine Kristallkugel gesichert. In einem Rennen mit vielen Ausfällen fuhren 3 Schweizer in die Top 10.

Der zweitletzte Super-G der Saison brachte die Entscheidung um die kleine Kristallkugel. Kjetil Jansrud hatte vor heimischer Kulisse Bestzeit aufgestellt und nur Dominik Paris konnte den Norweger im Rennen um die kleine Kristallkugel noch gefährden. Doch der Italiener zeigte eine harzige Fahrt und klassierte sich auf Schlussrang 4. Mit 123 Punkte Vorsprung kann Jansrud beim Weltcup-Finale in Meribel (Fr) damit nicht mehr eingeholt werden.

Vincent Kriechmayr rangierte als schnellster des zuletzt unangefochtenen «Austria Ski Teams» auf Rang zwei, Dustin Cook aus Kanada komplettierte das Podest.

Starke Schweizer Teamleistung

Patrick Küng war als grösste Schweizer Hoffnung ins Rennen gestartet. Doch der Abfahrts-Weltmeister verlor im oberen Streckenteil zu viel Zeit und konnte die Hypothek auch mit einer Aufholjagd nicht wiedergutmachen. Mit Schlussrang 7 durfte Küng aber dennoch zufrieden sein. Gleich dahinter platzierte sich Carlo Janka mit einer etwas vorsichtigen Fahrt.

Didier Défago (10.), Mauro Caviezel (12.), Thomas Tumler (15.) und Beat Feuz (16.) komplettierten das gute Teamresultat.

Legende: Video Die Ausfall-Parade in Kvitfjell abspielen. Laufzeit 0:53 Minuten.
Aus sportlive vom 08.03.2015.

Prominente Ausfälle

Die schwierigen Verhältnisse in Kvitfjell forderten ihre Opfer: Der Fön hatte den Schnee aufgeweicht, das gestreute Salz die Piste schmierig gemacht. Von den ersten 18 Athleten schieden mit 8 Fahrern fast die Hälfte aus. Zu den namhaftesten Ausfällen zählten mit Adrien Theaux, Hannes Reichelt und Matthias Mayer auch absolute Super-G-Spezialisten.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 08.03.15 10:40 Uhr

10 Kommentare

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  • Kommentar von Alberto da Vinci, Pratteln
    Zum Glück arbeitet Mathias Sammer nicht bei Swissski ansonsten würden ein paar Athleten einen psychischen schaden erleiden. Der würde selbst dann nicht zu frieden sein wenn ein Schweizer das Rennen gewinnen sollte. Mit schön reden kommt man nicht weiter es braucht auch Kritik. Nur ein bisschen Deutsche Mentalität würde dem einen oder anderem Schweizersportler gut tun. Die Schweiz war einmal eine Skination da darf man schon etwas mehr erwarten in allen Disziplinen.
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  • Kommentar von Dario W, Birmenstorf
    Wieso müssen gewisse Leute immer auf den Leistungen von Sportlern herumhacken? Es ist einfach so wie es ist, Punkt, da bringt Ihr Rumgemotze nichts. Ausserdem, machen Sie es doch mal besser.
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    1. Antwort von Daniele, Obergösgen
      @Dario W, Birmenstorf, ganz einfach wir Bezahlen diese Sportler! Diese Sportler haben gerne den Rum, also müssen Sie auch Kritik ertragen können. Wieso soll ich es Besser machen! Einfach eine dumme Frage ich bin in einem andern Beruf tätig und muss mich jeden Tag Lob & Kritik aussetzen, ich kann damit umgehen, weil es zu meinem Beruf gehört!
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    2. Antwort von Jim Brunner, Bern
      @Daniele, ach ja, wie viele Prozente des Swissski-Budget kommen den vom Staat?
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    3. Antwort von W. E, Kt. Zürich
      @Daniele: Unsinn! Wenn, steuert der Staat ein wenig zur Ausbildung der Sportler bei. Später verdienen sie den grössten Teil ihres Einkommen durch Sponsoren. Und betreffend andere Nationen, wie z. B die Österreicher haben die jetzt 10 Jahre lang keine Erfolge bei Abfahrten mehr gehabt. Und die Deutschen haben zur Zeit auch keine Asse in den Speed-Disziplinen. Also ein schlechter Vergleich. Konstruktive Kritik ist i. O., aber Ihre beleidigen nur. Und in keinem Job läuft es immer nach Wunsch.
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  • Kommentar von D. Daniele, Obergösgen
    Das schönreden der Leistungen passt zu der Leistung unserer Athleten. Da wird behauptet das Sie besser sind als letztes Jahr was einfach zu widerlegen war. hier noch ein Paar Daten 2013/14 11 Siege, 2014/15 4 Siege und das bei mehr Rennen. Einzig wo man sich Verbessert hat, ist das mehr Fahrer/innen in die Punkte gefahren sind. Wobei bei den Frauen das nicht schwierig ist, gestern waren 38 und heute 41 Klassiert. Da wird dann eine auf dem Hang herumrutschende Nufer gefeiert weil 30. ist.
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