Zum Inhalt springen
Inhalt

Erster CH-Doppelsieg seit 2011 «Unerwartet, aber umso schöner»

Beat Feuz gesteht nach seinem Abfahrts-Sieg in Beaver Creek ein, dass er den Tipp für Mauro Caviezel fast bereut hätte.

Beat Feuz und Mauro Caviezel
Legende: Lassen sich feiern Mauro Caviezel und Beat Feuz. Keystone

Nur sieben mickrige Hundertstelsekunden fehlten Mauro Caviezel zu seinem ersten Weltcup-Sieg. Und dennoch strahlte der Bündner nach der Abfahrt von Beaver Creek übers ganze Gesicht: «Der erste Podestplatz in der Abfahrt war ein grosses Ziel von mir. Ich verspüre nur Freude», sagte Caviezel.

Der 30-Jährige war bereits vor einer Woche in Lake Louise auf dem Podest gelandet, damals noch im Super-G.

«Eine kleine Party? Vielleicht kurz anstossen. Morgen geht's schon weiter.»
Autor: Beat Feuz

Als Caviezel seine Fahrt in Angriff nahm, befand sich Beat Feuz als Leader bereits im Ziel. Der Schangnauer lieferte seinem Teamkollegen wichtige Strecken-Informationen ins Starthaus. Diese kosteten Feuz beinahe seinen 11. Weltcup-Sieg: «Als Mauro runterfuhr dachte ich mir: ‹Meine Info für ihn war vielleicht fast zu gut›», so der sichtlich erleichterte Sieger nach dem Rennen.

Legende: Video Feuz und Caviezel beim Siegerinterview abspielen. Laufzeit 02:09 Minuten.
Aus sportlive vom 30.11.2018.

Erster Doppelsieg seit 2011

Für Feuz ist es der erste Triumph auf der «Birds of Prey». Drei Mal war er in Beaver Creek schon Zweiter einer Abfahrt geworden: 2011 hinter Bode Miller, 2014 hinter Kjetil Jansrud und letztes Jahr hinter Aksel Lund Svindal. Der letzte Schweizer Sieger in den Rocky Mountains war Carlo Janka, der 2009 gewinnen konnte.

Zudem sorgten die Schweizer Abfahrer in Beaver Creek für den ersten Schweizer Doppelsieg im Weltcup seit Dezember 2011. Damals holte sich Didier Défago in Bormio den Sieg vor Teamkollege Patrick Küng.

Das sagten weitere Schweizer zu ihrem Rennen:

  • Carlo Janka: «Eine Kurve im Mittelteil war nicht optimal. Im technischen Teil bin ich dabei, das gefällt mir. Bei den anderen Sachen habe ich noch Nahholbedarf.»
  • Patrick Küng: «Oben war ich zu defensiv. Unten war es aber ok. Alles in allem war es aber ein Schritt in die richtige Richtung.»
Legende: Video Janka: «Im technischen Teil bin ich dabei» abspielen. Laufzeit 00:36 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 30.11.2018.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 30.11.2018, 18:40 Uhr

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Ich möchte die Erwartungen nicht zu Hoch schrauben, doch in seiner Form ist Caviezel heute für den Super G ein Mitfavorit und Persönlich freue ich mich Heute und Morgen auf Marco Odermatt, bin ein grosser Fan des Jungen Mannes, aus meiner Sicht einer der die nächsten Jahren Schweizer Skisportgeschichte schreiben könnte. Aber auch allen andern Schweizer wünsche ich gute und Unfallfreie Rennen, Hopp Schwiz!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Unerwartet, ja , denn man muss auch fairerweise sagen das diesen beiden Athleten die Verkürzung entgegenkam, während Gisin sicher gewünscht hätte man würde von ganz oben Starten. Doch hatte Feuz dafür Wetterpech in Kitzbühl letztes Jahr, so gesehen gleicht sich vieles aus.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen