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Fazit der Lauberhorn-Rennen Berthod: «... und dann das gute Ende für Beat – sensationell»

SRF-Experte Marc Berthod über starke Schweizer in Wengen, lebende Totgesagte und angebrachten Optimismus für die Hahnenkamm-Rennen.

Zwar nicht mit dem Kopf durch die Wand, aber zumindest durchs Netz: Beat Feuz’ perfekte Linie im Kernen-S – eines der Bilder, welches für immer verbunden bleibt mit den 90. Lauberhorn-Rennen. Wenig überraschend, nennt auch SRF-Ski-Experte Marc Berthod die Sieges(ab)fahrt als persönliches Highlight: «Perfektes Rennwetter und dann das gute Ende für Beat – sensationell.»

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Feuz: Mit dem Kopf durchs Netz zum Sieg
Aus Sport-Clip vom 18.01.2020.
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Allgemein ist der Zweite der Lauberhorn-Kombination von 2007 sehr zufrieden mit den Schweizern: «Das gesamte Team hat über alle Tage super Leistungen gebracht. Es war ein Spass, das hier mitzuerleben.» Bereits zum Auftakt am Freitag waren die Ambitionen der Swiss-Ski-Athleten offenbar geworden, doch auch die vielseitigste Disziplin selbst gehört für Berthod zu den Siegern des Wochenendes.

Totgesagte leben länger

Im Vorjahr schon so gut wie begraben, sorgte die Kombi für Hochspannung. Auch dank des neuen Fomats stand mit Matthias Mayer ein Speedfahrer auf der obersten Stufe des Podests. Sein Duell mit Alexis Pinturault sowie Loïc Meillards «Kratzen» am Podium sorgten für erhöhten Puls. Zwar sei die Kombination auch bei diesem Format «nicht bis Startnummer 30 spannend», so Berthod. Doch die Basis für spannende Wettbewerbe sei fraglos gelegt.

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Marc Berthod, hat die Kombi Zukunft?
Aus Sport-Clip vom 20.01.2020.
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Im Klassiker-Monat Januar steht bereits das nächste Highlight vor der Tür: Am kommenden Wochenende stürzen sich die Abfahrer die legendäre Streif hinunter, während sich die Slalom-Cracks ihren Weg durch den Stangenwald auf dem Ganslernhang bahnen. Den formstarken Schweizern ist auch in Kitzbühel Grosses zuzutrauen.

Feuz-Sieg in Kitzbühel? Es spricht nichts dagegen.

Bei den Hahnenkamm-Rennen wartet das Swiss-Ski-Team seit dem Erfolg von «Kitz-Experte» Didier Cuche 2012 auf einen Sieg. Auch Feuz fehlt der Streif-Sieg noch im Palmarès. Ändert sich das bald? «Es spricht nichts dagegen», ist Berthod optimistisch. Die «wahnsinnig schwierige Abfahrt» verlange zwar andere Qualitäten, aber: «Beat bringt sie alle mit.»

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Gibt's die Siegpremiere für Feuz auf der Streif?
Aus Sport-Clip vom 20.01.2020.
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Auch vom Slalom-Team verspricht sich der Bündner Grosses – wenngleich der Wengen-Fluch auf 21 podestlose Jahre verlängert wurde: «Die Jungs machen enorme Freude und werden für Furore sorgen. Sie fahren mittlerweile überall um die Podestplätze mit. Am Lauberhorn hat nur ein Wimpernschlag gefehlt.»

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Was sich Berthod im Kitzbühel-Slalom von den Schweizern erhofft
Aus Sport-Clip vom 20.01.2020.
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Daniel Yule weiss, wie man in Kitzbühel aufs Podest fährt. Ein Blinzeln weniger und er hatte gute Chancen, seinen 3. Platz von 2018 zu wiederholen. Oder gar zu übertreffen?

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 19.01.2020, 10 Uhr

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Dieter Bolliger  (Bolliger)
    Herzliche Gratulation an das SRF Marc Berthod und alle haben alles gut übergebracht. Natürlich tolle Leistungen der Skicraks vorab Beat Feuz und dem Slalom Team
    Dieter Bolliger
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  • Kommentar von Fritz Mägi  (DerKritiker)
    Sensationell, wie Kugelblitz Feuz das Kernen-S gemeistert hat. Dort hat er den Unterschied gemacht.

    Dem tollen Mann aus Schangnau ist es wirklich zu gönnen.
    Hoffen wir, dass er verletzungsfrei bleibt und die Kristallkugel holt.
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    1. Antwort von Hansueli Von Siebenthal  (Der Romand)
      Kugelblitz Fötz, wie wir ihn bei uns im Dorf nennen, hat dieses mal bei mir kein Jubel und Trubel ausgelöst oder wie der Romand sagen würde „cest pas un fête“. Fand er ist mieserabel gefahren, da wär ich ja besser über den Hundschopf gekommen. Der Sieg lag einzig und allein an der schalen Konkurrenz des Oberländers!
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    2. Antwort von Markus Von Seefeld  (markus.von.seefeld)
      Geehrter Mägi
      Der Kugelblitz hat keine Disziplin und nur Talent! Das wird auf Dauer nicht gut gehen. Er sollte etwas abspecken. Nächste Woche wird es gar nichts auf der Streiff, oder wie der Berner sagen würde ”ein Abschiffer“! Da lege ich meine Hand ins Feuer!
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    3. Antwort von Fritz Mägi  (DerKritiker)
      Lieber Herr Von Siebenthal,
      es versetzt mich in tiefe Trauer, dass Sie mit ihren beachtlichen Französischkenntnissen immer noch nicht zwischen LE und LA unterscheiden können.
      Lernen sie doch ein bisschen.
      Zudem möchte ich Ihnen sagen, dass Beat Feuz ein Fingerspitzengefühl auf den Ski hat, wie kein anderer.
      Somit befürchte ich, dass Sie schneller den Berg hinunterfahren können als Beätu.
      Sie können es ja einmal probieren.
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    4. Antwort von Hansueli Von Siebenthal  (Der Romand)
      Lieber Herr Mägi,
      Ich als waschechter Romand rede natürlich den jurassischen Schläng, welcher seine Eigenheiten hat, oder wie der Romand sagen würde „cest special“. Ich finde es äusserst anmassend, dass Sie mir als nicht Romand hier schlechte Französisch kentnisse unterstellen. Ich würde vorschlagen Sie besuchen mich mal in Moutier und wir treffen uns mal auf ein Bierli um das ganze auszudiskutieren.

      No ne schöne Hinech, wie der rauhe Berner Fötzel Feutz sagen würde
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