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Weltcup Männer Feuz: «Kann es mir auch nicht erklären»

Mit dem Super-G-Sieg in St. Moritz ist für Beat Feuz eine sensationelle Comeback-Saison zu Ende gegangen. Die Erfolge überraschen den Schweizer selber am meisten.

Legende: Video Feuz: «Mein Körper freut sich auf die Erholung» abspielen. Laufzeit 01:58 Minuten.
Aus sportlive vom 17.03.2016.

Am Mittwoch hatte Feuz in St. Moritz mit dem Sieg in der Abfahrt seine unglaubliche Comeback-Saison gekrönt. Im Super-G setzte er nun gar noch einen drauf. Für den Schangnauer war es schwierig, diesen erneuten Exploit zu realisieren: «Ich habe echt nicht damit gerechnet, dass ich in dieser Saison auch noch im Super-G gewinnen kann. Und dies, obwohl ich mich erst auf den letzten Drücker für den Saisonfinal qualifiziert habe.»

Es ist unglaublich, dass es fast in jedem Rennen gut funktioniert hat.
Autor: Beat Feuz

Was Feuz in dieser Saison geleistet hat, ist schlicht sensationell. Erst im Januar war der 29-Jährige in Wengen nach einer Achillessehnen-Verletzung in den Weltcup zurückgekehrt. Fünfmal schaffte er in der Folge den Sprung auf das Podest.

Für Feuz sind diese Resultate kaum zu fassen: «Ich kann es mir auch nicht erklären. Mit so wenigen Trainingstagen und dieser Vorgeschichte ist es unglaublich, dass es fast in jedem Rennen gut funktioniert hat.»

Es ist gut, dass wir Norweger uns immer pushen.
Autor: Aleksander Kilde
Legende: Video Kilde: «Ich war schon sehr nervös» abspielen. Laufzeit 01:31 Minuten.
Aus sportlive vom 17.03.2016.

Auch bei Aleksander Kilde war die Freude gross. Der Norweger hatte sich im Disziplinen-Weltcup erfolgreich behauptet und konnte seine erste Kristallkugel in Empfang nehmen. «Diesen Erfolg bei diesem Wetter und dieser perfekten Piste zu feiern ist einfach wunderschön.»

Kilde hielt dem Druck stand, den ihm vor allem sein Landsmann Kjetil Jansrud machte. «Ich wusste, dass Kjetil im Ziel Zweiter war. Nach meinem Fehler habe ich gedacht, dass es vorbei ist. Deshalb war es unglaublich, als ich im Ziel gesehen habe, dass ich auch auf Rang 2 bin.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.03.16, 11:15 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Almen, Bern
    Freude herrscht! .....und dennoch immer diese Nörgler...
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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Lieber B. Feuz, Du bist ja ein sehr sympathischer Kerl, nur schon, weil Du ein Emmentaler bist! ;-) Aber nach jedem TOP Resultat immer dasselbe Statement zu hören, ist "nervig" geworden & passt nicht zu Dir. Willst Du denn, dass man die TOP Leistungen immer an ausgeheilte Verletzungen knüpft, oder sich einfach über tolle Erfolge freut? Deine Team-Kollegen würden sich ohne Wenn & Aber über solche Resultate einfach sehr freuen. Drum hab ich diese Tage mehr mit Janka gelitten, als mit Dir gefreut.
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    1. Antwort von Martin Rohr, Hombrechtikon
      Schade, da schreibt wieder mal jemand, der von Sport keine Ahnung hat. Jeder Sportler weiss, wie schwierig es nach einer Verletzung ist, den Anschluss an die Weltspitze zu finden. Die Interviews von Beat Feuz kann man also sehr gut nachvollziehen und ihm nur herzlich gratulieren zu diesen aussergewöhnlichen Leistungen.
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    2. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Aber auch jeder Sportler kennt seinen Körper sehr genau & weiss genau, was drin liegt & was nicht. Wäre Feuz in Kitzbühel noch nicht in Form gewesen, hätte er wohl länger pausiert. Die Athleten sind körperlich so fit, arbeiten auch bei Verletzungen an ihrer Kondition, es deshalb gar nicht so schwierig ist, rasch wieder Anschluss zu finden, sind Verletzungen voll ausgeheilt. Bestes Beispiel dafür ist Svindal. Feuz sind diese Top-Resultate sehr zu gönnen, aber so aussergwöhnlich sind sie nicht.
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