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Weltcup Männer Feuz wird bei Jansrud-Sieg Sechster

Kjetil Jansrud hat die erste Abfahrt des Weltcup-Winters in Lake Louise gewonnen. Der Norweger setzte sich vor dem Kanadier Manuel Osborne-Paradis und Guillermo Fayed aus Frankreich durch. Beat Feuz wurde starker Sechster.

Legende: Video «Zusammenfassung Abfahrt in Lake Louise» abspielen. Laufzeit 2:58 Minuten.
Aus sportaktuell vom 29.11.2014.

Kjetil Jansrud knüpfte in Lake Louise nahtlos an die guten Leistungen aus der Vorsaison an und feierte seinen vierten Weltcupsieg. Mit der Startnummer 19 stellte der Norweger eine Bestzeit auf, die in der Folge nicht mehr unterboten werden sollte.

Knappe Abstände an der Spitze

Spannend blieb das Rennen aber allemal. Manuel Osborne-Paradis und Guillermo Fayed kamen dem Super-G-Olympiasieger von Sotschi noch einmal bedrohlich nahe. Der Kanadier und der Franzose verloren nur gerade 14 Hundertstel und klassierten sich damit ex aequo auf Platz 2.

Legende: Video «Interview mit Kjetil Jansrud» abspielen. Laufzeit 1:48 Minuten.
Vom 29.11.2014.

Die Freude bei Sieger Jansrud war gross. «In der Vergangenheit war ich in Lake Louise nie ganz vorne dabei und habe deshalb im Abfahrts- und Gesamtweltcup früh den Anschluss verloren. Dieser Sieg war deshalb enorm wichtig», zeigte sich der Speed-Spezialist erleichtert.

Gute Schweizer Teamleistung

Einen ansprechenden Saisonstart zeigten auch die Schweizer Speed-Cracks. Beat Feuz wurde als bester Swiss-Ski-Athlet Sechster, Patrick Küng belegte Rang 8. Mit Silvan Zurbriggen (12.) klassierte sich ein weiterer Schweizer in den Top 15.

Feuz egalisierte mit Platz 6 sein bestes Weltcup-Ergebnis seit März 2012. Einzig in Beaver Creek erreichte er im vergangenen Jahr eine solch gute Klassierung. Die Saison 2012/13 hatte der Berner wegen einer langwierigen Knieverletzung vollständig verpasst, im letzten Winter schaffte er sonst nur noch in Wengen (10.) den Sprung in die Top 10.

Legende: Video «Interview mit Beat Feuz» abspielen. Laufzeit 1:41 Minuten.
Vom 29.11.2014.

Trotz positivem Resultat gab sich Feuz nach dem Rennen selbstkritisch. «Es war nicht schlecht, aber meine beste Kurve habe ich heute etwas verpasst», haderte der Schangnauer. Nichtsdestotrotz müsse er mit dieser Leistung aber zufrieden sein.

Défago und Janka ohne Exploit

Enttäuschend verlief die erste Abfahrt der Saison für Didier Défago und Carlo Janka. Die beiden Olympiasieger von 2010 büssten rund anderthalb Sekunden auf die Spitze ein und verpassten die Top 15 deutlich.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 29.11.2014, 19:25 Uhr

11 Kommentare

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  • Kommentar von jean passant, thun
    Die Skinati interessiert nicht mehr wirklich. Unter Lehmann wurden die Alpinen runtergewirtschaftet und nun sind sie nur noch eine Truppe von Durchschnittsfahrern, die mal in die ersten 15 fahren, aber für eine Skination wie dies die Schweiz eigentlich immer noch wäre ist dies entschieden zu wenig. Janka und Berthod sind die Prototypen dieser Entwicklung, starker Beginn der Karriere, dann Knick und seither sind die beiden Ranglistenfüller, aber bei Swiss Ski sind das ohnehin fast alle.
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    1. Antwort von Ybfan, biel
      und wieso begannendie probleme? Ja, rückenprobleme! Das ist mein grösster vorwurf andie arbeit, welche verrichtet wird. Es kann nicht sein, dass sich so viele talentierte athleten mit rückenproblemen herumschlagen müssen, zuletzt aerni. Da sollte mehr geld und zeit investiert werden, um dem rücken mehr aufmerksamkeit zu schenken. Janka berthod viletta aerni etc. das ist nicht normal. Und die "riesentalente" weber und mani entwickeln sich leider kaum. Da muss was gehen.
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    2. Antwort von jean passant, thun
      Bin ich genau gleicher Meinung, darauf wollte ich hinweisen.
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  • Kommentar von W. E, Kt. Zürich
    Immerhin doch 8 Fahrer in den Punkten! Ist doch ein guter Saison-Auftakt!
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  • Kommentar von W. Ewa, Kt. Zürich
    Anhand der Trainingsresultate sind 8 Fahrer des Swiss-Ski -Team in den Punkten ein gutes Resultat. HOPP SCHWIIZ!
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