Zum Inhalt springen

Weltcup Männer Gröden-Double für überragenden Svindal

Aksel Svindal hat einen Tag nach dem Super-G auch die Abfahrt von Gröden gewonnen. Von den Schweizern schaffte es keiner in die Top 15. Für einen Schreckmoment sorgte Matthias Mayer.

Legende: Video Doppelschlag: Svindal dominiert in Gröden abspielen. Laufzeit 2:40 Minuten.
Aus sportaktuell vom 19.12.2015.

Das Podest

  • Aksel Svindal (No)
  • Guillermo Fayed (Fr) +0.43
  • Kjetil Jansrud (No) +0,46

An Aksel Svindal führt momentan kein Weg vorbei. Abgesehen vom Super-G in Beaver Creek, wo überraschend Marcel Hirscher triumphiert hatte, hat der Norweger alle bisherigen Speedrennen dieses Winters gewonnen.

Auf der «Saslong» zeigte Svindal als einer der wenigen eine bestechend sichere Fahrt, drückte die schwierigen Wellen gekonnt und liess so von Beginn weg keine Zweifel an seinem 5. Saisonsieg aufkommen. Der Norweger ist damit der erste Fahrer seit Stephan Eberharter (2002/03), der die ersten 3 Abfahrten der Saison gewinnen konnte.

Legende: Video Webers Ausfall abspielen. Laufzeit 0:32 Minuten.
Aus sportlive vom 19.12.2015.

Die Schweizer

  • 19. Marc Gisin +1,72
  • 24. Carlo Janka +1,84
  • 29. Niels Hintermann +2,16
  • 37. Patrick Küng +2,61
  • OUT Ralph Weber

Für die Swiss-Ski-Fahrer endete die Abfahrt in einem Debakel. Marc Gisin klassierte sich als Einziger in den Top 20. Auch Ralph Weber, der im Super-G mit dem erfreulichen 11. Platz überzeugt hatte, konnte die Kohlen für das Schweizer Team diesmal nicht aus dem Feuer holen und schied aus. Der 20-Jährige Niels Hintermann durfte sich als 29. immerhin über seine allerersten Weltcup-Punkte freuen.

Legende: Video Der Sturz von Mayer abspielen. Laufzeit 0:28 Minuten.
Aus sportlive vom 19.12.2015.

Der schwere Sturz von Mayer

Auf schmerzhafte Art und Weise machte Matthias Mayer Bekanntschaft mit den berüchtigten Kamelbuckeln der «Saslong». Bei der Einfahrt zur «Ciaslat» wurde der Österreicher nach einem Innenskifehler richtiggehend abgeworfen und musste mit dem Helikopter geborgen werden. Beim Sturz des 25-Jährigen hat sich zum ersten Mal das neue Airbag-System geöffnet, das seit dieser Saison von eingen Athleten getragen wird. Gemäss dem österreichischen Skiverband hat der Kärntner beim Sturz eine Fraktur des 7. Brustwirbels erlitten. Über die Notwendigkeit einer Operation soll noch entschieden werden.

Das weitere Programm

Die Männer bleiben in den Dolomiten, verschieben sich aber rund 25 Kilometer östlich nach Alta Badia. Beim 4. Riesenslalom der Saison wird Marcel Hirscher der Gejagte sein. In dieser Disziplin hat der Österreicher bereits zwei Saisonsiege eingeheimst. Am Dienstag gilt es für die Techniker beim Nachtslalom von Madonna di Campiglio ernst.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 19.12.2015, 12:05 Uhr

18 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von F.Freiermuth, Zeiningen
    Man muss aufhören davon zu reden, dass die Fahrer zu alt seien (Küng, Janka). Ruft man sich Didier Cuche in Erinnerung so weiss man, dass er seine besten Zeiten mitte 30 hatte. Also haben die Athleten noch Luft nach oben...;) Die Herren sollten es mal mit einem Mental Training versuchen bzw ihr Training ergänzen...fahren können sie, aber das Mentale wird oft unterschätzt. Achtet man sich in den Interviews auf ihre Ausdrucksweise, hört man einige Unsicherheiten heraus.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Christian Hofstetter, Zürich
    Wir sind in den Niederungen der Exoten angelangt. Für eine Skination wie die Schweiz, die mit den Österreichern zusammen die grössten finanziellen Mittel hat, ist dies ein Debakel. Wie die so genannten Nachwuchsfahrer runterfahren, ist ein Elend ohne Ende. Macht ihnen Mut, einen neuen Job zu finden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Gestern vor dem Rennen rasch bei ORF hineingehört, ist man auch im österreichischen Skiverband mit den Leistungen der Speedfahrer überhaupt nicht zufrieden & sucht nach Gründen, woran es liegen könnte. Und soviel mir bekannt ist, sind dort alle Fahrer gesund. Und Fakt ist, dass die Österreicher zur Zeit nur den Hirscher haben, welche die Bilanz des ganzem Team aufhübscht. Jetzt gilt für alle Nationen, Jagd auf die Norweger zu machen! .
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Urs Sahli, Rubigen
    2. Aber Ihre Resultate geben mir zu denken. Wäre es eventuell nicht gescheiter, Ihrer Gesundheit wegen aufzuhören?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen