Zum Inhalt springen
Inhalt

Heimfans feiern in Bormio Feuz bei italienischem Doppelsieg auf dem Podest

Beat Feuz fährt auf der «Stelvio» zu seinem 3. Podestplatz der Saison. 2 Italiener feiern einen heimischen Doppelsieg.

Legende: Video Feuz fährt bei Italien-Doppelsieg aufs Podest abspielen. Laufzeit 02:37 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.12.2018.

Das Podest

  • 1. Dominik Paris (It) 1:55,21
  • 2. Christof Innerhofer (It) +0,36 Sekunden
  • 3. Beat Feuz (Sz) +0,52

Beat Feuz fuhr in Bormio in der 4. Abfahrt der Saison zum 3. Mal auf das Podest. Insgesamt war es Feuz' 25. Podestplatz der Karriere.

Italienischer Doppelsieg vor Heimpublikum

Der Schweizer startete durchschnittlich, ehe er im unteren Streckenteil Zeit gut machte und sich hinter Christof Innerhofer einreihte. Feuz hat damit wieder die alleinige Weltcup-Führung in der Abfahrt inne.

Vor Feuz feierten auf der «Stelvio» ausgerechnet 2 Italiener einen Doppelsieg. Dominik Paris gewann in Bormio vor dem bereits im Training überzeugend fahrenden Innerhofer.

Die weiteren Schweizer

  • 14. Mauro Caviezel +1,91
  • 14. Niels Hintermann +1,91
  • 27. Gilles Roulin +2,55
  • 31. Marco Odermatt +2,72
  • 34. Carlo Janka +3,07
  • 42. Patrick Küng +3,77

Die weiteren Schweizer klassierten sich ausserhalb der Top 10. Mauro Caviezel und Niels Hintermann fuhren als Beste nach Feuz auf Rang 14. Sie verloren beinahe 2 Sekunden auf Paris.

Caviezel meinte, er habe sich schwer getan und vor der Einfahrt in die Traverse einen Fehler gemacht, der ihn einiges an Zeit kostete. Hintermann zeigte sich mit seiner Fahrt zufrieden, auch wenn er von sehr schweren Bedingungen sprach.

Legende: Video Caviezel: «Habe den Speed nicht mit in die Traverse nehmen können» abspielen. Laufzeit 00:40 Minuten.
Aus sportlive vom 28.12.2018.

Kosi stürzt schwer – und bricht sich das Nasenbein

Der mit Nummer 35 gestartete Klemen Kosi konnte auf der schwierigen Piste nicht ins Ziel fahren. Er stürzte kurz vor der Einfahrt in die Traverse und durchbrach mehrere Fangnetze. Der Slowene musste mit dem Helikopter abtransportiert und ins Spital nach Sondrio überflogen werden.

Laut einem ersten ärztlichen Bulletin des slowenischen Verbandes ist der Athlet glimpflicher davon gekommen als ursprünglich befürchtet. Neben Hautabschürfungen erlitt Kosi einen Nasenbeinbruch.

Legende: Video Kosi stürzt vor der Traverse abspielen. Laufzeit 00:23 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.12.2018.

Das weitere Programm

Am Samstag (11:45 Uhr) findet zum Jahresabschluss in Bormio der Super-G statt. Das erste Rennen im neuen Jahr wird der City-Event von Oslo sein. Dort steht ein Parallel-Rennen auf dem Programm.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 28.12.2018, 11:30 Uhr

11 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Martin Gebauer (Gebi)
    Tolles Rennen, herausfordernde Strecke und ein gfreutes Podest. Paris mag ich die Siege immer besonders gönnen. Ein wilder Hund, sehr cool und äusserst sympathisch. Skirennen machen übrigens mehr Spass beim zusehen, wenn man weniger nationalistisch ist und sich über die Leistung der Burschen und Mädels einfach freut, egal welchen Pass sie besitzen. Gar keinen Spass machen sie wohl, wenn man ein notorischer Miesmacher ist. Oder Herr Kohler?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Jan-Christoph Gyger (JCG)
    da könnte man wohl auch mit den schlittschuhen runnter donnern! abartig.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Dorothee Meili (DoX.98)
    Kommt dazu, dass der fürchterliche Sturz und Ueberschlag von Marc Gisin wohl kaum mental-spurlos an unseren Ski-Cracks vorbeigegangen ist?! Besonders nicht an denen, die auch schon verletzt waren. Jedenfalls: Gratulation an Feuz und besten Dank an alle und uff:! Erleichterung, dass alle gesund unten angekommen sind.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Elsa Tschopp (Nimsay)
      Das gilt leider nur für die Swiss-Ski Fahrer. Leider schon wieder ein Fahrer mit dem Helikopter abgeholt - mein Wunsch ging nicht ganz in Erfüllung. Ich wünsche gute Besserung! Und hoffe, dass endlich etwas unternommen wird, damit man sich mal wieder ungedämpft über den Sport freuen kann...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen