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Weltcup Männer Herzschlag-Finale in St. Moritz: Yule von 1 auf 11

Daniel Yule hat beim letzten Slalom der Saison an der Sensation geschnuppert. Der Unterwalliser führte nach dem ersten Lauf, musste sich im Rennen der knappen Abstände aber mit Schlussrang 11 begnügen. Es siegte Andre Myhrer vor Marcel Hirscher und Sebastian Foss-Solevaag.

Der Schweizer

  • 11. Daniel Yule, + 1,22

Die letzten Sekunden im Weltcup-Winter der Männer gehörten aus Schweizer Sicht zu den spannendsten überhaupt. Daniel Yule bescherte dem Heimpublikum mit seinem beherzten ersten Lauf eine Herzschlag-Finale.

Der Unterwalliser fuhr schneller als alle anderen. Doch die Abstände waren dermassen gering, dass sich bei Halbzeit gleich 17 Fahrer innert einer Sekunde klassierten.

Angriff total war darum die Devise im zweiten Lauf. Yule attackierte und beging prompt einen Fehler, der ihn auf Schlussrang 11 zurückspülte.

Legende: Video Myhrer prescht an die Spitze vor abspielen. Laufzeit 01:04 Minuten.
Aus sportlive vom 20.03.2016.

Das Podest

  • 1. Andre Myhrer (Sd), 1:43,75
  • 2. Marcel Hirscher (Ö), + 0,14
  • 3. Sebastian Foss-Solevaag (No), + 0,36

In der Endabrechnugn hatten die Slalom-Routiniers die Nase vorne. Andre Myhrer stiess mit der zweitbesten Laufzeit von Zwischenrang 4 an die Spitze vor, Marcel Hirscher hatte bei Halbzeit auf Platz 5 gelegen.

Zu den Geschlagenen gehörte Slalom-Weltcupsieger Henrik Kristoffersen. Krankheitgeschwächt beendete der bisherige Dominator den Winter mit einem 19. Platz.

Die Stimmen

Daniel Yule: «Der Anfang des zweiten Laufs hat gut gepasst. Nach einem kleinen Innenskifehler bin ich aber nicht mehr in den Rhythmus gekommen. Es gibt Schlimmeres im Leben. Viele Kinder träumen davon, überhaupt einmal ein Weltcuprennen bestreiten zu können. Ich bin unzufrieden, es wäre aber falsch, jetzt zu weinen. Eine Erfahrung mehr, c’est la vie!»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive 20.03.2016, 11:00 Uhr.

15 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    D. Yule hat im ersten Lauf alle Slalom-Grössen in den Schatten gestellt. Und am Ende der 11. Rang darf sich auch sehen lassen. Herzliche Gratulation. Und nochmal:" Herzlichen Dank an alle, die es möglich machten, dass wir wieder tolle & spannende Skirennen mitverfolgen durften. Und ganz besonderer Dank geht natürlich an alle Athletinnen & Athleten.
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  • Kommentar von Thomas Keller, Breite
    Leider ist es schon so, dass bei den Männern wie Frauen zur Zeit noch die Breite fehlt. Ich würde mir so viele starke Fahrer wie bei den Franzosen im Riesenslalom wünschen. Oder hat man in der Schweiz bemerkt, wie stark das italienische Frauenteam in Super G und Riesenslalom ist? Die Erfolge bei den Junioren und die teils guten Leistungen der Jungen stimmen aber optimistisch.
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  • Kommentar von Jasmina, Luzern
    das stimmt dass Swiss Ski momentan nicht die Dichte hat wie Österreich. Swiss Ski hat jetzt einen sehr guten Nachwuchchef und Alpindirektor die das Problem im Nachwuchs kennen und angehen und bin überzeugte dass dies positiv in den nächsten Jahre auf den Nachwuchs aus wirkt. und das Loch gefüllt werden dass das Team nicht nur aus vier Fahrer besteht.
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