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Weltcup Männer Hirscher vor Sieg im Gesamtweltcup - Cook triumphiert

Marcel Hirscher ist im Super-G in Méribel auf den starken 4. Platz gefahren. Damit hält der Österreicher im Kampf um die grosse Kristallkugel Kjetil Jansrud auf Distanz. Der Norweger belegte hinter dem kanadischen Tagessieger Dustin Cook den 2. Rang.

Legende: Video Auch Hirscher fühlt sich als Sieger abspielen. Laufzeit 1:13 Minuten.
Vom 19.03.2015.

Hirscher zeigte eine starke Fahrt und büsste als Vierter nur 0,09 Sekunden auf die Bestzeit ein. Damit sicherte sich der Österreicher 50 Punkte. Im Gesamtweltcup liegt Hirscher vor den letzten beiden Rennen noch 34 Zähler vor Jansrud. Der Norweger, der im Super-G bereits als Disziplinensieger feststand, klassierte sich auf Platz 2.

In Méribel stehen noch ein Riesenslalom und ein Slalom auf dem Programm. Dank dem hervorragenden Ergebnis im Super-G dürfte Supertechniker Hirscher die grosse Kristallkugel nicht mehr zu nehmen sein. Es wäre bereits die vierte in Serie und damit ein neuer Rekord.

Hirscher: «Es ist erst am Sonntag vorbei»

Hirscher zeigte sich ob seines Expolits selber überrascht : «Ich wollte vor allem die Strecke kennenlernen. Unterwegs hatte ich dann ein sehr gutes Gefühl. Das Resultat ist schon irre.» Die Entscheidung im Gesamtweltcup sei aber noch keineswegs gefallen. «Es ist erst am Sonntag vorbei. Überraschungen sind immer möglich.» Das sieht auch Jansrud so, der dennoch zurückhaltend ist: «Es ist noch nicht fertig, aber es wird sehr schwierig für mich.»

Premiere für Cook

Den Tagessieg in Méribel sicherte sich Dustin Cook. Der Kanadier, der an der WM im Super-G überraschend Silber gewonnen hatte, setzte sich 0,05 Sekunden vor Jansrud durch und feierte seinen ersten Weltcuperfolg. Dritter wurde der Franzose Brice Roger.

Legende: Video Mauro Caviezel mit einer starken Fahrt abspielen. Laufzeit 1:18 Minuten.
Vom 19.03.2015.

Caviezel mit Bestergebnis

Bester Schweizer war Mauro Caviezel. Der Bündner klassierte sich auf Platz 5 und egalisierte sein bestes Weltcup-Ergebnis. «Ich habe mich in dieser Saison im Super-G immer sehr schwer getan. Den Winter so zu beenden, ist sehr schön. Das Resultat motiviert mich schon im Hinblick auf die nächste Saison.»

Didier Défago zeigte im letzten Rennen seiner Karriere noch einmal eine angriffige Fahrt und belegte den 12. Rang. Beat Feuz wurde 9., Patrick Küng 22., Carlo Janka schied aus.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 19.03.15, 09:20 Uhr

20 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele, Obergösgen
    Ich fand es Unfair das Hirscher eine frühe Nummer hatte. Dafür kann der Hirscher nichts, das ist mit auck klar, aber früher war es Fairer, erst kamen da Disziplinenbesten, dann die 5oo Punktefahrer und am Schluss der Junoiorenweltmeister. Wiso das Geändert wurde,, besinders in einer Zeit wo die Besten einer Disziplin sowiso schlechtere Startnummern haben, verstehe ich nicht. Geld & Marketing spielt in den Büros der Verantwortlichen wohl eine grüssere Rolle als Fairnes!
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Wie erwartet. Caviezel hat sich etwas übertroffen, Janka ist wieder einmal gescheitert, der Rest war unauffällig.Einen Exploit sah man nicht, aber wozu auch? Während der Fernsehsendezeiten kommen auch Schweizer zum Einsatz, der eine oder andere schafft es sogar ins Klassement. Weiter so, die Statistenrolle ist immer noch eine Rolle.
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  • Kommentar von Valentin Vieli, Wald
    Wie heisst der Manager von Marcel Hirscher? Peter Schröcksnadel. Die Vermarktung seiner populärsten Teammitglieder nimmt der Präsident selber in die Hand. Im Sommer drängte er Hirschers Manager und Mentor Michael Holzer aus dem Team. Hermann Maier, Stephan Eberharter, Benjamin Raich und jetzt auch Hirscher: die Big Player „gehören“ dem Big Boss. So flog Hirscher natürlich mit dem Privatjet nach Méribel, seine Kollegen durften mit dem Auto fahren. Das neue Muskelpaket braucht Sonderstatus. Bravo
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