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Weltcup Männer Jansrud mit zweitem Sieg in Lake Louise

Der Norweger Kjetil Jansrud hat beim Weltcup in Lake Louise nach der Abfahrt auch den Super-G für sich entschieden. Bester Schweizer war Patrick Küng auf Rang 10.

Es war ein Gipfeltreffen der amtierenden Speed-Olympiasieger beim Super-G von Lake Louise: Kjetil Jansrud, Goldgewinner im Super-G von Sotschi, setzte sich mit 0,21 Sekunden Vorsprung vor Abfahrts-Champion Mattias Mayer (Ö) durch. Rang 3 belegte der Italiener Dominik Paris.

«Schon etwas Besonderes»

Für Jansrud, der im unteren Streckenteil für die Entscheidung sorgte, war es der zweite Sieg im zweiten Speed-Rennen der Saison. Am Samstag hatte der Norweger bereits die Abfahrt im kanadischen Ski-Resort für sich entschieden. Damit übernahm der 29-Jährige aus Stavanger auch die Führung im Gesamt-Weltcup.

«Ein Doppelsieg ist schon etwas Besonderes. Beim Start habe ich gesehen, dass die Fahrer mit den frühen Startnummern vorne waren. So habe ich zusätzlich noch etwas Gas gegeben», freute sich Jansrud über seinen Coup, der im norwegischen Team vorläufig etwas über den Ausfall von Aksel Svindal hinwegtrösten dürfte.

Legende: Video Interview mit Patrick Küng abspielen. Laufzeit 1:39 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 30.11.2014.

Patrick Küng bester Schweizer

Die Schweizer verfehlten wie bereits am Samstag die Podestplätze. Bester Fahrer von Swiss-Ski war Patrick Küng auf dem 10. Rang. Der Glarner verlor 0,67 Sekunden auf Jansrud. «Oben und unten war meine Fahrt gut, aber ich habe beim 'Fall away' einen Fehler gemacht. Ich denke, meine Form ist gut, jetzt braucht es noch etwas mehr Killerinstinkt», sagte Küng zu seiner Fahrt.

Unmittelbar hinter Küng folgt Didier Défago. Klar distanziert wurden Beat Feuz, Carlo Janka und Sandro Viletta. Mauro Caviezel schied nach einem Fahrfehler aus.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 30.11.14, 18:55

10 Kommentare

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  • Kommentar von W. E, Kt. Zürich
    Dank an SRF für das Aufschalten des Schlussklassement!:-) Also: Am Samstag haben es 8 unserer Athleten in die Punkte geschafft & am Sonntag waren es 5! Bleibe dabei: Ein gelungener Auftakt in die neue Saison. Alle welche es in die 30 schaffen, gehören zur Weltspitze dazu. Das wird schon! Unsere Fahrer sollen dieses Wochenende als gutes Training für sich mit in die nächsten Rennen nehmen. :-)
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    1. Antwort von jean passant, thun
      Für den Aufwand, den Betreuerstab, die Bedeutung des Skisportes in der Schweiz völlig ungenügend. Man sollte nicht anfangen sich mit Andorra zu vergleichen. Swiss Ski buttert grosse Geldsummen rein und daran muss man das Team messen. Miniteams mit 1-2 Aktiven sollte man nicht als Vergleich heranziehen
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Eventuell versucht man nun die Horrorsaison 2012/13 noch zu unterbieten. Das Unterfangen ist ambitiös, aber die Auftritte in Lake Louise und Aspen stimmen da sehr zuversichtlich. Früher nannte man Janka "Iceman", ich schlage vor er wird in "Slowtrain" umbenannt. Als ehemaliger Topfahrer ist er eindeutig das grösste Ärgernis der Hobbyfahrer von Swiss Ski.
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    1. Antwort von W. E, Kt. Zürich
      @J. Passant: Das Janka heute vielleicht nicht mehr der "Icemann" ist, hat vermutlich seine Gründe! Erinnere an Dani Albrecht, welcher ja ein guter Kumpel von Janka ist. Doch persönlich bin ich immer noch sehr zuversichtlich & vertraue auf sein nach wie vor herausragendes Können. Also sehr guter Techniker sollte er sich höchsten einmal überlegen in den Slalom & Riesenslalom zu wechseln.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Küng wieder akzeptabel, Feuz nicht völlig durchgefallen, der Rest unbrauchbar. Wie soll diese Amateurtruppe an der WM 2 Medaillen holen?
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