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Weltcup Männer Kein Weg führt an Hirscher vorbei

Marcel Hirscher hat seine Siegesserie auch beim Riesenslalom von Alta Badia fortgesetzt. Der Österreicher gewann vor Henrik Kristoffersen (No) und Victor Muffat-Jeandet (Fr). Justin Murisier sorgte erneut für einen Schweizer Lichtblick.

Legende: Video Marcel Hirscher nicht zu schlagen abspielen. Laufzeit 3:15 Minuten.
Aus sportpanorama vom 20.12.2015.

Das Podest

  • Marcel Hirscher
  • Henrik Kristoffersen (No) +0,19
  • Victor Muffat-Jeandet (Fr) +0,86

Alta Badia und Marcel Hirscher – das passt auch in diesem Jahr. Der Österreicher hatte an selber Stätte bereits 2013 und 2014 gewonnenn und ist damit der erste Athlet, der auf der «Gran-Risa»-Piste zum dritten Mal in Folge ganz zuoberst steht. Kristoffersen, der zwei äusserst angriffige Läufe zeigte, kam dem Riesenslalom-Dominator als Einziger relativ nahe und verpasste seinen 2. Sieg in dieser Disziplin nur knapp.

Muffat-Jeandet, der Führende nach dem 1. Lauf, blieb gegen den Österreicher hingegen chancenlos. Trotzdem dürfte der Franzose mehr als zufrieden sein: Der 26-Jährige, vergangene Saison noch ein weitgehend unbeschriebenes Blatt in Sachen Podestplätze, stieg bereits zum 3. Mal hintereinander auf das Treppchen.

Die Schweizer

  • 14. Justin Murisier (+2,48)
  • 21. Gino Caviezel (+2,85)

Murisier schaffte es in Alta Badia zum 3. Mal in dieser Saison in die Top 15. Für den Walliser wäre aber mehr dringelegen. Als 12. des 1. Durchgangs vermochte er von seiner guten Ausgangslage nur bedingt zu profitieren. Der 23-Jährige fand seinen Rhythmus viel zu spät, erst im unteren Streckenteil konnte Murisier aufdrehen. Gino Caviezel vergab eine bessere Platzierung bereits am Morgen (25.).

Legende: Video Meillard fädelt beim letzten Tor ein abspielen. Laufzeit 0:17 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 20.12.2015.

Der Unglücksrabe

Ein unglückliches Ende nahm das Rennen für Loic Meillard. Bei seinem 5. Weltcup-Einsatz hätte der 19-jährige Neuenburger erstmals den Sprung in den 2. Durchgang geschafft. Beim allerletzten Tor unterlief ihm jedoch ein Torfehler, worauf er disqualifiziert wurde.

Das weitere Programm

Für die Techniker gibt es kaum Zeit zum Verschnaufen, bereits am Dienstag tragen sie in Madonna di Campiglio (It) einen Slalom aus. Der Nacht-Event im Trentino ist aber erst das zweitletzte Rennen im 2015. Zum Abschluss des Jahres messen sich die Athleten in Santa Caterina noch in einer Abfahrt.

I'm happy! #verleihtflügel #weareskiing #yesss #happyme, Link öffnet in einem neuen Fenster

Ein von Marcel Hirscher (@marcel__hirscher) gepostetes Foto am

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 20.12.2015, 09:20 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von Nico Roth, Kriens
    An alle Nörgler, Pessimisten und SwissSki-Disser... Hört doch auf mir euren kommentaren die eh nix bewirken. Jeder sieht, dass das gesamte Männerteam momentan nicht auf dem Niveau ist, welches ein Schweizer Team haben müsste. Ich verfolge den Weltcup seit einige Jahren intensiv und es ist im Moment wesentlich besser als es auch schon war. Ich bin überzeugt davon, dass im z.B. im Riesenslalom ein Murisier das Schweizer Team wieder an die Weltspitze führen kann. Er hat das Potenzial zum Siegfahrer
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    1. Antwort von Xavier Yves Zobrist, Basel
      Murisier ist kein Siegfahrer, aber er könnte ein konstanter Top 15-Fahrer werden. Ansonsten scheint es da noch ein paar hoffungsvolle Schweizer Talente zu geben, aber ob diese jemals ihr Potential ausschöpfen werden, wird die Zeit erst noch zeigen.
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    2. Antwort von jean passant, thun
      Da haben Sie Recht die Kommentare bringen nichts, denn Swiss Ski ist gegen jede Kritik immun. Jeder, der nicht nach der Pfeife des Vorstands (Präsidenten) tanzt wird entfernt. Leistung ist gar nicht unbedingt verlangt, man muss nur linientreu sein. Da herrscht Vetterliwirtschaft und wenn Murisier wirklich an die Spitze will, muss er diesem Verband den Rücken kehren. Was man aus dem Herrenteam gemacht hat ist eine Trauerspiel, anders kann man die Situation nicht beschrieben.
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    3. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Denke auch, dass die Schweizer im Winter 11/12? die Talsohle erreicht haben. Ganz unten im Tal kann es nur noch aufwärts gehen. Wer jetzt aber ein Durchstarten von 0 auf 100 erwartet, hat eben keine Ahnung von diesem Sport & lavert einfach dummes Zeug daher. "Geduld bringt Rosen", ein altes Sprichwort lautet. Auch unser Team wird wieder auf Rosen gebettet sein. Die "Alten", wieder ganz gesund, die Jungen ihre Defizite überwinden, kommt das richtig, richtig gut. Hopp Schwiiz!
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  • Kommentar von Jasmina, Luzern
    Ganz schade dass Meillard unten ausgeschieden ist. Sonst hättecdas Bild noch besser ausgesehen. Aber besser man riskiert was als Pleisch ausserhalb der 30 zu sein. Ich bin überzeugt wenn Murisier zwei Konstante läuft runter bringt caviezel wieder angriffiger Fahrten zeigt was er auch schon gezeigt hat und dazu der Meillard rechne ich mit denen weit vorne. mit Pleisch rechne ich da nicht mehr der fährt weit fern von der Spitze.
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    1. Antwort von Nico Roth, Kriens
      Sie haben auf ganzer Linie Recht. Murisier wird wohl bald schon das Schweizer Team anführen und wenn Caviezel seine Form endlich findet haben wir sicher 2 Fahrer die in die Top Ten kommen können. Mit Meillard haben wir noch ein 19-jähriges Talent, dass mit bisschen Glück schon bald seine Spuren im Weltcup hinterlassen wird. Pleisch hat diese Saison noch NIE was überzeugendes gezeigt. Tumler und Zurbriggen sind noch zu wenig konstant und Genoud sollte vlt erst noch seine FIS-P. verbessern
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Murisier bleibt einigermassen noch dabei, Caviezel lernt aus seinem Problem mit den ersten Läufen rein gar nichts, was auch nicht weiter erstaunt, er ist ein echter Swiss Ski Vertreter. Fazit von Gröden die zaghaften Besserungen auf der US-Tour sind verflogen. Die nächsten ganz peinlichen Resultate darf man dann in Adelboden und Wengen erwarten, da wäre doch ein totaler Nuller fällig.
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    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Wenn hier ebenso für gehässigste Kommentare, wie in Hollywood für schlechteste Schauspieler/Innen alljährlich die rote Erdbeere verteilt würde: Sie hätten sie wieder gewonnen! Gratulation! Aber keinen Preis verdienen Sie für ihre Prognosen! Diese gehen regelmässig in die Hosen. Zwei Junge beim RS in den Punkten, kann sich schon mal sehen lassen. Nach Janka hat sich dort eine Lücke aufgetan, die jetzt geschlossen werden muss. Ähnlich wird es den Österreichern gehen, ist dann mal Hirscher weg.
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