Zum Inhalt springen
Inhalt

Weltcup Männer Kristoffersen kann bei der WM-Hauptprobe reagieren

Henrik Kristoffersen hat den ersten Ausfall in diesem Winter mühelos verkraftet. 2 Tage danach feierte er im Nachtslalom von Schladming bei einer Wimpernschlag-Entscheidung seinen 5. Saisonsieg. Reto Schmidiger sorgte als 13. für den einzigen Schweizer Lichtblick.

Das Podest

  • 1. Henrik Kristoffersen (No)
  • 2. Marcel Hirscher (Ö) +0,09
  • 3. Alexander Choroschilow (Russ) +0,63

Der Patzer im Slalom von Kitzbühel war ein einmaliger Ausrutscher, wie Henrik Kristoffersen unter Flutlicht an der Planai nun eindrücklich bewies. Nach seinem Ausfall vor 2 Tagen fand der 22-Jährige sofort zurück in den Angriffsmodus – und liess einmal mehr die gesamte Konkurrenz hinter sich.

Der Halbzeit-Leader und Vorjahressieger musste in einem packenden Finish aber heftig um seine Vormachtstellung kämpfen. Sein Polster von 52 Hundertstel schmolz bedrohlich, der Norweger rettete 9 Hundertstel ins Ziel. So hatte Marcel Hirscher einmal mehr hauchdünn das Nachsehen.

Legende: Video Hirscher: «Hundertstel waren wieder nicht auf meiner Seite» abspielen. Laufzeit 00:56 Minuten.
Aus sportlive vom 24.01.2017.

Die Schweizer

  • 13. Reto Schmidiger 2,86
  • 15. Daniel Yule 2,95
  • 23. Luca Aerni 3,78
  • 25. Ramon Zenhäusern 4,72

Als 13. egalisierte Reto Schmidiger sein zweitbestes Weltcup-Ergebnis im Slalom, das bereits 5 Jahre zurückliegt. Der 24-Jährige aus Nidwalden zeigte einen unerschrockenen 2. Lauf und arbeitete sich um bemerkenswerte 14 Plätze nach vorn. Damit erfüllte Schmidiger bei seiner letzten Chance immerhin die Hälfte der WM-Selektionsnorm.

Legende: Video Schmidiger: «Darf nicht jammern, wenn ich nicht an die WM kann» abspielen. Laufzeit 01:05 Minuten.
Aus sportlive vom 24.01.2017.

Er war die löbliche Ausnahme – ansonsten hiess es für das Swiss-Ski-Team bei der WM-Hauptprobe eher Quantität statt Qualität. Zwar überstand ein Sextett den Cut für den 2. Lauf, in der Reprise schieden dann aber Marc Gini (18. zur Halbzeit) und Marc Rochat (30.) aus. Für Luca Aerni (25.) und Ramon Zenhäusern (29.) lag nur eine minime Verbesserung drin. Der vermeintliche Teamleader Daniel Yule verlor im Finale sogar noch einen Platz.

Das weitere Programm

Garmisch-Partenkirchen ist auch am kommenden Wochenende Weltcup-Schauplatz. Nach den Frauen sind die Männer zu Gast und werden zwei Abfahrten (Freitag/Samstag) sowie am Sonntag einen Riesenslalom austragen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 24.01.2017 17:30 / 20:35 Uhr

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Beat Reuteler (br)
    Vielleicht habe ich es verpasst, aber es wäre Wert gewesen zu erwähnen dass Schmidiger die 3.-beste Laufzeit im 2. Lauf geschafft hat. Nur Choroshilow und Hirscher waren schneller.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Das Slalomteam steht aus meiner Sicht klar fest mit Yule, Aerni, Zenhäusern & Schmidiger. Auch wenn ich eigentlich Grundsätzlich dagegen bin das man Fahrer mitnimmt die die Quali nicht schaffen, spricht dieses mal doch 2 Punkte für eine Nominierung von Zenhäusern & Schmidiger, da wäre erst das es eine Heim WM ist und zweitens das man da wichtige FIS Punkte sammeln kann. Wie mehr in den ersten 30. sind, wie mehr Startplätze haben wir, heisst die Change das einer den Durchbruch schafft steigt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
    Riesen respekt vor Schmidiger! Da war er mit 19 Jahren bereits in den Top30 der slalomwelt angekommen, ein top10 platz, mehrfacher juniorenweltmeister, scheinbar eine grosse karriere vor sich und plötzlich gings nicht mehr, kamen körperliche probleme. Er hat über 3 Jahre um den anschluss gekämpft, er, der sich vor allem erfolg gewöhnt. Klasse, dass er sich da durchgekämpft und nicht aufgegeben hat und nun endlch eine topleistung zeigen konnte. Mitnehmen an die WM, wie auch zenhäusern
    Ablehnen den Kommentar ablehnen